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05.01.2016, 09:00

Werder-Trainer und Stars wie Vestergaard verteidigen Politik

Skripnik total im Modus des positiven Denkens

Die Konkurrenz aus Frankfurt, Hannover und Stuttgart rüstet auf. Werder plant indes keine Neueinkäufe im Winter. Eine Personalpolitik, die Kritik hervorruft, von den Betroffenen jedoch verteidigt wird. Am ersten Arbeitstag im Jahr 2016 sprach Viktor Skripnik seinen Profis ausdrücklich das Vertrauen aus. Der Coach gab sich ganz als Vertreter des positiven Denkens: "Meine Mannschaft hat genug Qualittät." Auch Jannik Vestergaard sieht Vorteile bei dem Kurs, den der Nord-Klub steuert: "Neu heißt nicht gleich besser."

Viktor Skripnik
Macht wohl mit genau demselben Kader aus der Hinrunde weiter: Werder-Coach Viktor Skripnik.
© imagoZoomansicht

Auf die Frage nach seinen Neujahrswünschen antwortete Viktor Skripnik ganz in politischer Korrektheit: "Vor allem Gesundheit." Natürlich wusste er auch, dass die Frage eher auf sportliche Belange zielte. Also schickte der Ukrainer sogleich nach: "Ich hoffe, dass wir ein besseres Jahr erleben als das letzte. Die Hinrunde war ja nicht so toll. Ich wünsche mir Erfolg für mich und meine Mannschaft."

Wie immer hat der 45-Jährige Silvester in seiner Heimat erlebt, im Kreis der Familie entspannt, aber als Cheftrainer von Werder, wie er betont, auch die letzten Wochen und Monate analysiert. Und dabei ist er zu dieser Erkenntnis gelangt: "Wir wissen, was wir für Fehler gemacht haben." Welche Art von Unzulänglichkeiten er in erster Linie meint, wollte Skripnik nicht verraten. Das bleibe intern, so der Coach, der jedoch ankündigte: "Mit jedem Spieler werden wir reden, viele Einzelgespräche und Videoanalysen in der intensiven Vorbereitung, die wir machen werden."

Skripnik: "Wir sind nicht ratlos"

Positives Denken verkörpert Skripnik am ersten Arbeitstag in 2016. Genau dies will er auch seinen Schützlingen vermitteln: "Wir sind nicht ratlos, wir kennen die Situation, in der wir uns befinden. Ich weiß, wo es lang geht. Die Mannschaft hat genug Qualität."

So reagiert der nun fast zwei Jahrzehnte in Bremen tätige Osteuropäer auch relativ gelassen, wenn die Sprache auf die verstärkten Anstrengungen der Rivalen im Abstiegskampf in diesem Winter kommt. Werder wird indes, so die Verlautbarungen, keine Neuen bekommen, was Skripnik total im positiven Modus so verteidigt. Er sei bereit, mit diesem Aufgebot weiterzumachen. "Ich konzentriere mich auf meine Jungen. Und ich vertraue meinen Jungen."

SV Werder Bremen
Jannik Vestergaard (2.v.l.) unterstützt die Werder-Vereinspolitik.
© imago

Unterstützung in dieser Beziehung bekommt er von seinen Aushängeschildern. Denn auch Jannik Vestergaard begrüßt den Kurs, den der Nord-Klub steuert. Werder hätte einen guten Kader, der nur die Konstanz habe vermissen lassen, so der Däne, der im Hinblick auf die Zukäufe bei der Konkurrenz sagt: "Die Neuzugänge müssen erst mal integriert werden. Neu heißt nicht gleich besser. Diese These ist einfach falsch." Und Kollege Zlatko Junuzovic nimmt zu der Kritik an der Personalpolitik an der Weser so Stellung: "Wir haben halt einen anderen Fokus. Unsere Pläne schauen anders aus als bei den Rivalen."

Hans-Günter Klemm

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weitere Infos zu Vestergaard

Vorname:Jannik
Nachname:Vestergaard
Nation: Dänemark
Verein:Bor. Mönchengladbach
Geboren am:03.08.1992

weitere Infos zu Junuzovic

Vorname:Zlatko
Nachname:Junuzovic
Nation: Österreich
Verein:Werder Bremen
Geboren am:26.09.1987

weitere Infos zu Skripnik

Vorname:Viktor
Nachname:Skripnik
Nation: Ukraine


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