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08.12.2014, 19:16

Dortmund: Klopp behält seine Entscheidung für sich

Weidenfeller: Eine Frage des Stils

"Als große Chance" bezeichnete Dortmunds Trainer Jürgen Klopp die Misere der Borussia vor dem Spiel gegen Hoffenheim, nach dem 1:0 gegen die TSG war zumindest bei Roman Weidenfeller davon nichts zu spüren. Der Stammtorwart musste überraschend seinen Posten zwischen den Pfosten räumen, die "große Chance" durfte Mitch Langerak nutzen. Der Weltmeister degradiert, der BVB siegreich, Langerak ohne Gegentor. Zündstoff in Dortmund? Auch am Montagabend brachte Klopp kein Licht ins Dunkle der T-Frage beim BVB.

Roman Weidenfeller
Böse Miene zum bösen Spiel: Roman Weidenfeller.
© Getty ImagesZoomansicht

"Er ist Profi, er kann damit umgehen", ist sich Klopp sicher, dass Weidenfeller die Ausmusterung für das Spiel gegen 1899 sportlich nehmen würde. Allerdings verrät die Art und Weise, den Torwart, der immerhin 424 Pflichtspiele (13 in der 2. Mannschaft) für den BVB auf dem Buckel hat, erst gut zwei Stunden vor der Partie im Rahmen der Teamsitzung mit dieser für ihn unangenehmen Wahrheit zu konfrontieren, für einen Mangel an Sensibilität.

"Er werde den Teufel tun" und die von ihm auf die Bank verfrachteten Spieler fragen, "ob sie das cool finden", hat Klopp barsch erklärt, "wir sind in keiner Situation, in der ich ihnen erklären muss, warum sie nicht dabei sind." In diesem Fall darf man widersprechen: Weidenfeller hätte durchaus einen Anspruch auf zwei Minuten unter vier Augen gehabt. Und sei es, um dabei zu erfahren, ob nachlassende Leistungen oder andere Gründe zu seiner Degradierung führten.

Ich wollte die Frische, das Lächeln von Mitch im Tor.Trainer Jürgen Klopp, warum er Langerak Weidenfeller vorzog

"Roman ist nichts vorzuwerfen", meinte Klopp zwar, im Tor stand aber dennoch Langerak. "Ich wollte die Frische, das Lächeln von Mitch im Tor", begründete Klopp die überraschende Maßnahme. Überrascht hat er damit nicht nur Weidenfeller ("Ich muss das akzeptieren"), der das Spiel mit versteinerter Miene von der BVB-Bank aus verfolgte, sondern auch Langerak. "Ich war ein bisschen überrascht, dass ich spiele, normalerweise spielt ja Roman", meinte der Australier, der von der Gisdol-Elf dann in den 90 Minuten wenig geprüft wurde.

Wie es weiter geht, ließ Klopp offen. "Es kann sein, dass Mitch nächstes Mal wieder spielt." Das nächste Mal ist schon am Dienstag (20.45 Uhr, LIVE! auf kicker.de) im letzten Gruppenspiel der Champions League gegen den RSC Anderlecht, wo es für den BVB im Fernduell mit Arsenal um Platz eins in der Gruppe geht. In der Liga steht am Samstag (15.30, Uhr LIVE! auf kicker.de) das Kellerduell bei Hertha BSC an.

Bei der offiziellen Spieltagskonferenz zum Duell in der Königsklasse am Montagabend blieb Klopp konkrete Antworten auf die T-Frage schuldig: "Ich habe mich entschieden, sage aber noch nicht, für wen." Seltsam irritiert zeigte sich der BVB-Coach, warum die Frage nach Weidenfeller oder Langerak derart brennend interessiere: "Ich habe schon häufiger verschiedene Spieler aufgestellt. Das hat nichts mit früheren Verdiensten zu tun, es geht immer um den Moment", so Klopp und führte das Beispiel Erik Durm an, der auch nicht gegen Hoffenheim gespielt habe..

Thomas Hennecke/nik

1. Bundesliga, 2014/15, 14. Spieltag
Borussia Dortmund - TSG Hoffenheim 1:0
Borussia Dortmund - TSG Hoffenheim 1:0
Aufruf der Borussen

Die Anhänger der Dortmunder rufen auf, alle den BVB zu unterstützen.
© Getty Images

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26 Leserkommentare

Leylette
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10.12.2014 | 15:14

Komisch...

... da hat Kloppo nun einmal bei unserem Super-Super-Jogi nachgelesen im Kapitel "Wie gehe ich mit verdienten [...]
FLBFussball
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09.12.2014 | 15:04

Richtigstellung

Ich habe nie behauptet, dass Weidenfeller an der misere Schuld ist. Ich spreche ihm auch in keinster [...]
Sonnenloewe
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09.12.2014 | 12:47

Zitat: "die "fachzeitschriften" haben wohl angst, dass ihnen der bvb als krisenthema ausgeht."
[...]
Karbonator
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09.12.2014 | 11:28

@walrus84

Zitat: "Keine sorge lieber kicker-vielleicht verlieren wir ja wieder in berlin, dann könnt ihr wieder [...]
Merglinho
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09.12.2014 | 11:04

verkauft, verletzt, verloren

Viele "Experten" streiten über einzelne Spieler und sprechen ihnen z.T. das Vermögen in der Bundesliga [...]

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zum Thema

weitere Infos zu Weidenfeller

Vorname:Roman
Nachname:Weidenfeller
Nation: Deutschland
Verein:Borussia Dortmund
Geboren am:06.08.1980

weitere Infos zu Langerak

Vorname:Mitchell
Nachname:Langerak
Nation: Australien
Verein:VfB Stuttgart
Geboren am:22.08.1988

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