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15.01.2015, 23:28

Köln: Sportdirektor nimmt Talente der CONCACAF unter der Lupe

Jakobs: Power-Scouting auf Jamaika

Für gut drei Tage verabschiedete sich Jörg Jakobs aus dem Kölner Trainingslager in Orlando. Jetzt kam er mit den Eindrücken von neun Spielen der U-20-WM-Qualifikation der mittel- und südamerikanischen Verbände zurück. Selbst für Kölns Sportdirektor und Dauer-Scout stellte der Trip eine außergewöhnliche Erfahrung dar.


Aus Orlando berichtet Stephan von Nocks

Erst in Jamaika, dann in Uruguay: Kölns Sportdirektor Jörg Jakobs scoutet in Mittel- und Südamerika nach neuen Talenten.
Erst in Jamaika, dann in Uruguay: Kölns Sportdirektor Jörg Jakobs scoutet in Mittel- und Südamerika nach neuen Talenten.
© ImagoZoomansicht

Für drei Tage hatte sich Jörg Jakobs aus dem Trainingslager in Orlando verabschiedet. Doch nicht ein Winterzugang war der Grund für die Abwesenheit des Sportdirektors. Vielmehr ging es Jakobs darum, Talente aus Mittel- und Nordamerika zu entdecken. So beobachtete Jakobs bei seinem Power-Scouting auf Jamaika innerhalb von etwas mehr als 72 Stunden neun Partien im Rahmen der U-20-WM-Qualifikation der CONCACAF.

Der Jamaika-Trip war Teil eins eines zweiteiligen Projekts. Am Sonntag, wenn sich der FC-Tross wieder Richtung Deutschland in Bewegung setzt, wird Jakobs in einen Flieger nach Montevideo steigen. Dort findet dann das Qualifikationsturnier der südamerikanischen Länder für die WM in Neuseeland statt. Eine knappe Woche wird Jakobs in Uruguay nach Talenten Ausschau halten. "Dann hat man den kompletten amerikanischen Markt der 18- bis 20-Jährigen abgedeckt", so der Sportdirektor.

"Da geht es nur um die Nadel im Heuhaufen"

Auf Jamaika war der FC relativ exklusiv unterwegs. "Nur ein Kollege aus Eindhoven war vor Ort", erklärt Jakobs, der so etwas in Zeiten des weltweit flächendeckenden Scoutings lange nicht mehr erlebt hat. Den Grund kennt er: "Die Anreise aus Europa ist sehr aufwendig. Und viele haben auch nicht das Vertrauen in die Qualität der Spieler. Da geht es nur um die Nadel im Heuhaufen." Jakobs war von Florida aus nur zwei Flugstunden unterwegs.

Interessante Kandidaten aus Panama

Während die US-amerikanischen Talente Jakobs eher enttäuschten, hatte neben dem mexikanischen Team überraschenderweise auch Panama interessante Kandidaten zu bieten. "Wir haben ein paar Namen auf dem Zettel, aber eher zur Beobachtung. Niemand, an den man sofort rangeht", erklärt Jakobs, "ich glaube nicht, dass da ein Martin Ödegaard dabei ist." Das 16-jährige norwegische Supertalent wird derzeit von Branchengrößen wie Real Madrid und Bayern München umgarnt.

Um diese Kategorie geht es für den FC nicht. Aber prinzipiell "ist das eine interessante Altersklasse", erklärt Jakobs. Da die Spieler volljährig seien, entstünden keine Probleme im formellen Bereich. Zudem sind Transfers in diesen Jahrgängen "finanziell überschaubar" - solange es nicht um einen Ödegaard geht.

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15.01.15
 
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