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24.11.2015, 14:15

Köln reagiert nicht personell auf Darmstadts Standardstärke

Stöger: "Werden nicht die elf Größten bringen"

Die Partie in Darmstadt wird für Köln nicht nur wegen des Kick- and-rush-Fußballs des Aufsteigers eine besondere. Denn während die Lilien überwiegend nach Standards ihre Treffer erzielen, offenbart der FC gerade bei hohen Bällen in der Defensive Schwächen.

Innenverteidiger-Turm Heintz muss radeln

Peter Stöger
"Wir spielen so, wie wir glauben, dass wir erfolgreich sind": Kölns Trainer Peter Stöger.
© picture allianceZoomansicht

Am Dienstag fehlte Dominique Heintz beim Training. "Ein Bluterguss ist ins Knie reingelaufen. Das ist ein bisschen schmerzhaft, aber es dürfte kein Problem sein, das bis Freitag wieder in den Griff zu kriegen", erklärte der Innenverteidiger, der sich im Kraftraum auf etwas Radfahren und Stabilisierungsübungen beschränken musste. Sein Trainer erwartet ihn kurzfristig auf dem Platz zurück. "Wir gehen davon aus, dass er am Mittwoch beim Training dabei ist", zeigt sich Peter Stöger zuversichtlich, der am Freitag in Darmstadt eine spezielle Partie erwartet.

"Das ist eine kampfkräftige Mannschaft, die über viel Qualität bei ruhenden Bällen verfügt. Viele lange Bälle, viele zweite Bälle", beschreibt der FC-Trainer das oft auf Kick-and-rush angelegte 98-Spiel. Dies entspricht zwar nicht Stögers Gusto von Fußball, ringt ihm aber dennoch Anerkennung ab: "Ich habe hohen Respekt davor, was Dirk Schuster da in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat. Es ist keine Überraschung, dass es für viele dort schwer war und auch für uns am Freitag nicht einfach wird."

Einstellen, nicht anpassen

Auf den speziellen Stil der Lilien, die schon wiederholt fußballerisch deutlich besser besetzte Teams auf ihr Niveau herunter gezogen haben, ist man eingestellt. "Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder man ist trotzdem so gut aufgestellt, dass man die Ruhe im Spiel hat, dominant sein kann. Dann hat man die Chance, dass man sein Spiel durchziehen kann. Wenn man das nicht ganz so schafft, ist man gefordert, mehr und mehr diesen Kampf anzunehmen - wir müssen auf beide Spielideen vorbereitet sein."

Auf die Stärken des Gegners einstellen wird sich der FC, dem Gegner anpassen aber nicht. Auch nicht was das Personal betrifft. Den Einbau eines zusätzlichen kopfballstarken Akteur in die Startelf schließt Stöger aus: "Nein, wir spielen so, wie wir glauben, dass wir erfolgreich sind. Die Kollegen aus Darmstadt haben ein richtig gutes Kopfballspiel, ein richtig gutes Standardspiel - aber wir bringen jetzt nicht unsere elf Größten. Dann würden wir uns ja schon vor dem Spiel darauf einlassen, dass wir nur auf ihre Stärken reagieren. Und das haben wir nicht vor."

Schon sechs Kopfball-Gegentore

Doch wie sich der FC bei ruhenden Bällen aus der Affäre zieht, wird ein Schlüssel sein. 57 Prozent seiner Treffer, in absoluten Zahlen acht von 14, hat Aufsteiger Darmstadt nach Standards erzielt. Das ist der höchste Anteil aller Bundesligisten. Und fünf Kopfballtore sind nach dem FC (6) der zweitbeste Wert der Liga. "Sie haben schon wirklich sehr gute Kopfballspieler und spielen gute Standards, aber wir haben bisher Standards gut verteidigt", hält Heintz dagegen. In der Tat: Sechs Kölner Gegentreffer nach Standards sind ein Mittelwert in der Liga - sechs Kopfball-Gegentore allerdings auch der Höchstwert.

Stephan von Nocks

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weitere Infos zu Stöger

Vorname:Peter
Nachname:Stöger
Nation: Österreich
Verein:1. FC Köln

Vereinsdaten

Vereinsname:1. FC Köln
Gründungsdatum:13.02.1948
Mitglieder:79.500 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:1. FC Köln
Geißbockheim
Rhein-Energie-Sportpark
Franz-Kremer-Allee 1-3
50937 Köln
Telefon: (02 21) 71 61 63 00
Telefax: (02 21) 71 61 63 99
E-Mail: service@fc-koeln.de
Internet:http://www.fc-koeln.de


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