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08.11.2014, 19:25

"Müssen weiter an Schwachstellen arbeiten"

Heldt bittet um Verständnis

Drei Siege und drei Niederlagen. Blickt man auf die Ergebnisse ist bislang nicht erkennbar, dass der Trainerwechsel von Jens Keller hin zu Roberto di Matteo die Situation des FC Schalke 04 erkennbar verbessert hätte. Trotz der gerade in der zweiten Hälfte schwachen Vorstellung beim 0:2 in Freiburg setzen di Matteo und Manager Horst Heldt aber auf Geduld.

Roberto di Matteo
Gesenktes Haupt: Roberto di Matteo sieht noch viel Arbeit mit S04 vor sich.
© Getty ImagesZoomansicht

"Wir haben erkennbare Probleme, aber denen stellen wir uns. Wir müssen kämpfen und uns auch mal durchwurschteln. Wen das nicht zufriedenstellt, dem kann ich vorerst auch nicht helfen", hatte Heldt bereits vor der Partie gewarnt, gleichzeitig aber auch die Überzeugung geäußert, dass die gesteckten Saisonziele erreicht werden. Wer allerdings bei der Niederlage in Freiburg insbesondere in der zweiten Hälfte mit ansah, wie leblos und anfällig in der Abwehr sich die Schalker präsentierten, könnte durchaus ins Zweifeln an dieser These kommen.

Heldt indes mahnt weiter zur Geduld. "In der zweiten Hälfte haben wir zu viele Chancen zugelassen und nichts mehr kreiert", bemängelte der 45-Jährige gegenüber Sky. Und so müsse am nun eben "weiter an den Schwachstellen arbeiten". Als eine davon hat man in Gelsenkirchen längst die mangelnde Fitness des Kaders ausgemacht. Ein Themenfeld allerdings, bei dem Heldt um "Verständnis" bittet, sich dazu nicht mehr äußern zu wollen.

Trainer Roberto di Matteo erklärte sich - wenn auch ein wenig verklausuliert - durchaus zum Fitnesszustand seines Teams: "Es ist schwierig, das zu analysieren, diese zweite Halbzeit. Ich dachte, dass wir in der zweiten Halbzeit so weiterspielen könnten, wie in der ersten", so der ehemalige italienische Nationalspieler vielsagend.Daher gebe es weiterhin "viel zu tun" in den kommenden Wochen, so di Matteo. "Es ist eine Mannschaft, mit der man arbeiten muss. Wir müssen noch näher zusammenrücken", meint der 44-Jährige, der auch im Spielaufbau oder bei der Unterstützung für die Stürmer Verbesserungsbedarf sieht.

Ich dachte, dass wir in der zweiten Halbzeit so weiterspielen könnten, wie in der ersten.Roberto di Matteo, Trainer FC Schalke 04

Wenn es überhaupt etwas Positives am Auftreten der Königsblauen im Schwarzwald-Stadion gab, dann den guten Start in die Partie. Denn in den ersten 20 Minuten hatten Klaas Jan Huntelaar und Max Meyer gute Möglichkeiten besessen, Schalke in Führung zu schießen. "Wir haben sicherlich in ersten Minuten nicht den Zugriff auf die Partie bekommen. Das Tor kam uns entgegen", analysierte auch Freiburgs Coach Christian Streich folgerichtig. "Ich glaube, dass wir das Spiel ordentlich angefangen haben, mit viel Kontrolle und viel Ballbesitz. Das erste Gegentor war dann natürlich gegen den Spielverlauf", meinte auch di Matteo.

Weil Schalke nach dem 0:1 durch Christian Günters erstes Bundesliga-Tor aber nie mehr richtig ins Spiel fand, geht das "Durchwurschteln" bei S04 wohl gerade erst richtig los - zumal sich das Lazarett der hochkarätigen Langzeitverletzten um Jefferson Farfan, Julian Draxler, Leon Goretzka oder Joel Matip nicht in naher Zukunft wesentlich verkleinern dürfte. "Die Situation war von Anfang an schwierig. Wir wussten, dass wir immer hinterherlaufen werden", sagt di Matteo. "Ich glaube, das wird die ganze Saison so sein."

1. Bundesliga, 2014/15, 11. Spieltag
SC Freiburg - FC Schalke 04 2:0
SC Freiburg - FC Schalke 04 2:0
Erleichterung

Christian Günter jubelt nach seinem 1:0 für Freiburg, dass dem Sportclub in der aktuell schweren Lage sichtlich gut tat.
© Getty Images

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Vorname:Roberto
Nachname:di Matteo
Nation: Italien


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