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15.04.2015, 09:29

Bremen: Liebling des Ex-Trainers ist ein Verkaufskandidat

Makiadi: Ohne Dutt schnell weg vom Fenster

Sein Förderer ist längst weg, er selbst ist seitdem weg vom Fenster bei Werder: Schlechte Zeiten für Cedrick Makiadi, den Liebling von Ex-Trainer Robin Dutt. Unter Nachfolger Viktor Skripnik spielt der Deutsch-Kongolese nur noch eine Nebenrolle. Er wünscht sich mehr Einsatzzeiten, was indes recht illusorisch ist. Der Mittelfeldspieler, noch bis 2016 unter Vertrag, ist einer der prominenten Verkaufskandidaten des Nord-Klubs.

Cedrick Makiadi
Spielt in Bremen keine Rolle mehr: Cedrick Makiadi.
© picture allianceZoomansicht

Als Dutts Liebling galt er von Beginn an. Im Sommer 2013 kam Cedrick Makiadi an die Weser, zeitgleich mit Robin Dutt, dem neuen Trainer. Dutt ist längst weg, arbeitet nun beim VfB Stuttgart. Makiadi ist noch da bei Werder, aber auch längst weg vom Fenster. Unter Viktor Skripnik, dem Dutt-Nachfolger, ist im Team für den Deutsch-Kongolesen nur eine Nebenrolle reserviert.

Ein Blick ins Zahlenwerk bestätigt dies: Der für die stolze Ablösesumme von drei Millionen Euro aus Freiburg geholte Mittelfeldspieler zählte bei Dutt fast immer zur ersten Garde: 32-mal stand er in der Startelf bei 43 Bundesliga-Partien, die unter der Leitung des neuen Stuttgarter Sportvorstands stattfanden. Ein völlig anderes Bild ergibt sich, seit Skripnik das Kommando übernommen hat: Nur einmal nominierte der Ukrainer den 31 Jahre alten Profi für die erste Elf. Auf zehn Spiele unter Skripnik bringt es der aus der Nationalelf des Kongo zurückgetretene Profi. Dabei wurde er einmal aus- und neunmal eingewechselt, allein viermal in der Schlussphase, als taktische Wechsel angesagt waren, um Zeit zu gewinnen. Ernüchternd sein Notenschnitt im kicker: 4,28 - nicht einmal ausreichend.

Makiadi ist unzufrieden

Zahlen, die Makiadi als deutliche Zeichen werten darf. Bei Werder und unter Skripnik hat der in die Jahre gekommene Routinier (222 Bundesliga-Einsätze für Wolfsburg, Freiburg und Bremen, 17 Tore) keine Zukunft mehr. "Es wäre gelogen", kommentierte er unlängst seinen Status, "wenn ich sagen würde, ich bin damit zufrieden, wie es ist." Makiaidi spricht von "keiner leichten Situation". Er wünscht sich mehr Einsatzzeiten, was indes recht illusorisch klingt.

Ein Vereinswechsel? "Noch spielt dies in meinem Kopf keine Rolle", sagt Makiadi, dessen Vertrag noch bis 2016 läuft. Doch der Realität schaut er ins Auge. Nach der Saison will er mit Geschäftsführer Thomas Eichin und Trainer Skripnik sprechen und thematisieren, wie es weitergehen soll. Das Ergebnis steht schon jetzt fest: Werder will Makiadi abgeben. Er steht auf der Liste der möglichen Verkaufskandidaten ganz oben - wie auch Luca Caldirola und Izet Hajrovic, die weiteren Edelreservisten mit prominenten Namen.

Hans-Günter Klemm

Tabellenrechner 1.Bundesliga
15.04.15
 

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