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14.12.2015, 17:23

Sportdirektor findet nicht, dass Schiedsrichter nachfragen sollen

Schmadtke legt nach: "Das kann es nicht sein"

Es war der Aufreger beim 1:1 zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Köln: Dass Schiedsrichter Guido Winkmann bei seinem Elfmeterpfiff nicht genauso den Bremer Ujah zu Rate zog, wie kurz zuvor den Kölner Osako bei einer Eckball-Entscheidung, brachte FC-Sportdirektor Jörg Schmadtke derart auf die Palme, dass er in der Folge auf die Tribüne geschickt wurde. Im kicker-Interview bringt Schmadtke noch einmal seine Unzufriedenheit mit der momentanen Situation zum Ausdruck.

Jörg Schmadtke
Der Schiedsrichter "hat nicht die Spieler zu fragen": Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke.
© imagoZoomansicht

Er habe sich echauffiert, weil es unverhältnismäßig sei, "wenn man vom Schiedsrichter bei einer Ecke gefragt, wie es denn einzuschätzen ist - und bei einem Elfmeter fragt er dann nicht", erklärte Schmadtke seinen Ärger im kicker-Interview (Montag-Ausgabe). Grundsätzlich sei er aber dagegen, dass die Unparteiischen mit Spielern vor Entscheidungen Rücksprache halten: "Es ist nicht die Aufgabe der Schiedsrichter, jemanden zu fragen. Bei uns haben sie es auch noch bei jemandem getan, der kaum Deutsch kann."

Kurz vor dem Elfmeterpfiff für Werder, hatte Winkmann eine Eckball-Entscheidung nach Rücksprache mit Kölns Angreifer Yuya Osako zurückgenommen. "Wir können daraus jetzt die Fair-Play-Nummer des Jahrhunderts machen. Aber ich glaube, Osako hat ihn gar nicht verstanden!" Der Schiedsrichter habe nicht die Spieler zu fragen, sondern auch ohne deren Hilfe richtig zu entscheiden.

"Ich habe den Eindruck, sie sind so verunsichert, dass sie gar nicht mehr wissen, was sie tun sollen. Und das kann es nicht sein", legt Schmadtke nach: "Die Schiedsrichter werden im Übrigen dafür bezahlt, sich jede Woche zu stellen." Für seinen Vorschlag, einen runden Tisch einzuberufen und die Problematik einmal mit allen Beteiligten zu besprechen, sei er vor ein paar Wochen ausgelacht worden, meinte der Kölner Sportdirektor. Auch sein Bremer Kollege Thomas Eichin meldete sich in der Diskussion am Montag noch einmal zu Wort - mit dem gleichen Tenor wie Schmadtke.

ski/mri

 

29 Leserkommentare

zwackelotto
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16.12.2015 | 16:51

Meine Güte...

Man kann sich auch wie im Kindergarten an einen Thema hoch ziehen, das in der Diskussion zwischen den [...]
Lachfalte
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15.12.2015 | 23:35

@ Fussballbeobachter

Ach so, den Zeitraum legen jetzt also SIE fest...wie gesagt, drei Jahre passen für den Köln-Fan ja haargenau...
[...]
Fussballbeobachter
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15.12.2015 | 20:56

@Lachfalte

Bullshit.

Ich habe von den letzten Jahren gesprochen. Soll ich jetzt von 1963 anfangen?

Die [...]
Lachfalte
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15.12.2015 | 17:58

@ Fussballbeobachter

Ja ja, ist klar...die letzten drei Jahre, da passt es nämlich wunderbar. Die "Fairness" Ihres Vereins [...]
Fussballbeobachter
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15.12.2015 | 17:38

@ Haenk

Sie haben Recht und ich meine Ruhe. ;)

Also in den Fair-Play Tabellen der letzten 3 Jahre kan[...]

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