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02.10.2015, 09:06

Hoffenheims Innenverteidiger ist wieder gefragt wie eh und je

Zurück im Glück: Bicakcic spricht wieder

Derby-Time in Sinsheim. Auch wenn Stuttgarts Innenverteidiger Timo Baumgartl das Duell mit der TSG Hoffenheim am Samstag "kein echtes Derby" nennt, "weil es keine so große Tradition hat. Es ist eher ein Nachbarschaftsduell." Trotzdem steckt im Aufeinandertreffen der beiden Kellerkinder aus Baden-Württemberg eine gehörige Portion Brisanz. Sowohl für die beiden Klubs in ihrer schweren Situation als auch für einzelne Spieler.

Ermin Bicakcic
Wird für seine aufopferungsvolle Spielweise von den Hoffenheim-Fans geschätzt: Ermin Bicakcic.
© imagoZoomansicht

Sieben TSG-Profis aus dem Hoffenheimer Bundesligakader haben eine VfB-Vergangenheit. Die beiden Ersatzkeeper Jens Grahl und Alexander Stolz, Jeremy Toljan, Kevin Kuranyi und Adam Szalai sowie Sebastian Rudy und Ermin Bicakcic.

Der bosnische Nationalspieler verließ die Stuttgarter einst im Dezember 2011, weil ihm der VfB keine Perspektive bieten konnte. Weniger sogar: Die Schwaben glaubten nicht wirklich an eine Bundesligatauglichkeit des Innenverteidigers, der es über den Umweg Eintracht Braunschweig erst in die 1. Liga und nach dem Abstieg der Norddeutschen 2014 zur TSG schaffte. In Hoffenheim gehört er mittlerweile zu den beliebtesten Spielern - bei den Fans. Denn trotz seines Stammplatzes in der Rückrunde der vergangenen Saison setzten ihm die Verantwortlichen im Sommer mit Fabian Schär eine harte Nuss als Kontrahenten an die Seite. Besser gesagt: vor die Nase.

Der Schweizer verdrängte Bicakcic, schaffte es allerdings nicht, seinen Stammplatz mit konstant guten Leistungen zu sichern. Nach zwei schwachen Partien und jeweils drei Gegentoren gegen Bremen und in Mainz (jeweils 1:3) sah sich Markus Gisdol zum Handeln gezwungen. Der TSG-Coach tauschte den Bosnier für den Eidgenossen, und Bicakcic half beim 1:1 gegen Borussia Dortmund und dem 3:1 beim FC Augsburg vier Punkte einzufahren und die Ergebniskrise (vorerst) zu beenden.

"Ich bin ruhig geblieben und wurde belohnt"

Bis dahin hat der bosnische Nationalspieler, den die TSG-Anhänger wegen seiner aufopferungsvollen Spielweise so schätzen, geschwiegen. Jetzt ist er zurück, wieder voller Tatendrang und aussagefreudig. "Für mich war es zu Beginn der Saison nicht einfach. Aber ich weiß um meine Qualität", erklärt der 25-Jährige, dessen Geduld sich ausgezahlt hat. "Wir haben eine gute Truppe und auch auf meiner Position gute Spieler. Aber ich bin ruhig geblieben und wurde belohnt."

Jetzt will er sich und die aktuellen Kollegen mit einem weiteren Erfolg über die früheren Kollegen belohnen. "Wir werden einen ordentlichen Schlachtplan haben. Fakt ist aber: Der VfB hat nicht schlecht gespielt, gerade offensiv." Trotzdem ist Bicakcic überzeugt: "In der Defensive standen die Stuttgarter zuletzt nicht so sicher. Wir wollen die drei Punkte holen."

George Moissidis

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weitere Infos zu Bicakcic

Vorname:Ermin
Nachname:Bicakcic
Nation: Deutschland
  Bosnien-Herzegowina
Verein:TSG Hoffenheim
Geboren am:24.01.1990


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