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21.03.2015, 18:24

Werner bekommt Schlag auf die Achillessehne

Stuttgart schöpft Hoffnung - dank Ginczek

Es war ein Spiel der Wahrheit für den VfB Stuttgart, der am Samstag gegen Eintracht Frankfurt unbedingt punkten musste, um das rettende Ufer nicht endgültig aus den Augen zu verlieren. Nach nervenaufreibenden 90 Minuten stand am Ende ein vielumjubelter 3:1-Sieg der Schwaben, der den VfB aber teuer zu stehen kommen könnte. Timo Werner musste nämlich verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Doppelpacker gegen Frankfurt: Daniel Ginczek.
Doppelpacker gegen Frankfurt: Daniel Ginczek.
© Getty ImagesZoomansicht

In der 57. Minute richteten sich die Blicke in Stuttgart gen Werner, der nach einer Grätsche gegen Chandler liegen geblieben war und nach medizinischer Behandlung verlangte, weil der linke Knöchel nach einem Schlag auf die Achillessehne schmerzte. Schnell war klar, dass es für den Youngster nicht weitergehen würde, wenngleich er rasch wieder auf eigenen Beinen stehen und auch laufen konnte. Mit Filip Kostic war an seiner Stelle ein anderer talentierter Spieler auf den Rasen gekommen - zu einem Zeitpunkt, als die Schwaben nach einem Treffer von Haris Seferovic (51.) mit 0:1 hinten lagen.

Dabei sollte es aber nicht bleiben, denn der VfB kam zurück und drehte den Spieß dank Doppelpacker Daniel Ginczek (63., 66.) sowie Alexandru Maxim (80.) um und feierten am Ende einen 3:1-Sieg. Das gefiel natürlich auch Trainer Huub Stevens. "Nach dem 0:1 muss man der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen, sie hat Moral gezeigt", lobte der "Knurrer" seine Elf. In dieser hatte übrigens Maxim eine besondere Rolle, denn der Rumäne war maßgeblich für die Wende verantwortlich - dabei hatte ihn Stevens schon als Wechselkandidaten auserkoren, da sich Ersatzmann Wanitzek bereits vor dem 1:1 warmgemacht hatte. Der Niederländer entschied sich nach dem Ausgleich dann aber gegen den Tausch - eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte.

Drei enorm wichtige Punkte sprangen schließlich für die Schwaben heraus. Doch damit nicht genug, denn der VfB beendete diverse Negativserien: Der erste Erfolg nach zuvor neun sieglosen Spielen in Serie sowie der erste Heimsieg seit dem 27. September 2014 (1:0 gegen Hannover) dürften das so ersehnte Erfolgserlebnis gewesen sein. Nebenbei bemerkt: Stuttgart bleibt der Angstgegner der Frankfurter, die aus den letzten 16 Duellen mit den Schwaben lediglich zwei gewinnen konnten.

Wir haben heute 50.000 Brocken fallen hören.VfB-Sportdirektor Robin Dutt nach seinem ersten Bundesliga-Sieg 2014/15

Davon wollte sich Stevens aber nicht ablenken lassen. "Das sind drei Punkte, aber auch nicht mehr als das", betonte der Niederländer, dem klar ist, dass Stuttgart trotz allem Tabellenletzter bleibt, sich jetzt aber in Schlagdistanz zu den Nicht-Abstiegsplätzen befindet. Zwischen dem VfB und dem Tabellen-15. Freiburg liegen nur zwei Punkte. Sportdirektor Robin Dutt betonte, es habe sich bewährt, "ruhig zu bleiben und nicht draufzuhauen. Das war die richtige Strategie: ruhig, gelassen, sachlich."

Am kommenden Spieltag geht es nun zum VfL Wolfsburg, einem Top-Team der Liga. Dann wird es erneut auf die Knipser-Qualitäten von Ginczek ankommen. Daran wollte der Stürmer nach Spielende aber noch nicht denken, er sendete Glückwünsche an seinen Vater, der seinen 65. Geburtstag beging.

drm

1. Bundesliga, 2014/15, 26. Spieltag
VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 3:1
VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 3:1
Angespannt

VfB-Trainer Huub Stevens muss punkten, schließlich stecken die Stuttgarter als Tabellenletzter mittem im Abstiegskampf.
© Picture Alliance

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weitere Infos zu Ginczek

Vorname:Daniel
Nachname:Ginczek
Nation: Deutschland
Verein:VfB Stuttgart
Geboren am:13.04.1991

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München70:1364
 
2VfL Wolfsburg57:2954
 
3Bor. Mönchengladbach37:2047
 
4Bayer 04 Leverkusen45:2945
 
5FC Schalke 0437:3139
 
6FC Augsburg33:3438
 
7TSG Hoffenheim40:3837
 
8Eintracht Frankfurt49:5234
 
9Werder Bremen41:5434
 
10Borussia Dortmund34:3333
 
111. FSV Mainz 0535:3630
 
121. FC Köln26:3230
 
13Hertha BSC31:4429
 
14Hannover 9629:4227
 
15SC Freiburg26:3625
 
16Hamburger SV16:3725
 
17SC Paderborn 0723:5024
 
18VfB Stuttgart27:4623

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