Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
05.04.2015, 12:34

Eintracht erneut ein Aufbaugegner, diesmal profitiert Hannover

Aigner: "Das passt leider ins Bild"

Am Ostersonntag lachte die Sonne über dem Frankfurter Stadion. Die Mienen der Eintracht-Verantwortlichen hellten sich jedoch nur bedingt auf. Zu ärgerlich war der erneute Punktverlust nach Führung - diesmal sogar vor eigenem Publikum.

Erst der Jubel, dann die Ernüchterung: Frankfurts Stefan Aigner feiert hier seinen Treffer mit Teamkollege Seferovic (li.).
Erst der Jubel, dann die Ernüchterung: Frankfurts Stefan Aigner feiert hier seinen Treffer mit Teamkollege Seferovic (li.).
© imagoZoomansicht

"Wir haben 2:0 geführt und den Vorsprung wieder hergeschenkt. Das passt leider ins Bild." Die Aussage von Stefan Aigner war gleich doppelt begründet. Zum einen, weil Eintracht Frankfurt in dieser Saison immer wieder den Vorsprung verspielt. Wie zum Beispiel in der Rückrunde die 1:0-Führung in Stuttgart, Mainz und Freiburg. Dort kassierte sie jeweils drei Gegentore oder mehr. In diesen Spielen waren die Hessen ein Aufbaugegner für angeschlagene Mannschaften. Und dieses Phänomen setzten sie nun zu Hause gegen Hannover 96 fort. Frankfurt war mit dem 2:2 noch gut bedient.

Schaaf: "Zu viel Risiko in den Pässen nach vorne"

"Wir hätten ruhiger agieren müssen und hatten zu viel Risiko in den Pässen nach vorne", analysierte Trainer Thomas Schaaf. Aus Sicht von Torhüter Kevin Trapp hat die Eintracht "viel zu wenig fürs Spiel getan und überhaupt keinen Fußball gespielt. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor". Frankfurt habe zu wenig für die Entlastung getan, "wir haben die Bälle viel zu schnell verloren". Das spiegelt sich auch in der Statistik wider, die für die normalerweise spielstarken Hausherren lediglich 41 Prozent Ballbesitz, 4:9 Ecken und 5:17 "Flanken aus dem Spiel" aufweist.

Eintracht bietet mehr Spektakel als Real

Treu blieb Frankfurt allerdings einem anderen statistischen Trend. Der neue Medienchef, Markus Jestaedt, hatte in der Spieltagspressekonferenz davon gesprochen, dass die Eintracht europaweit das größte Spektakel bietet. In Spielen mit Frankfurter Beteiligung fallen 3,9 Tore pro Spiel. Selbst Real Madrid (3,7 Tore) und der FC Barcelona (3,5) hätten schlechtere Werte. Nach den beiden verlorenen Punkten gegen Hannover ist das allerdings nur ein schwacher Trost.

Michael Ebert

1. Bundesliga, 2014/15, 27. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Hannover 96 2:2
Eintracht Frankfurt - Hannover 96 2:2
Die Ruhe vor dem Sturm

Hannovers Hiroshi Kiyotake im Tunnel vor der Partie bei Eintracht Frankfurt
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu S. Aigner

Vorname:Stefan
Nachname:Aigner
Nation: Deutschland
Verein:1860 München
Geboren am:20.08.1987

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München71:1367
 
2VfL Wolfsburg60:3057
 
3Bor. Mönchengladbach41:2150
 
4Bayer 04 Leverkusen49:2948
 
5FC Schalke 0437:3140
 
6FC Augsburg33:3439
 
7TSG Hoffenheim41:4237
 
8Eintracht Frankfurt51:5435
 
9Werder Bremen41:5435
 
10Borussia Dortmund34:3433
 
11Hertha BSC33:4432
 
121. FSV Mainz 0535:3631
 
131. FC Köln26:3330
 
14SC Freiburg27:3628
 
15Hannover 9631:4428
 
16Hamburger SV16:4125
 
17SC Paderborn 0723:5224
 
18VfB Stuttgart28:4923

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun