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07.11.2014, 11:47

FC-Vorstand strebt Satzungsänderungen an

Spinner will in Köln bezahltes Präsidium

Braucht ein Bundesliga-Klub wie der 1.FC Köln einen bezahlten Vorstand? FC-Präsident Werner Spinner ist davon überzeugt und plädiert dafür, dass das Präsidium künftig nicht nur eine "Aufwandsentschädigung" erhält, sondern eine "Vergütung".

Will einen bezahlten Vorstand: Kölns Präsident Werner Spinner.
Will einen bezahlten Vorstand: Kölns Präsident Werner Spinner.
© imagoZoomansicht

Am 15. November werden die Mitglieder des 1.FC Köln darüber abstimmen, ob der Klub seinen Vorstand künftig statt einer "Aufwandsentschädigung" eine "Vergütung" zukommen lässt. Der Austausch eines einzigen Begriffes würde für den FC eine tiefgreifende Veränderung bedeuten. "Es ist nur ein Wort, aber es hat einen gewaltigen Effekt", erklärt Werner Spinner. Segnen die Mitglieder den Vorschlag ab, wird der FC seinem Präsidenten und seinen beiden Stellvertretern ab 2016 ein Gehalt zahlen. Diese soll laut Satzung "angemessen" sein. Konkrete Zahlen gibt es der Klub dazu bislang nicht an.

Spinner will Vereinsspitze mit fähigen Köpfen

Spinner plädiert für diese Lösung. Weniger, weil er ab 2016 für den Fall, dass er mit seinen Vize-Präsidenten Toni Schumacher und Markus Ritterbach wiedergewählt würde, von der neuen Regelung profitieren würde. Vielmehr geht es dem 66-Jährigen darum, dass die Vereinsspitze auch künftig mit fähigen Köpfen bestückt werden kann. "Ich unterstütze das nicht aus persönlichen Interessen. Doch es wird in der Zukunft immer schwerer werden, Leute zu finden, die für diesen Job kompetent genug sind und diesen auf Dauer ehrenamtlich tun. Den Zeitaufwand, die Verantwortung, die Belastung kann man nicht nebenbei leisten", so der FC-Präsident. Oder kurz gesagt: Wer Profis an der Spitze seines Klubs wissen will, der muss sie auch als solche bezahlen. Aktuell entlohnen 13 von 18 Bundesligisten ihren Vorstand.

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Die Vergütung des Vorstands dürfte das einzige heiße Thema bei der Mitgliederversammlung werden. Bei dieser soll die Satzung auch noch für einen zweiten, bedeutenden Bereich geändert werden. So soll der Verkauf von Anteilen an Investoren erschwert werden. Bislang kann der Vorstand bis zu 49 Prozent der Klubanteile verkaufen, ohne sich dafür eine Zustimmung innerhalb des Klubs einzuholen. Künftig sollen dafür der Gemeinsame Ausschuss (bei Verkäufen bis 25 Prozent) oder sogar die Mitgliederversammlung (bei Verkäufen über 25 Prozent) sein Placet geben müssen.

Stephan von Nocks

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6 Leserkommentare

Loynis
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07.11.2014 | 16:46

@ Skriptum

Was hat das mit Scheinmoral zu tun? Natürlich will ich für meine Arbeit bezahlt werden. Wo habe ich [...]
fuurz
Beitrag melden
07.11.2014 | 16:00

Unglücklich

Ob man eine Bezahlung des Präsidiums gerechtfertigt ist, kann ich nicht beurteilen aus der Ferne. Allerdings [...]
WilhelmWolff
Beitrag melden
07.11.2014 | 15:39

Spinner und seine Stellvertreter leisten gute Arbeit, die sicherlich über normales ehrenamtliches Engagement [...]
klausinthehouse
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07.11.2014 | 13:27

Professionalisierung

1. Es ist zu 100% sicher, das Spinner dies nicht aus eigenen finanziellen Interessen fordert. Das hat [...]
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07.11.2014 | 13:03

Würdest Du arbeiten gehen und auf Dein Gehalt verzichten? Immer diese Scheinmoral. Selbstverständlich [...]

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Vorname:Peter
Nachname:Stöger
Nation: Österreich
Verein:1. FC Köln

Vereinsdaten

Vereinsname:1. FC Köln
Gründungsdatum:13.02.1948
Mitglieder:79.500 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:1. FC Köln
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