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13.12.2015, 18:39

Club belohnt sich für defensive Disziplin

Streich genervt von Schäfer und Club-Taktik

Der Club schwimmt weiter auf der Erfolgswelle! Nach dem 2:1-Heimsieg gegen den SC Freiburg feierten die Franken ihren vierten Sieg in Folge und haben zumindest vorübergehend den dritten Rang erobert. Die Freiburger verloren neben der Partie auch die Tabellenführung an RB Leipzig. Trainer Christian Streich war nach dem Spiel auf die Nürnberger nicht gut zu sprechen - speziell auf Raphael Schäfer nicht.

"Eine Mannschaft hat gespielt - und eine nicht"

FCN SCF
Vierter Sieg in Folge, achtes Saisontor - Behrens (re.) freut sich zusammen mit Torschütze Burgstaller (li.).
© imagoZoomansicht

Der Heimnimbus hält: Nürnberg stellt das einzige Team in der Zweiten Liga, das zuhause ungeschlagen ist. "Wir haben gegen einen taktisch und spielerisch guten Gegner gespielt, der uns alles abverlangt hat. Wir haben defensiv wenig zugelassen und sind gut gestanden. Das 2:1 war natürlich glücklich, da hilft uns Freiburg. Aber man muss auch mal solche Spiele gewinnen, in denen es nicht so viele Torchancen gibt ", fasste FCN-Coach Rene Weiler den 2:1-Erfolg über das Team seines Trainer-Kollegen, Christian Streich, zusammen. Dieser hingegen war sauer: "Eine Mannschaft hat gespielt - und eine nicht. Die hatten nur lange Bälle und machen ein Tor aus dem Nichts. Danach war es schwer für uns, Lösungen zu finden. Das Eigentor war extremst unglücklich, die Effizienz von Nürnberg herausragend."

Freiburg spielbestimmend, aber ohne Durchschlagskraft

Doch aufgrund dieser Effizienz sah FCN-Torschütze Guido Burgstaller seinen Klub zu Recht als Sieger: "Ich glaube, dass wir verdient gewonnen haben." Der Österreicher, der in der 14. Minute die Führung für den Altmeister erzielte, ist mit nun acht Treffern drittbester Torjäger der Zweiten Bundesliga. Die Gäste aus dem Breisgau waren zwar in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, konnten aber nach dem Eigentor von Föhrenbach (65.) die Niederlage nicht mehr abwenden.

"Freiburg hat uns viel abverlangt"

Nürnbergs Torhüter, Raphael Schäfer, attestiert den Franken eine positive Entwicklung, die geholfen hat, dieses Spiel zu gewinnen: "Freiburg hat uns viel abverlangt, hatte aber nicht viele Torchancen. Wir haben eine gute Qualität im Kader und haben das Spiel in der 2. Liga jetzt verinnerlicht. Es ist mehr Laufbereitschaft und eine bessere Zweikampfführung erkennbar. Und das wirkt sich auf das Ergebnis aus." Nicolas Höfler, Mittelfeldspieler des SCF, war trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: "Wir haben heute eigentlich ein ganz ordentliches Auswärtsspiel gemacht. Wir hatten die Nürnberger gut im Griff. Die Gegentore wären natürlich ärgerlich. Die nächsten Male müssen wir ein paar Dinge gegen so tiefstehende Gegner besser machen, dann fahren wir mit einem oder auch drei Punkten nach Hause."

Nach Abpfiff der Partie konnte man beobachten, wie Trainer Streich mit Schäfer diskutierte. Den FCN-Torhüter ließ die Situation kalt: "Er meinte, ich hätte von der ersten bis zur letzten Minute nur Zeitspiel gemacht", berichtete Schäfer, "und dass das eine Frechheit sei - das Übliche, wenn man zu Recht verliert und einen Schuldigen sucht."

Nun kommt die Hertha im Pokal

Den Schwung aus dem Ligabetrieb wollen die Mittelfranken mit ins Achtelfinale des DFB-Pokals nehmen. Dort treffen sie am Mittwoch, den 16.12., um 19 Uhr zuhause auf Hertha BSC. Weiler hofft, dass seine Spieler die "Serie auch im letzten Heimspiel des Jahres gegen Hertha verteidigen". Auch Dave Bulthuis freut sich auf den Pokal: "Gegen Berlin wird es ein super Spiel, auch wenn die momentan ebenfalls gut drauf sind. Solange wir 100 Prozent geben, können wir alles schaffen."

kon

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weitere Infos zu G. Burgstaller

Vorname:Guido
Nachname:Burgstaller
Nation: Österreich
Verein:1. FC Nürnberg
Geboren am:29.04.1989