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24.09.2015, 16:01

Dortmund: BVB-Kapitän über seinen Wutausbruch

Was Hummels gegen den Strich ging

Nach dem Spiel in Hoffenheim (1:1) pfefferte Mats Hummels die Kapitänsbinde wütend auf den Boden. Schon in der Pause war ihm in der Kabine kurz der Kragen geplatzt. "Ich habe der Mannschaft klar gemacht, dass es so nicht weitergeht", verriet der Dortmunder Innenverteidiger. Im kicker spricht er darüber, was ihm am Mittwochabend so gegen den Strich gegangen ist.

Wütend: Dortmunds Kapitän Mats Hummels wirft nach dem Spiel in Hoffenheim die Spielführerbinde weg.
Wütend: Dortmunds Kapitän Mats Hummels wirft nach dem Spiel in Hoffenheim die Spielführerbinde weg.
© imagoZoomansicht

"Wir hatten in den vergangenen Jahren schon viele schwere Spiele in Hoffenheim", sagt Hummels, "aber diesmal hätten wir gewinnen müssen." Hoffenheim sei verunsichert gewesen, auch nach der zwischenzeitlichen 1:0-Führung, und daraus, murrt der Weltmeister, habe der BVB keinen Nutzen gezogen: "Der Gegner hat uns viele Räume gegeben, die wir einfach nicht genutzt haben. Wir waren nicht mit hundertprozentiger Konsequenz auf dem Platz. Ich hatte das Gefühl: Wir sind nicht richtig da."

Nur eine Minute dauerte die Halbzeit-"Wutrede" (BILD) des Kapitäns. Ob es nun dessen scharfe, unverblümte Ansprache oder die personellen Umstellungen von Trainer Thomas Tuchel waren, sei dahingestellt. Aber nach dem Wechsel erreichte Borussia Dortmund eine deutlich höhere Tourenzahl. "In der zweiten Hälfte haben sich alle gestrafft", urteilt Hummels, "außerdem kam mit Henrikh Mkhitaryan und Ilkay Gündogan eine enorme individuelle Qualität ins Spiel."

". . . da dürfen wir in so einem Spiel keine Punkte liegen lassen"

Dass unter dem Strich am Ende aber trotzdem nur ein 1:1 stand, hat den BVB-Anführer nicht ganz versöhnen können. "Wir haben den Sieg vergeben. Das ist extrem ärgerlich", haderte Hummels. Weiter sagte er: "Wir haben eine so große Qualität in der Mannschaft, da dürfen wir in so einem Spiel keine Punkte liegen lassen."

18 Zähler hätten es am Mittwoch sein können, jetzt stehen "nur" 16 auf dem Dortmunder Konto. "Das große Ganze ist super und wird von mir auch nicht in Frage gestellt", versichert Hummels. Aber mit der TSG Hoffenheim derart schonend umzugehen - das hat ihn für einen Abend dann doch richtig in Wallung gebracht.

Thomas Hennecke

Bundesliga, 2015/16, 6. Spieltag
TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund 1:1
TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund 1:1
Blick aufs Stadion

Die Sinsheimer Wirsol Rhein-Neckar-Arena
© Getty Images

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29 Leserkommentare

JakobIN
Beitrag melden
27.09.2015 | 00:29

Die nächsten 7 Tage

Man muss erst mal morgen gegen Darmstadt gewinnen und dann zum FCB, in diesen Tagen kannst du nichts [...]
Snowy_86
Beitrag melden
25.09.2015 | 19:12

@fs984

Jetzt klingt es langsam mal vernünftig. Trotzdem ging es Hummels mit Sicherheit nicht darum einen Hype [...]
fs984
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25.09.2015 | 16:27

@ brauner bär

Echt merwürdig wie schnell man von manchen als Blauer oder Troll abgestempelt wird. Meine Kritik bezieht [...]
Juno2015
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25.09.2015 | 16:27

Unerträglich

Mats Hummels überschätzt sich selbst und wird überschätzt. Seine Art der Selbstdarstellung seit Jahren [...]
Sonnenloewe
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25.09.2015 | 12:49

@BraunerBear

Zitat: "FS984 ist ganz offensichtlich aus Gelsenkirchen und Fan der Weiss-Blauen... [...]

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zum Thema

weitere Infos zu Hummels

Vorname:Mats
Nachname:Hummels
Nation: Deutschland
Verein:Bayern München
Geboren am:16.12.1988

weitere Infos zu Tuchel

Vorname:Thomas
Nachname:Tuchel
Nation: Deutschland
Verein:Paris St. Germain


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