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29.11.2015, 18:00

Solidarität contra internationale Wettbewerbsfähigkeit

Rummenigge: "Zweitligisten müssen sich realistischer einschätzen"

Vor der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes am Mittwoch in Frankfurt spricht Karl-Heinz Rummenigge eine deutliche Mahnung an die 2. Liga aus. "Wer Solidarität fordert wie die 2. Liga, der sollte sich selbst solidarisch verhalten", sagte Bayern Münchens Vorstandsboss im Interview mit dem kicker (Montagausgabe). "Vereine auszuschließen entspricht kaum dem Solidaritätsgedanken, oder?"

Hat eine klare Meinung zur Verteilung der TV-Gelder: Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.
Hat eine klare Meinung zur Verteilung der TV-Gelder: Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.
© imago

Über die Frage, wie das TV-Geld ab der Saison 2017/18 verteilt wird, ist unter den Profiklubs eine heftige Debatte entbrannt. Die Solidarität steht auf dem Spiel. "Was will die Bundesliga? Wo will sie hin? Wollen wir einen Leistungsparameter einführen oder das Thema Solidarität pflegen, wie es in den vergangenen Verteilerzyklen praktiziert wurde", fragt Rummenigge.

Das Thema Solidarität sei "in den zurückliegenden Jahren zu sehr als exklusiv wirtschaftliche Bezugsgröße strapaziert worden", führt der 60-jährige Klub-Boss aus. "Ich sehe, welche Lawine da aus England auf uns zurollt, deshalb sind wir beim FC Bayern an einem Punkt angelangt, an dem wir sagen: Wir führen jede Diskussion über Solidarität mit, solange sie nicht unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit gefährdet."

Grundsätzlich signalisiert Rummenigge die Bereitschaft des FC Bayern, sich weiterhin der Zentralvermarktung unterzuordnen, von der die weniger finanzkräftigen Bundesligaklubs und besonders die Zweitligisten profitieren. "Aber es gibt Grenzen, die hier nicht überschritten werden sollten", betont Rummenigge.

Ob der Solidarpakt mit der 2. Liga nun wackelt, beantwortet der Vorstandsboss so: "Ich habe grundsätzlich kein Problem mit der 2. Liga. Die Zweitligisten müssen sich nur etwas realistischer einschätzen. Da braut sich sonst was zusammen."


Im ausführlichen kicker-Interview spricht Rummenigge auch darüber, ob der FC Bayern bei den anstehenden Vertragsverlängerungen mit seinen Stars wie Thomas Müller finanziell ins Risiko geht, warum er in der Trainerfrage entspannt ist, wieso er Wolfgang Niersbach unterstützt und ob er sich Reinhard Rauball als DFB-Präsident vorstellen kann.

kon

 
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Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München42:540
 
2Borussia Dortmund40:1932
 
3VfL Wolfsburg23:1525
 
4Bor. Mönchengladbach28:2223
 
5Hertha BSC18:1723
 
6Bayer 04 Leverkusen18:1821
 
7Hamburger SV17:1821
 
8FC Schalke 0418:2021
 
91. FSV Mainz 0520:2020
 
101. FC Köln15:1820
 
11FC Ingolstadt 0410:1419
 
12SV Darmstadt 9814:1915
 
13Eintracht Frankfurt18:2214
 
14Hannover 9617:2414
 
15Werder Bremen14:2813
 
16FC Augsburg17:2510
 
17VfB Stuttgart18:3510
 
18TSG Hoffenheim15:239

Vereinsdaten

Vereinsname:Bayern München
Gründungsdatum:27.02.1900
Mitglieder:277.000 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Säbener Straße 51-57
81547 München
Telefon: (0 89) 69 93 10
Telefax: (0 89) 64 41 65
E-Mail: service@fcb.de
Internet:http://www.fcbayern.de


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