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24.11.2015, 16:16

Warnung vor Frankfurter "Riesenoffensive"

Mainz: Schmidts Zeitreise

Vor exakt 276 Tagen feierte Martin Schmidt sein Debüt als Bundesligatrainer. Mit Erfolg - denn zum Einstand des Schweizers schlug der 1. FSV Mainz 05 die Frankfurter Eintracht mit 3:1. Am Wochenende steht Schmidts zweites Rhein-Main-Duell an. Wenn es nach ihm geht, wird die Partie zur Blaupause seiner Liga-Premiere.

Martin Schmidt
Einstand nach Maß: Als neuer Mainzer Trainer feierte Martin Schmidt bei seinem Debüt im Februar beim Rhein-Main-Derby einen 3:1-Erfolg.
© imagoZoomansicht

Denn schon im Februar gelang es den Rheinhessen, dem Nachbarn ein wildes Spiel, wie es Schmidt propagiert, lebt und liebt, aufzuzwingen. Viel Tempo, viele Umschaltüberfälle. "Natürlich lief es auch gut für uns", sagt der 48-Jährige. Nach dem Rückstand (35., Stefan Aigner) gelang postwendend der Ausgleich durch die Mainzer Spezialdisziplin: Einen blitzsauberen Konter veredelte Christian Clemens (38.).

Der Flügelstürmer soll auch am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) zumindest als Joker eine Rolle spielen. Nach einer Sehnenentzündung feierte der 24-Jährige in Köln sein Comeback. "In jedem Training wird es besser bei ihm", gibt sich Schmidt zuversichtlich. Sein Debüt versüßten damals Johannes Geis per Freistoß und Yunus Malli unmittelbar nach dem Seitenwechsel.

Für uns geht es darum, dem Spiel eine Struktur zu geben und zu dominieren.Martin Schmidt

"Es war ein Spiel mit wenig Mittelfeld", erinnert sich Schmidt. Der Schweizer wird hoffen, den Frankfurtern, die nun in der Regel tiefer stehen als zu Saisonbeginn, eine ähnliche Kampfpartie aufzuzwingen. "Für uns geht es darum, dem Spiel eine Struktur zu geben und zu dominieren." Aus dieser sauberen Ordnung heraus sollen die schnellen Offensiven Malli, Jairo Samperio und Yoshinori Muto Blitzangriffe fahren.

Das funktionierte beim 0:0 in Köln vor allem in der ersten Hälfte. Ein Treffer gelang dennoch nicht, weil am Ende die Präzision, der entscheidende Laufweg oder das Tempo beim Dribbling auf die Viererkette fehlten. "Jetzt müssen wir wieder im Umschalten und im schnellen Spiel in die Spitze besser werden", fordert Schmidt, der zuletzt den Fokus im Training vermehrt auf die Abwehrarbeit legte. Der Lohn: Erstmals seit Frühjahr 2014 gab es zweimal in Serie kein Gegentor.

Schmidt warnt davor, Frankfurt zu unterschätzen

Damit das auch gegen die Eintracht so bleibt warnt Schmidt seine Schützlinge davor, die Hessen trotz ihrer aktuellen Schwächephase zu unterschätzen. Sein Gegenüber Armin Veh verfüge über eine "Riesen-Offensive", sagt der Nullfünf-Trainer und nennt exemplarisch Haris Seferovic, Alex Meier, Stefan Aigner und Marc Stendera. "Man darf nicht den Fehler machen, sie an ihren letzten Partien zu messen."

Aus Mainzer Sicht erfreuliche Neuigkeiten gibt es bei den Rekonvaleszenten. Während der Großteil der Mannschaft am Dienstagvormittag die Vorbereitung auf das Wochenende aufnahm, arbeiteten Henrique Sereno (nach kleinem Adduktoren-Eingriff) und Fabian Frei (nach Sehnenteilabriss im Oberschenkel) unter Anleitung von Reha-Trainer Axel Busenkell bereits wieder mit dem Ball.

Benni Hofmann

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24.11.15
 
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Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München42:540
 
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4Bor. Mönchengladbach28:2223
 
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7Hamburger SV17:1821
 
8FC Schalke 0418:2021
 
91. FSV Mainz 0520:2020
 
101. FC Köln15:1820
 
11FC Ingolstadt 0410:1419
 
12SV Darmstadt 9814:1915
 
13Eintracht Frankfurt18:2214
 
14Hannover 9617:2414
 
15Werder Bremen14:2813
 
16FC Augsburg17:2510
 
17VfB Stuttgart18:3510
 
18TSG Hoffenheim15:239

weitere Infos zu Schmidt

Vorname:Martin
Nachname:Schmidt
Nation: Schweiz
Verein:1. FSV Mainz 05