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25.11.2014, 18:06

Auch dank der Defensive: HSV im Auftrieb

Djourou: "Werder war nur der Auftakt"

Gewinnt der Hamburger SV in dieser Saison, dann gewinnt er zu Null. Auch weil sich die Innenverteidigung stabilisiert hat, wähnen sich die Hanseaten im Aufwind - der Sieg im Nordderby soll nur der Anfang gewesen sein. Das Restprogramm bis zum Winter ist in der Tat vielversprechend. Jetzt soll gelingen, was seit April 2013 nicht mehr geklappt hat.

Johan Djourou nach dem Derbysieg gegen Werder Bremen
"Wir dürfen keine Angst haben": Johan Djourou will den Schwung aus dem Derby mit nach Augsburg nehmen.
© picture allianceZoomansicht

Der freie Dienstag stand im Zeichen des Durchatmens. Zurücklehnen ist unverändert verboten in Hamburg. Zu mühsam war der Derbysieg gegen Werder Bremen und zu offensichtlich die eklatanten Probleme im Vorwärtsgang - trotz eines 2:0. "Wir müssen auf jeder Position noch besser werden", fordert deshalb Johan Djourou. Immerhin, die Innenverteidigung, in der Vorsaison noch eine Achillesferse, hat sich stabilisiert mit dem Schweizer und Heiko Westermann. In den noch anstehenden Aufgaben bis Weihnachten fordert der Vize-Kapitän den nächsten Schritt.

"Werder", sagt Djourou, "war für uns nur der Auftakt zu einer Reihe von wichtigen Spielen." Von den Branchenriesen wartet in der Hinserie nur noch Schalke 04 auf den HSV, doch schon die kommende Aufgabe in Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) wird zum nächsten Härtetest. "Ich wäre froh, wenn wir einen Punkt mitnehmen", verdeutlicht Trainer Joe Zinnbauer die Rollenverteilung.

Auch für Djourou wäre ein Zähler eine Bestätigung. "Wichtig ist, dass wir jetzt konsequent punkten, dass wir Vertrauen mitnehmen aus unserem Derby-Sieg. Wir dürfen keine Angst haben." Insgesamt sieht Djourou den HSV auf dem richtigen Weg. "Wir zeigen, dass wir bereit sind zu kämpfen und in der Lage sind, defensiv wenig zuzulassen." Damit ist Hamburg tatsächlich schonmal einen Schritt weiter als in der Vorsaison.

Müller fordert eine Serie - so etwas hat es beim HSV lange nicht gegeben

Aber wie weit bringt diese minimale Verbesserung den Klub tatsächlich nach vorn? Nicolai Müller rät: "Wir müssen jetzt anfangen, eine Serie zu starten." Ein hehres Ziel angesichts der Bilanz der jüngeren Vergangenheit. Zwei Bundesliga-Siege in Folge gelangen dem HSV zuletzt im April 2013, jeweils mit 2:1 in Mainz und gegen Düsseldorf. Djourou aber interessieren ganz andere Zahlen. "Dass wir gegen Bremen erstmals in dieser Saison zwei Tore geschossen haben, ist ganz wichtig für uns. Es gibt uns zusätzlichen Auftrieb."

Sebastian Wolff

Tabellenrechner 1.Bundesliga
25.11.14
 

3 Leserkommentare

fratzemacher
Beitrag melden
26.11.2014 | 10:24

bin ja beruhigt...

...dass die vermeintliche Selbstüberschätzung arg gebeutelter Mannschaften nicht nur ein Problem meiner [...]
RauteBerlin
Beitrag melden
26.11.2014 | 01:22

So ein Blinder (Teil2)

Wenn man den Artikel (!) liest, und nicht nur die Überschrift, so ergibt dieser Auszug aus dem Zitat [...]
Seife
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25.11.2014 | 20:18

So ein Blinder

ohne 2 katastrophale Abwehrfehler von Werder hät der HSV wieder ein Spiel ohne Torerfolg abheften können. [...]

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zum Thema

weitere Infos zu Djourou

Vorname:Johan
Nachname:Djourou
Nation: Schweiz
Verein:Hamburger SV
Geboren am:18.01.1987