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14.11.2014, 21:49

Ansprechendes Stindl-Comeback bei 96-Pleite

Stindl ist "auf einem guten Weg"

Hannover 96 hat sich beim 0:2 bei Drittligist Osnabrück bis auf die Knochen blamiert, dennoch ist Trainer Tayfun Korkut nicht ganz unzufrieden, weil es positive personelle Erkenntnisse gab. Die wichtigste: Sein langverletzter Kapitän ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke.

Mit ihm geht es wieder bergauf: Lars Stindl.
Mit ihm geht es wieder bergauf: Lars Stindl.
© imagoZoomansicht

Ausgerechnet ein Ex-Hannoveraner im Dress des VfL Osnabrück leitete die Niederlage für den Bundesliga-Vierten ein: Tobias Willers, von 2002 bis 2007 in der Jugend und bei den Amateuren für 96 am Ball, traf nach 17 Minuten mit einem fulminanten 30-Meter-Hammer zur Führung für den Drittligisten, der Maik Odenthal in der 53. Minute einen weiteren Treffer zum 2:0-Endstand im Test am Freitagabend folgen ließ.

Weil sein Team zwar durch Jimmy Briand (39.) sowie in der Schlussphase Kenan Karaman (83.) und Joselu (85.) zu guten Torgelegenheiten kam, insgesamt aber zu wenig zwingend wirkte, widmete sich Tayfun Korkut lieber den positiven Erkenntnissen personeller Art. "Ich habe gesehen, dass Lars Stindl mit jeder Minute besser wurde", so der Trainer, "wichtig, dass er jetzt in den Rhythmus kommt. Ein paar Minuten in Berlin, heute gut 60 - also: Wir sind auf einem guten Weg."

In der Tat zeigte Stindl bei seinem Comeback in der Startelf nach 13 Wochen Pause wegen eines Außenbandanrisses im Knie eine ansprechende Leistung. Der Kapitän bemühte sich bis zu seiner Auswechslung nach gut einer Stunde redlich um Aktionen im Spiel. Eine davon wäre fast von Erfolg gekrönt gewesen, doch nach Steilpass von Artur Sobiech wurde der 26-Jährige allein vor VfL-Torhüter Frank Lehmann zu weit nach außen abgedrängt, so dass sein Schuss am Außennetz landete.

Im 4-2-3-1 agierte Stindl in der offensiven Dreierreihe zentral zwischen Briand (rechts) und Hiroshi Kiyotake (links). Ein Fingerzeig Korkuts für die nächste Bundesliga-Partie am kommenden Samstag gegen Leverkusen? Das ließ der Coach vorerst offen und verwies lediglich allgemein darauf, dass in dieser Formation "Spieler, die den Unterschied machen können, auch zusammen funktionieren. Da waren einige Stafetten dabei". Ausdrücklich bezog Korkut auch den Japaner Kiyotake ein. Zuletzt als Zehner beim 2:0-Sieg in Berlin stark, musste dieser nun wieder auf die weniger geliebte linke Seite ausweichen. "Kiyo ist gut drauf", lobte der Trainer, "lasst uns so weitermachen. Ich bin guter Dinge."

Optimismus in Hannover trotz Testspielpleite - vor allem dank verbesserter personeller Möglichkeiten vor den schwierigen Spielen gegen Bayer 04, Hoffenheim und Wolfsburg.

Michael Richter

Tabellenrechner 1.Bundesliga
14.11.14
 

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