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31.03.2015, 21:44

VdV-Abschiedstour beginnt in Leverkusen

Van der Vaart trägt "eine Mitverantwortung"

Ein Flirt mit Sporting Kansas City, Hoffnung auf eine Teilnahme an der EM 2016, eine mögliche Rückkehr zum Hamburger SV nach der aktiven Karriere: Rafael van der Vaart beschäftigt sich im Moment mit vielen Zukunftsthemen. Priorität hat aber das Hier und Jetzt. Der 32-Jährige will die Schmach eines HSV-Abstiegs unbedingt verhindern.

Rafael van der Vaart
Will sich im Abstiegskampf für den HSV aufrappeln: Rafael van der Vaart.
© Getty ImagesZoomansicht

Van der Vaart hatte HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer schon vor einiger Zeit signalisiert, dass "wir über eine Vertragsverlängerung eigentlich gar nicht zu reden brauchen. Denn egal, wie die Saison ausgehen sollte, war schon lange klar, dass ich nicht verlängern würde". Am vergangenen Wochenende verkündete Beiersdorfer offiziell die Trennung zum Saisonende, van der Vaarts Abschiedstour beginnt am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gegen Bayer Leverkusen.

"Ich bin es durch meine vorherigen Vereine gewöhnt gewesen, oben mitzuspielen, und ich hätte mir gewünscht, es nochmal in die Europa League zu schaffen", gibt van der Vaart ehrlich zu, "insofern waren die letzten zwei Jahre enttäuschend". Aber auch er trage "dafür die Mitverantwortung". Bereut hat er sein zweites Engagement in der Hansestadt jedenfalls nicht, sagt der Niederländer: "Der HSV ist und bleibt mein Verein. Ich hoffe, in ein paar Jahren zurückkommen zu können, danach sieht es derzeit aus." In welcher Rolle? "Da denke ich noch nicht zu viel drüber nach, dazu bin ich noch zu sehr Fußballspieler."

Eine Herausforderung und die EM 2016

Der 32-Jährige will sich zunächst einer letzten großen sportlichen Herausforderung stellen, sie könnte in Übersee liegen. Zum verbrieften Flirt mit dem MLS-Klub Sporting Kansas City sagt er: "Im Moment ist noch alles offen, aber in Amerika zu spielen ist etwas, das ich mir vorstellen kann. Ich will noch ein paar Jahre auf gutem Niveau spielen."

Rafael van der Vaart gegen Wendell
In Leverkusen beginnt für Rafael van der Vaart die Abschiedstour beim HSV (hier im Hinspiel gegen Wendell).
© Getty Images

Auch deshalb, um im Blickfeld der Nationalelf zu bleiben. Aus ihr werde der Niederländer "nie zurücktreten, weil ich glaube, dass es eine große Ehre ist, für sein Land zu spielen. Wenn ich einen guten Verein finde und dort gut spiele, kann ich nach wie vor wertvoll für die Nationalmannschaft sein". Eine Teilnahme an der EM 2016 in Frankreich "ist mein Ziel".

Aber erst einmal gilt: Klassenerhalt sichern. "Ich will mich gut aus Hamburg verabschieden", sagt van der Vaart, der am Dienstag auf dem Trainingsplatz dem heftigen Sturm getrotzt hat.

Das gilt ebenso für Teamkollege Heiko Westermann - er ist nach Knieproblemen ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Marcelo Diaz, der seit vorigen Monat wegen eines Innenbandanrisses ausgefallen war, machte zumindest schon wieder Teile der Übungen mit.

Toni Lieto

Rafael van der Vaart: Momente einer Karriere
Zweimal Hamburg - und zurück?
Rafael van der Vaart
Bankdrücker

Rafael van der Vaart ist beim Hamburger SV seit seiner Rückkehr mehr und mehr aufs Abstellgleis geraten. Trotz einiger Ausfälle in der Zentrale saß er vermehrt nur auf der Bank der Rothosen. Seine Zeit beim HSV läuft im Sommer ab.
© imago

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weitere Infos zu van der Vaart

Vorname:Rafael
Nachname:van der Vaart
Nation: Niederlande
Verein:FC Midtjylland
Geboren am:11.02.1983

weitere Infos zu Knäbel

Vorname:Peter
Nachname:Knäbel
Nation: Deutschland
Verein:Hamburger SV