Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
06.05.2015, 11:16

Bremen: Oldie fühlt sich nicht als Stand-by-Profi

Fritz über seine Rolle: "Ganz oder gar nicht"

Es stand schon seit langem fest. In dieser Woche wurde es nun offiziell: Clemens Fritz, der Kapitän bei Werder Bremen, hängt noch eine Spielzeit dran. Dabei will sich der 34-jährige Oldtimer mit der ihm eigenen Energie engagieren und sich keineswegs aus Altenteil vorbereiten. Fritz über seine vollwertige Rolle im Kader: "Ich bin kein Stand-by-Profi. Das taugt mir nicht."

Werder-Kapitän Clemens Fritz
Mittendrin statt nur dabei: Werder-Kapitän Clemens Fritz will sich künftig durchsetzen.
© imagoZoomansicht

Es war nur noch eine Formsache. Am Montag wurde es hochoffiziell verkündet: Clemens Fritz hängt noch ein Jahr dran. Zu unveränderten Bezügen hat der Kapitän bei Werder Bremen seinen Vertrag bis 2016 verlängert. "Es war ja zuletzt ein offenes Geheimnis", sagt Fritz, der darum gebeten hatte, dass der Klub damit wartet, bis er die Nachricht an die Öffentlichkeit gibt.

Der Grund für ihn: "Ich wollte einfach meine Ruhe haben vor dem wichtigen Spiel gegen Frankfurt." Das abschließende Gespräch hatte am letzten Donnerstag stattgefunden. Die letzten Zweifel waren schon vorher ausgeräumt worden. Fritz und die Bosse bei Werder hatten dann auch die noch offenen Details besprochen und die weitere Zusammenarbeit besiegelt.

"Ganz oder gar nicht", sagt Fritz über seine Pläne für die neue Spielzeit, die der Oldie angeht wie immer. "Mein Ansporn ist, so viele Spiele wie möglich zu absolvieren." Natürlich sieht sich der 34-Jährige, der 26 Spiele in dieser Saison absolviert und gerade in der Rückserie mehr und mehr zu alter Form gefunden hat, als vollwertiges Mitglied des Kaders. Dies war auch der zentrale Punkt in den Gesprächen sowohl mit Trainer Viktor Skripnik als auch mit Geschäftsführer Thomas Eichin.

Ich bin kein Stand-by-Profi. Das taugt mir nicht, das hätte ich nicht gemacht.Clemens Fritz

Fritz sieht sich "voll in der Verantwortung", kann sich keineswegs vorstellen, seine Laufbahn nun gemächlich ausklingen zu lassen. Eine Rolle, wie sie bei Werder in der Vergangenheit schon Dieter Eilts und Frank Baumann in ihren letzten Jahren als Profi bekleideten, fiel für den Thüringer somit aus: "Ich bin kein Stand-by-Profi. Das taugt mir nicht, das hätte ich nicht gemacht."

USA als Option

Seit 2006 steht der aus Leverkusen gekommene Allrounder im Kader des Nord-Klubs. In einem Jahr feiert er sein zehnjähriges Jubiläum bei den Hanseaten, für die er 240 Bundesligaspiele bestritten hat. Es könnte sein, dass der Vorzeigeprofi, der ein Sportmanagement-Studium abgeschlossen hat und nach dem Ende der aktiven Laufbahn im administrativen Bereich bei Werder einsteigen soll, an der Weser seine Karriere beendet. "Die Chance ist nun größer geworden", sagt Fritz, der sich jedoch weiterhin alles offen lässt. Was im Sommer 2016 wird, darüber will er sich nun keine Gedanken machen. Mit einem Engagement in der amerikanischen Profiliga hatte er sich schon jetzt beschäftigt, diese Planspiele schnell verworfen. Die USA seien eine Option, so Fritz. "Mal sehen, ich muss mich heute nicht festlegen."

Hans-Günter Klemm

 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Fritz

Vorname:Clemens
Nachname:Fritz
Nation: Deutschland
Verein:Werder Bremen
Geboren am:07.12.1980

weitere Infos zu Skripnik

Vorname:Viktor
Nachname:Skripnik
Nation: Ukraine


DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun