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11.06.2015, 14:26

Die Versäumnisse des DFB

TV-Einnahmen: Sogar Englands Letzter vor den Bayern

Dass die Bundesliga der Premier League bei den TV-Einnahmen hinterherhinkt, ist bekannt. Wie groß der Abstand wirklich ist, zeigen die Zahlen der abgelaufenen Saison eindrucksvoll. Die Kluft ist zum Teil selbstverschuldet - und wird sogar noch größer werden. Immerhin zeigt sich aber, dass die deutschen Vereine mit ihrem Geld besser umzugehen wissen.

Kameramann bei der Partie Freiburg gegen Bayern
Im Frühjahr schließt die Liga einen neuen TV-Vertrag ab - dann soll die Kluft zu England wieder kleiner werden.
© imagoZoomansicht

Bei der Verteilung der TV-Honorare (nationale und internationale Vermarktung) in der Saison 2014/15 endete der Vergleich zwischen Premier League und Bundesliga mit 2,165 Milliarden zu 579,4 Millionen Euro. Im Schnitt erhielt jeder der 20 britischen Klubs 108,4 Millionen, jeder der 18 Bundesligaklubs 32,2 Millionen Euro.

Dass trotz dieser enormen Kluft die Bundesliga in der Fünfjahreswertung der UEFA in die Europapokalsaison 2015/16 sogar mit einem kleinen Vorsprung vor der Premier League als Zweiter hinter dem souveränen Spitzenreiter Spanien in die Wettbewerbe starten wird, kann als Indiz gesehen werden, dass die deutschen Vereine besser mit dem Geld umgehen können.

Die Diskrepanz zwischen den beiden Topligen wird ab der Saison 2016/17 noch größer. Dann kassiert die Premier League aus ihrem neuen Dreijahresvertrag pro Saison 2,3 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der bis zum Ende der Saison 2016/17 laufende Vierjahresvertrag der Bundesliga ist mit insgesamt 2,5 Milliarden Euro dotiert, an denen die 2. Liga mit 20 Prozent partizipiert. Erst ab 2017/18 wird sich der Abstand bei den TV-Honoraren zwischen der Bundesliga und der Premier League wieder etwas verringern. Von dem neuen TV-Vertrag, den die Liga im Frühjahr 2016 mit Wirkung zum 1. Juli 2017 abschließen wird, erhoffen sich die Bundesligaklubs eine deutliche Steigerung der Einnahmen.

Über vier Jahrzehnte schluderte der DFB bei der Auslandsvermarktung

Die Bundesliga hinkt der Premier League dermaßen hinterher, weil sie bis zur Gründung des Ligaverbandes und der DFL im Jahr 2000 über fast vier Jahrzehnte unter dem Dach des DFB so gut wie nichts für die Auslandsvermarktung getan hatte. Während die Bundesliga ihre Auslandserlöse von aktuell etwa 75 Millionen Euro bis zur Saison 2016/17 auf etwa 160 Millionen Euro steigern wird, erlöst die Premier League allein im Ausland mit knapp 600 Millionen Euro die Summe, die in der Saison 2014/15 insgesamt an die Bundesligaklubs gezahlt worden ist.

In der Saison 2014/15 bezog Queens Park Rangers als Letzter der Geldrangliste in England mit 86,8 Millionen Euro 36,2 Millionen Euro mehr als Deutschlands Spitzenreiter FC Bayern. Die Münchner werden auch in der Saison 2015/16 bei den TV-Honoraren mit insgesamt 68,75 Millionen Euro weit hinter dem Letzten der Premiere League liegen.

Rainer Franzke

© kicker
 

28 Leserkommentare

marty17
Beitrag melden
24.06.2015 | 15:32

Hannover - Köln

"Gleiche Fernsehgelder für alle. Für mich ist Hannover gegen Köln genauso viel wert wie Bayern gegen [...]
SSVULM46KSC08
Beitrag melden
12.06.2015 | 14:27

Gegen weitere Raffsucht im Profifussball

Ich freue mich über die meisten Anmerkungen unserer User zum Thema, und stimme voll zu.
Deutschla[...]
Vay
Beitrag melden
12.06.2015 | 12:43

Viel Interessanter ist die Verteilung

Wenn man sich die Tabelle so anschaut sieht man das der erste in England nur das 1,5 fache des letzten [...]
089Stachus
Beitrag melden
12.06.2015 | 11:37

Absolut einseitige Berichterstattung!

Was interessiert mich der direkte Vergleich mit England? Stellt die TV-Verträge aller Dauergäste in [...]
2000thebestfigoever
Beitrag melden
12.06.2015 | 09:24

Redet ihr eigentlich mal mit Leuten aus England??

Also meine Erfahrung ist, dass viele Menschen in England die Deutschen um ihre geile Fankultur absolut [...]

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