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04.02.2015, 09:10

Bremen: Italiener gehört erstmals wieder dem Kader an

Lockruf aus Russland: Caldirola will bleiben

Bei Werder Bremen gilt er in dieser Saison als Sorgenkind: Luca Caldirola, Junioren-Nationalspieler aus Italien und in seinem ersten Jahr Stammspieler, findet nicht zu seiner Form. Nun wurde der Abwehrspieler erstmals wieder in den Kader berufen. Caldirola, ein Kandidat für die Ausleihe, will beim Nord-Klub bleiben, obwohl ihm Offerten aus Russland vorliegen.

Luca Caldirola (r.) im Duell mit Levent Aycicek
Soll und will bei Werder bleiben: Luca Caldirola (r., hier im Duell mit Levent Aycicek).
© picture allianceZoomansicht

Kurz vor der Abreise nach Hoffenheim erhielt er die gute Nachricht. Luca Caldirola, bis zur Schließung der deutschen Transferperiode und eigentlich immer noch ein Kandidat bei Werder Bremen, der eventuell verliehen werden könnte, gehört erstmals wieder zum Aufgebot für das schwere Auswärtsspiel im Südwesten heute Abend (20 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Die Berufung in den 18er-Kader durfte der Italiener als Bestätigung werten, dass die sportliche Leitung bei dem Nord-Klub noch auf ihn baut.

"Ein guter Junge, den wir gern behalten möchten", würdigte Geschäftsführer Thomas Eichin den italienischen Junioren-Nationalspieler, der indes nach einem guten Jahr in dieser Spielzeit den Anschluss verloren hat. So schnell kann es gehen, wie Eichin schildert: Im Sommer habe Caldirola kurz vor der Berufung in die A-Nationalelf seines Landes gestanden. Nun muss er darum kämpfen, überhaupt bei Werder, einem Abstiegskandidaten der Bundesliga, auf der Bank zu sitzen.

Caldirola zeigt seine Verbundenheit in den sozialen Netzwerken

Auch Viktor Skripnik rechnet weiter mit dem sympathischen Profi, der zuletzt in den sozialen Netzwerken seine Verbundenheit mit Werder kund getan hat. Er postete ein grünes Herz und untermalte dies mit diesen Worten: "Egal was passiert, nur der SVW." Der Trainer schätzt an seinem Schützling diese Einstellung. Er sei froh, sagte Skripnik in dieser Woche, "dass Luca hier und ruhig geblieben ist". Skripnik will abwarten, will Geduld mit seinem Abwehrspieler üben, von dem er sagt: "Momentan bringt er nicht seine beste Leistung, doch wir alle wissen, dass er gut Fußball spielen kann."

In Hoffenheim wird der Innenverteidiger wohl kaum zum Einsatz kommen: Jannik Vestergaard und Alejandro Galvez sind gesetzt, Assani Lukimya gilt als erster Ersatz für diese Positionen. Dennoch sieht es so aus, als ob Caldirola in der Rückrunde bei Werder bleibt, obwohl sich ihm in diesem Winter noch eine Option eröffnen könnte. Das Transferfenster in Russland beispielsweise ist noch bis Ende Februar geöffnet - im Gegensatz zu den meisten europäischen Ligen. Wie bei Werder bestätigt wird, lagen lockere Anfragen aus der russischen Liga für Caldirola, den Edelreservisten, vor. Doch der Mann, der es auf nur sieben Saisoneinsätze (zweimal ein-, einmal ausgewechselt) bringt, will nicht dorthin.

Wann kehrt Prödl zurück? Skripnik will sich nicht festlegen

Caldirola, am Sonntag 25 Jahre alt geworden, rückte in den Kader, weil zwei andere Defensivspieler noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Marnon Busch, als Back-up für die rechte Verteidigerposition möglich, klagt weiter über eine Hüftprellung. Und Sebastian Prödl, der fünfte Innenverteidiger im Bunde, arbeitet an seinem Comeback.

Trainer Skripnik will sich zwar nicht festlegen, wann wieder mit dem Österreicher zu rechnen ist, doch er beschreibt den Stand des Reha-Programms so: "Sebastian kann schon wieder etwas mit dem Ball arbeiten. Auf Sprints, schnelle Drehungen und Übungen für das Zweikampfverhalten muss er noch verzichten. Wir müssen von Tag zu Tag sehen, wie seine Knie den Belastungen stand hält."

Hans-Günter Klemm

Tabellenrechner 1.Bundesliga
04.02.15
 
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weitere Infos zu Caldirola

Vorname:Luca
Nachname:Caldirola
Nation: Italien
Verein:SV Darmstadt 98
Geboren am:01.02.1991