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02.12.2015, 14:41

Bericht "frühestens im Februar" - Vorher keine Wahl

Grindel: Aufarbeitung der WM-Affäre verzögert sich

Der mögliche neue DFB-Präsident Reinhard Grindel hat sich am Mittwoch den Profiklubs vorgestellt. In seiner Ansprache bestätigte er, dass die Untersuchungen rund um die WM-Affäre "frühestens im Februar 2016" abgeschlossen sein werden. Vorher werde es keine Präsidenten-Wahl geben.

Reinhard Grindel
Hat gute Chancen, neuer DFB-Präsident zu werden: Schatzmeister Reinhard Grindel.
© picture allianceZoomansicht

Auf Einladung der Deutschen Fußball Liga kam Grindel am Mittwoch zur DFL-Präsidiumssitzung ins Frankfurter Mariott-Hotel und stellte sich quasi im "Rahmenprogramm" des TV-Geld-Gipfels den Vertretern der Profiklubs vor. Der mögliche DFB-Präsident ließ offen, wann eine Wahl zum DFB-Präsidenten stattfinden wird. "Als erstes müssen die Sachfragen geklärt und die Konsequenzen aus der Affäre gezogen werden, erst dann geht es um Personalfragen", äußerte sich der derzeitige DFB-Schatzmeister.

Das heißt: Bevor die Untersuchungen rund um die WM-Vergabe 2006 nicht abgeschlossen sind, wird es keine Neuwahlen geben. Frühestens im Februar 2016 soll es soweit sein. Offenbar brauchen die Ermittler noch mehr Zeit, um die Fragen rund um die dubiose Zahlung von 6,7 Millionen Euro und den von WM-Organisationsboss Franz Beckenbauer unterschriebenen Vertragsentwurf mit dem früheren FIFA-Funktionär Jack Warner zu klären. Die DFB-Spitze hat die Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer mit der internen Prüfung der Angelegenheit beauftragt. Bisher hatte die Spitze des DFB immer von Dezember oder Januar als Termin für die Vorlage des Berichts gesprochen.

Rauball: "Wir haben nichts gegen Grindel"

Liga-Präsident Reinhard Rauball forderte als Konsequenz aus den Vorfällen rund um das Sommermärchen 2006 die "Schaffung professioneller Strukturen" im Verband, es seien "Veränderungen im Reglement" nötig. Rauball formulierte zudem seinen Anspruch an den künftigen DFB-Boss: "Wir brauchen einen Präsidenten, der in die Gesellschaft hineinstrahlt." Grindel stellte er unter bestimmten Umständen die Unterstützung des Profifußballs in Aussicht. "Uns liegt daran, den besten Kandidaten zu wählen. Wir wollen bestimmte Dinge umsetzen. Da ist es wichtig, dass der Präsident die Schritte mitgeht. Wenn er das tut, wird er von uns gewählt, wir haben nichts gegen Grindel", sagte Rauball.

Die Landesverbände unterstützen Grindel

Grindel ist seit zwei Jahren als Nachfolger von Horst R. Schmidt Schatzmeister im Führungszirkel des DFB vertreten. Das Amateurlager im DFB einigte sich am 17. November in Hannover auf Grindel als ihren Nachfolgekandidaten für den zurückgetretenen Niersbach. Durch die zügige Nominierung für das höchste Amt des deutschen Fußballs fühlten sich die Profivertreter brüskiert. Diese Spannungen sind laut Grindel nun ausgeräumt. "Die Landesverbände wollten lediglich mit einer Stimme sprechen. Es ging nie darum, jemanden zu brüskieren. Ich denke, so wurde das nun auch verstanden. Ich habe nicht den Eindruck, dass noch Vorbehalte bestehen", sagte der 54-Jährige: "Es ist immer sehr viel besser, miteinander als übereinander zu reden."

Interimspräsident Rainer Koch, der nach dem Rücktritt von Niersbach den Verband zusammen mit Liga-Präsident Rauball führt, verzichtet zugunsten Grindels auf eine Kandidatur. "Ich unterstütze die Kandidatur von Reinhard Grindel persönlich", sagte Koch nach dem Treffen der mächtigen Landesfürsten, die bei einem Außerordentlichen Bundestag zwei Drittel der Stimmen besitzen. Für die Wahl des Präsidenten genügt die einfache Mehrheit.

cfl

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 02.12., 17:12 Uhr
Grindel: "Erst Sachfragen, dann Personalfragen"
Die Aufarbeitung des Skandals um die Vergabe der Fußball-WM 2006 verzögert sich. Der designierte DFB-Präsident Reinhard Grindel erklärte am Mittwoch, dass er "frühestens im Februar" mit dem Abschluss der externen Ermittlungen der Kanzlei Freshfields rechne. Grindel ließ indes offen, wann seine Wahl zum DFB-Präsidenten stattfinden wird. "Als erstes müssen die Sachfragen geklärt und die Konsequenzen aus der Affäre gezogen werden, erst dann geht es um Personalfragen", so der derzeitige DFB-Schatzmeister.
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02.12.15
 

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