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26.11.2014, 14:55

Frankfurt bietet vier "Local Player" auf

Stendera und Kittel: SGE-Eigengewächse drängen nach vorne

Der Brustlöser hatte eine besonders starke Eintracht-Note: Nach fünf Niederlagen am Stück sorgte der 3:1-Befreiungsschlag bei Borussia Mönchengladbach für Erleichterung im Frankfurter Lager. Anteil am überraschenden Erfolg hatte ein Quartett der Eigengewächse, allen voran Marc Stendera.

Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner mit den Eigengewächsen Sonny Kittel (Mi.) und Marc Stendera (re.)
Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner kann sich über die Eigengewächse Sonny Kittel (Mi.) und Marc Stendera (re.) freuen.
© imagoZoomansicht

Triebfeder im Frankfurter Spiel war mit Stendera einer, auf dem schon länger Hoffnungen im Eintracht-Umfeld ruhen. Der Hochveranlagte kam 2010 als 14-Jähriger zum Verein. Anfang April 2013 debütierte er gegen den FC Bayern in der Bundesliga, zwei Wochen später bereitete er den 1:0-Siegtreffer gegen Schalke 04 vor. Stendera schien durchzustarten. Doch in der Vorbereitung auf die Spielzeit 2013/14 ereilte ihn der Rückschlag, in einem Testspiel im Juli zog er sich einen Kreuzbandriss zu. Erst in der Endphase der Saison stand Stendera wieder auf dem Platz.

Mit der U-19-Nationalmannschaft gelang ihm im Juli der Triumph bei der Europameisterschaft, nun scheint sich Stendera auch in der Bundesliga-Mannschaft der Eintracht festzubeißen: Nach drei Teileinsätzen an den ersten neun Spieltagen stand der Offensivspieler nun dreimal in der Startformation - mit der Krönung am Samstag. Das Eintracht-Eigengewächs drehte in der zweiten Hälfte auf, scheiterte zunächst noch an Borussia-Keeper Yann Sommer, ehe er in der 54. Minute seinen ersten Bundesliga-Treffer zum 1:1-Ausgleich erzielte und damit sowie insgesamt mit einer umsichtigen Vorstellung in der Zentrale den Sieg auf den Weg brachte. Nicht umsonst wurde Stendera in die kicker-Elf des Tages berufen (Note 2).

Teenager Stendera war nicht das einzige Eigengewächs der Eintracht, das auf dem Platz stand. Als er mit Wadenproblemen ausgewechselt wurde, kam mit dem 21-jährigen Sonny Kittel (seit 1999 im Verein) ein weiterer Akteur aus der Eintracht-Jugend herein - ohne dass es im Spiel der Hessen einen Bruch gab. Wie Stendera hatte Kittel schon mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, insgesamt zwei Knorpel- und eine Kreuzband-Operation warfen ihn zurück. Nun sorgen die beiden aus dem Eintracht-Talentschuppen für Furore. Zwei weitere Youngster aus dem Frankfurter Kader fehlen derzeit: Joel Gerezgiher hat nach Syndesmoseanriss gerade mit dem Lauftraining begonnen und Luca Waldschmidt erhielt nach seiner Leisten-OP bis Jahresende totales Sportverbot.

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Von Bechtold bis Stendera

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© imago

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Nur Freiburg und Stuttgart boten mehr "Local Player" auf

Dennoch standen am Samstag insgesamt vier Akteure auf dem Feld, die unter die "Local-Player-Regelung" fallen, nach der ein Spieler zumindest drei Jahre im Verein ausgebildet worden sein muss. Dies gilt auch für Timothy Chandler und Marco Russ. Vier Eigengewächse im Einsatz - da konnten nur zwei Bundesligisten am Wochenende mehr aufweisen: Der SC Freiburg setzte Oliver Sorg, Christian Günter, Nicolas Höfler, Jonathan Schmid und Sebastian Kerk ein, für den VfB Stuttgart spielten Sven Ulreich, Timo Baumgartl, Antonio Rüdiger, Christian Gentner und Timo Werner. Ebenfalls ein Local-Player-Quartett bot Schalke 04 mit Ralf Fährmann, Benedikt Höwedes, Joel Matip und Kaan Ayhan auf.

Aufstiegsheld von 2003 soll der U 19 helfen

Ein starkes Stück Eintracht also in der Mannschaft, der Trainer Thomas Schaaf ein "tolles Spiel" attestierte. Doch was kommt nach? Die U 23 wurde abgemeldet, die U 19 dümpelt derzeit mit sechs Punkten aus elf Spielen auf dem vorletzten Platz der Süd/Südwest-Staffel der A-Junioren-Bundesliga herum. Für Besserung soll hier nun ein Ur-Frankfurter sorgen: Alexander Schur, zwischen 1995 und 2006 in 113 Erst- und 124 Zweitliga-Spielen für die Eintracht am Ball, soll nach der Trennung von Daniyel Cimen die U 19 nach oben führen.

bru

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Das packendste Finish der Zweitligageschichte
Das wohl packendste Finish der Zweitliga-Geschichte erlebten Eintracht Frankfurt und der 1. FSV Mainz 05 in der Saison 2002/03. Der Hauptdarsteller Alexander Schur erzählt, wie er den Mainzern den Aufstieg in letzter Sekunde klaute: "Alle waren mausetot."
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weitere Infos zu Stendera

Vorname:Marc
Nachname:Stendera
Nation: Deutschland
Verein:Eintracht Frankfurt
Geboren am:10.12.1995

weitere Infos zu Kittel

Vorname:Sonny
Nachname:Kittel
Nation: Deutschland
Verein:FC Ingolstadt 04
Geboren am:06.01.1993

weitere Infos zu Chandler

Vorname:Timothy
Nachname:Chandler
Nation: Deutschland
  USA
Verein:Eintracht Frankfurt
Geboren am:29.03.1990

weitere Infos zu Russ

Vorname:Marco
Nachname:Russ
Nation: Deutschland
Verein:Eintracht Frankfurt
Geboren am:04.08.1985

weitere Infos zu Schaaf

Vorname:Thomas
Nachname:Schaaf
Nation: Deutschland

weitere Infos zu Schur

Vorname:Alexander
Nachname:Schur
Nation: Deutschland

Vereinsdaten

Vereinsname:Eintracht Frankfurt
Gründungsdatum:08.03.1899
Mitglieder:35.000 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Rot-Schwarz-Weiß
Anschrift:Mörfelder Landstraße 362
60528 Frankfurt/Main
Telefon: 0800 - 7431899
Telefax: (0 69) 95 50 31 10
E-Mail: info@eintrachtfrankfurt.de
Internet:http://www.eintracht.de


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