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15.09.2015, 16:00

Prozessauftakt gegen drei Kölner Anhänger

Fanbus-Attacke: Angeklagte legen Geständnis ab

Wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Rheinderby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach wurde am Dienstag der Prozess gegen drei Anhänger der Geißböcke eröffnet. Den mutmaßlichen Mitgliedern der "Wilden Horde" wird vorgeworfen, bei einem Angriff auf einen Bus mit 30 Anhängern Borussia Mönchengladbachs beteiligt gewesen zu sein. Die Beschuldigten legten vor dem Landgericht Köln ein Teil-Geständnis ab.

Angeklager mit Verteidiger Tobias Nikolas Westkamp
Einer der drei Angeklagten spricht mit seinem Rechtsanwalt Tobias Nikolas Westkamp (re.)
© picture allianceZoomansicht

Bei dem Vorfall im März 2012 wurde ein Fanbus des Erzrivalen auf der Autobahn 3 mit zwei Kleintransportern ausgebremst und auf die Raststätte Siegburg abgedrängt. Dort griffen zahlreiche Kölner Fans den Bus laut Anklage mit Eisenstangen, Ketten und Steinen an. Sogar einen 40 Kilogramm schweren Betonklotz hätten sie gegen die Scheiben geworfen, um die Gladbacher Fans zum Aussteigen zu zwingen. Dem Busfahrer gelang es aber schließlich, sein Fahrzeug wieder auf die A3 zu lenken.

Dreieinhalb Jahre später fand nun vor dem Landgericht Köln der Prozessauftakt gegen drei Beschuldigte statt. Einer der Angeklagten muss sich wegen schweren Landfriedensbruchs verantworten, die beiden anderen wegen Nötigung.

Die Angeklagten räumten ein, bei dem Angriff beteiligt gewesen zu sein. Allerdings gaben sie auch an, dass sie sich an den Beschädigungen des Busses auf dem Parkplatz selbst nicht beteiligt hätten. Sie entschuldigten sich bei den Betroffenen und gaben an, dass sie aus der Ultra-Gruppierung "Wilde Horde" ausgetreten seien.

Sollte das Gericht die Geständnisse akzeptieren, können die Beklagten auf eine Bewährungsstrafe hoffen. Vor dem Landgericht wirken die drei eher unscheinbar. Einer der Angeklagten ist Anwaltssohn und studiert Germanistik, ein anderen arbeitet nach einem abgeschlossenen Fachhochschulstudium als Sozialarbeiter, der dritte ist im elterlichen Betrieb angestellt. Allen drei gemein ist Hoffnung dass die juristischen Konsequenzen nicht allzu hoch ausfallen werden.

Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt. Dann werden der Fahrer des Busses sowie die Gladbacher Fans zu dem Vorfall befragt.

jer

 

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