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07.01.2016, 22:04

Frankfurt: Offensiv zum Klassenerhalt

Veh: "Wir sind schwerer auszurechnen"

Armin Veh will die Eintracht in der Rückrunde mit Offensivfußball zum Klassenerhalt führen. Hatte der Coach während der Hinrunde teils versucht, mit einer defensiveren Spielanlage Sicherheit zurückzugewinnen und so in die Erfolgsspur zurückzufinden, soll das Augenmerk künftig wieder auf dem Spiel nach vorne liegen.


Aus Frankfurts Trainingslager in Abu Dhabi berichtet Julian Franzke

Frankfurts Trainer Armin Veh (li.) und Neuzugang Szabolcs Huszti.
Kennenlernen: Frankfurts Trainer Armin Veh (li.) und Neuzugang Szabolcs Huszti.
© imagoZoomansicht

"Wir wollen die Abkehr von der Mauer. Das ist nur ein Spiel gut gegangen, mehr war es nicht", sagte der Trainer am Donnerstag - und hatte dabei wohl den Achtungserfolg beim 0:0 gegen den FC Bayern im Kopf. Dass der 54-Jährige das Heil im Angriffsfußball suchen will, ist nachvollziehbar. Durch die Neuzugänge Szabolcs Huszti und Marco Fabian haben die Hessen an Qualität und Variationsmöglichkeiten in der Offensive gewonnen. Zudem zeigen Zehner Alex Meier und Rechtsaußen Stefan Aigner stark ansteigende Formkurven.

Während der amtierende Torschützenkönig Meier (Veh: "Er ist jetzt ein völlig Anderer") nach seiner langen Verletzungspause erwartungsgemäß in ein Loch fiel, spielte auch Aigner unter seinen Möglichkeiten. "Stefan kämpfte lange mit seiner Fitness. Er ist ein Spieler, der mit seiner Dynamik wichtig ist. Wenn er die nicht rüberbringt, haben wir ein Problem", sagt Veh. Das Tor am 17. Spieltag gegen Bremen habe Aigner geholfen, da "viele Dinge mental entschieden werden" und der Flügelspieler ein Profi sei, der sich viel mit seiner Situation auseinandersetze.

Aufgrund der ansteigenden Formkurven und der Neuzugänge konstatiert der Coach zufrieden: "Wir sind jetzt schwerer auszurechnen und flexibler." Taktisch spricht derzeit viel für eine 4-2-3-1-Formation. "Wir können zwar auch in einer Raute spielen, die habe ich im Moment aber nicht im Kopf", berichtet Veh.

Und da Luc Castaignos noch längerfristig ausfällt, drängt sich eine Formation mit zwei echten Spitzen nicht unbedingt auf. Der Test gegen Al-Ahli Dschidda am Sonntag und ein weiteres geplantes Spiel (wahrscheinlich gegen Borussia Dortmund am Dienstag) dürften mit Blick auf den Rückrundenstart gegen Wolfsburg erste wichtige Erkenntnisse liefern.

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