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28.09.2015, 10:22

Gladbach: Schubert über seine erste Bundesliga-Woche

"Für mein Lebensglück brauche ich weder 1. noch 2. Liga"

Letzten Montag machte Borussia Mönchengladbach Andre Schubert zum Interimstrainer, eine Woche später haben die "Fohlen" sechs Punkte mehr auf dem Bundesliga-Konto. Im kicker-Interview sagt er, was er verändert hat, wie er seine Zukunft sieht - und ob er jemals im Anzug an der Seitenlinie stand.

Andre Schubert
"Es gibt keinen Schubert-Touch oder sowas", sagt Andre Schubert. Doch Zufall ist die neue Gladbacher Power nicht.
© imagoZoomansicht

Wenn Granit Xhaka sagt, es fühle sich derzeit wieder "an wie in der vergangenen Saison", kann Andre Schubert nicht viel falsch gemacht haben: Borussia Mönchengladbach, vor einer Woche noch unter dem Schock von Lucien Favres Rücktritt, hat sein Tief überwunden. Wie hat Schubert das geschafft?

"Es gibt keinen Schubert-Touch oder sowas", wiegelt er im Interview mit dem kicker (Montagausgabe) ab. "Wir haben eine sehr gute Bundesligamannschaft, die über große Qualitäten verfügt. Die auch offensiv ausgerichtet ist, weil sie fußballerisch gut ausgebildet ist. Das ist der Stil der Mannschaft."

Der 44-Jährige erklärt: "Wir wollen auch den Rhythmus eines Spiels bestimmen. Es gibt Phasen, in denen wir hoch anlaufen. Und Phasen, in denen wir tiefer stehen, um uns vorne Räume zu schaffen, weil wir Schnelligkeit und gute Konterspieler haben. Wichtig für die Mannschaft ist, dass sie weiß, dass sie aus beiden Ausrichtungen heraus Tore erzielen kann."

Dass das Gladbacher Spiel eine neue Dynamik, eine neue Power enthält, ist kein Zufall. "Die Anzahl der Sprints hat sich deutlich erhöht", sagt Schubert, "die Anzahl der intensiven Läufe ebenfalls. Es ist klasse, mit welcher Mentalität die Spieler die Sache angehen, sie möchten es sogar in dieser Form spielen."

Er hätte auch früher höherklassig arbeiten können: "Ich wollte es nicht"

An seiner Zukunft ändert der Traumstart nichts. "Er ist Interimstrainer", verdeutlichte Sportdirektor Max Eberl nach dem 3:1 in Stuttgart, "das haben wir von Anfang an so besprochen." Schubert, zuvor U-23-Trainer der Borussia, ist damit zufrieden: "Für mein Lebensglück brauche ich weder 1. noch 2. Bundesliga." Es habe sich ihm auch in der Vergangenheit mehrfach die Möglichkeit geboten, wieder höherklassig zu arbeiten - "ich wollte es nicht".

Am Mittwoch wartet die nächste Premiere auf Schubert: Im Champions-League-Heimspiel gegen Manchester City wird er erstmals einen Anzug am Spielfeldrand tragen. Das musste er noch nie. "Ich würde es im Mönchengladbacher Grenzlandstadion auch für übertrieben halten, die U 23 im Anzug zu coachen", lächelt er. "Aber wenn Kloppo die Sache mit dem Anzug geschafft hat, bekomme ich das auch hin."


Warum er auffallend früher im Spiel wechselt als Favre, was er zu seinem angeblich schroffen Umgangston auf St. Pauli sagt - und womit er bei Max Kruse Recht behalten hat: Das komplette Interview mit Andre Schubert lesen Sie im aktuellen kicker vom Montag.

jpe

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28.09.15
 
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weitere Infos zu Schubert

Vorname:Andre
Nachname:Schubert
Nation: Deutschland
Verein:Bor. Mönchengladbach