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23.10.2015, 12:00

Der VfL Wolfsburg weiß, was ihn beim Aufsteiger erwartet

Allofs: "Darmstadt? Das ist eine andere Welt"

Nach der Champions League ist vor der Bundesliga. Die Gegensätze könnten für den VfL Wolfsburg kaum größer sein. Drei Tage nach dem glänzenden Auftritt gegen Eindhoven (2:0) im Scheinwerferlicht der Königsklasse muss der Vizemeister am Samstag in der Bundesliga bei Aufsteiger Darmstadt ran. Vorteil VfL: Er weiß, was ihn am Böllenfalltor erwartet.

"Für uns muss nicht immer alles optimal sein": Wolfsburgs Manager Klaus Allofs.
"Für uns muss nicht immer alles optimal sein": Wolfsburgs Manager Klaus Allofs.
© picture allianceZoomansicht

"Die Erinnerungen sind noch nicht ganz weit weg", sagt Dieter Hecking. Die Erinnerungen an Darmstadt, an die Besonderheiten des Stadions am Böllenfalltor. Am 17. August des vergangenen Jahres war es, da trat der VfL Wolfsburg beim SV Darmstadt 98 an. Und tat sich im Erstrundenspiel des DFB-Pokals äußerst schwer. Erst im Elfmeterschießen setzte sich der spätere Pokalsieger dank zweier parierter Schüsse von Torwart Max Grün mit 5:4 durch.

"Wir haben die äußeren Umstände kennengelernt", sagt Hecking. Er weiß: "Dort herrscht eine sehr gute Stimmung, entsprechend spielt Darmstadt mit Enthusiasmus, taktisch aber auch sehr diszipliniert." Des Trainers Forderung an sein Team: "Wir müssen die richtige Mentalität für dieses Spiel entwickeln."

Auch Klaus Allofs weiß, was auf den VfL zukommt. "Das ist eine andere Welt", erklärt der Wolfsburger Geschäftsführer. "Inzwischen sind fast alle Stadien auf dem neuesten Stand, da ist Darmstadt noch nicht angekommen. Das sind ungewöhnliche Umstände, für uns ist das aber kein Problem. Für uns muss nicht immer alles optimal sein."

"Es darf keine Rolle spielen, ob wir auswärts oder zu Hause spielen"

Optimal war es sicher nicht, was die Wolfsburger in dieser Saison bislang in der Fremde angeboten haben. Zwei Punkte aus vier Ligaspielen bedeuten Platz 18 in der Auswärtstabelle. Dieter Hecking will, dass sein Team sich künftig anders präsentiert, wenn es auf Reisen ist. "Es darf keine Rolle spielen, ob wir auswärts oder zu Hause spielen. Wir wollen immer gewinnen, das ist vielleicht noch nicht so in den Köpfen drin."

Es muss egal sein, ob wir gegen Barcelona oder Lupo Wolfsburg spielen.Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking

Doch genau das sei es, was eine Spitzenmannschaft auszeichne, so der Trainer. "Es muss egal sein, ob wir gegen Barcelona oder Lupo Wolfsburg spielen. Das ist ein Entwicklungsprozess."

Ein Spieler, der diesen unbändigen Siegeswillen in sich trägt, ist jedoch weg: Kevin De Bruyne. Hecking: "Kevin hat diese Mentalität. Der kleine Feuerkopf wollte schon als Kind immer gewinnen." Der Trainer ist aber überzeugt: "Diese Spielertypen haben wir jetzt auch noch." In Darmstadt sind sie gefordert.

Thomas Hiete

Tabellenrechner 1.Bundesliga
23.10.15
 

13 Leserkommentare

malilu
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25.10.2015 | 18:41

Sachlich bleiben

@josmatilda: Man kann von Wob halten, was man will. Aber die Fakten sollten schon stimmen. Mag sein, [...]
Nichts_Da
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24.10.2015 | 14:50

Gladbacher waren jetzt also schon 20.000 in Rom? Erst waren es mal 6.000, dann 8.000 nun 20.000. Wie [...]
josmatilda
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24.10.2015 | 13:19

Falsche Interpretation Nichts_Da

Ich habe mich nie über Leute lustig gemacht, die nicht 80,00? für eine Karte bezahlen wollen oder können, [...]
Nichts_Da
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24.10.2015 | 11:46

Nochmal für dich, du dich offensichtlich nicht lesen kannst. EIn Witz ist sich darüber zu beschweren, [...]
Nichts_Da
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24.10.2015 | 11:46

Bei Magdeburg - Osnabrück waren 16.000 und davon 10.000 zahlende Zuschauer.. Also nur gut die hälfte, [...]

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weitere Infos zu Hecking

Vorname:Dieter
Nachname:Hecking
Nation: Deutschland
Verein:VfL Wolfsburg