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24.11.2015, 23:29

"Kaiser" spricht über Freshfields-Ermittlungen

Beckenbauer: "Irgendwann ist der Zauber auch mal vorbei"

Franz Beckenbauer hat sich ein weiteres Mal zu den laufenden Ermittlungen wegen der WM-Vergabe 2006 geäußert. Der 70-Jährige, der am Dienstag seinem Job als TV-Experte beim Bezahlsender Sky nachkam, sagte in der Sendung, er sei "über einige Stunden" von den Ermittlern der Kanzlei Freshfields befragt worden. "Ich habe die Fragen alle beantwortet und meine Schuldigkeit getan", sagte Beckenbauer.

Franz Beckenbauer
Ein "sehr gutes Gespräch, kein Verhör": Franz Beckenbauer über sein Treffen mit den Ermittlern der Kanzlei Freshfields.
© picture allianceZoomansicht

Überdies betonte der Kaiser, es sei ein "sehr gutes Gespräch und kein Verhör" mit den vom DFB beauftragten Ermittlern gewesen. Dabei gab Beckenbauer auch Auskunft über den umstrittenen Vertragsentwurf zwischen dem DFB und dem Kontinentalverband CONCACAF, den er vier Tage vor der WM-Vergabe im Jahr 2000 unterzeichnet hatte. "Wenn noch Nachfragen kommen, es werden ja noch andere Leute befragt, werde ich diese natürlich beantworten", sagte Beckenbauer: "Aber irgendwann ist der Zauber auch mal vorbei."

Beckenbauer hatte sich nach wochenlangem Schweigen in der Affäre um die noch immer ungeklärten Millionenzahlungen vor der Vergabe der WM 2006 nach Deutschland in zwei Interviews erklärt. Zuerst bezog er Stellung in der Süddeutschen Zeitung, am Montag wiederholte er seine Aussage, dass es bei der WM-Bewerbung keine Schwarzen Kassen gegeben habe.

Nun will sich der Weltmeister von 1974 wieder auf andere Dinge konzentrieren. "Ich freue mich, dass ich endlich einmal wieder hier bin und mit vernünftigen Menschen über Fußball sprechen kann", sagte Beckenbauer im Sky-Studio, wo er erstmals seit mehreren Wochen wieder als Experte zu Gast war.

las/dpa/sid

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 23.11., 15:18 Uhr
Blindes Vertrauen - Ex-Bundesinnenminister Schily steht zum Kaiser
Franz Beckenbauer hat sein Schweigen bezüglich der WM-Vergabe 2006 am Wochenende in einem Interview gegenüber der "SZ" zwar gebrochen, zur Aufklärung konnte er indes nichts beitragen. Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily will trotz aller Vorwürfe "keine Vorverurteilung in der Öffentlichkeit". Man solle jetzt die Untersuchungen abwarten, "ob die Vorwürfe begründet sind". Bis dahin vertraue er Beckenbauer.
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