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09.11.2014, 19:24

Müller trifft dreimal - Bremen drückt BVB auf Platz 18

Kramers Blackout bringt den BVB in die Erfolgsspur

Dortmund hat das Ruder herumgerissen und durch ein kurioses Eigentor von Gladbachs Kramer in die Erfolgsspur zurückgefunden. Wolfsburg ließ zuvor gegen den schwachen HSV nichts anbrennen und besiegte die Hamburger 2:0. Am Samstag feierte Köln in Sinsheim ein 4:3. Die Bayern ziehen souverän ihre Bahnen, Müller schnürte beim 4:0 in Frankfurt einen Dreierpack. Schalke dagegen musste in Freiburg eine 0:2-Pleite einstecken. Die Leverkusener mühten sich gegen Mainz nach Kräften (0:0), die Augsburger schlugen Paderborn 3:0. Am Samstagabend verließ Bremen durch ein 2:0 über den VfB den letzten Platz.

Hunt in der Startelf und Torschütze

Und in der Mitte jubelt Olic.
Wolfsburger Traube: Und in der Mitte jubelt Olic.
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Der Hamburger SV konnte am Sonntagnachmittag keinen weiteren Schritt aus dem Tabellenkeller machen. Die Mannschaft von Trainer Joe Zinnbauer, die zuletzt Bayer Leverkusen knapp besiegte, musste beim VfL Wolfsburg eine hochverdiente 0:2-Niederlage hinnehmen und steht auf einem Abstiegsplatz. Die Niedersachsen hingegen untermauerten weiter ihre Ambitionen und verkürzten den Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern auf vier Zähler. Die Wolfsburger agierten über die gesamte Spielzeit überlegen und hatten in Olic, De Bruyne und Hunt gefährliche Offensivspieler. Das Führungstor erzielte dann auch der kroatische Routinier, als er einen De-Bruyne-Schuss entscheidend ablenkte. Nach dem Seitenwechsel versuchten die bis dahin offensiv kaum in Erscheinung getretenen Hamburger das Visier etwas mehr zu öffnen, doch wurden sie kalt erwischt: De Bruyne konterte, bediente Hunt und der Ex-Bremer schob in aller Ruhe zum 2:0-Endstand ein.

Kramers Wahnsinns-Eigentor entscheidet das Borussen-Duell

Gladbachs Kramer unterlief ein kurioses Eigentor.
Gladbachs Kramer unterlief ein kurioses Eigentor.
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Dortmund hat das Ruder am Sonntagabend herumgerissen und das Duell der beiden Borussen-Teams mit 1:0 für sich entschieden. Nach einer überragenden ersten Halbzeit, in der der BVB ein Torschuss-Verhältnis von 15:0 gegenüber Mönchengladbach aufwies, aber entweder an der eigenen Abschlussschwäche oder am starken Keeper Sommer scheiterte, fiel der erlösende Treffer durch ein Wahnsinns-Eigentor von Kramer: Der Mittelfeldspieler der Gladbacher wollte den Ball aus 44 Metern zum Torwart zurückspielen, doch er überlupfte Sommer und musste zusehen, wie der Ball ins Netz flog. Dass der Erfolg der Klopp-Elf hochverdient war, war nach diesen 90 Minuten unstrittig. Die Gladbacher kamen erst Mitte der zweiten Halbzeit erstmals nach vorne und konnten in Rückstand liegend die BVB-Abwehr kaum in Gefahr bringen. Mit dem ersten Dreier nach sieben sieglosen Bundesligaspielen in Folge verlassen die Westfalen, die zu Spielbeginn Platz 18 inne hatten, wieder die Abstiegsränge. Die Favre-Elf, die das erste Pflichtspiel in dieser Runde verlor, muss als Tabellendritter den Kontakt zu Bayern und Wolfsburg etwas abreißen lassen.

Prödl und Bartels lassen Skripnik weiter jubeln

Die Bremer jubeln über den Erfolg über Stuttgart und verlassen Platz 18.
Die Bremer jubeln über den Erfolg über Stuttgart und verlassen Platz 18.
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Im Kellerduell am Samstagabend setzte sich Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart mit 2:0 durch und verlässt damit den letzten Tabellenplatz, den vor den Sonntagsspielen nun Borussia Dortmund einnimmt. Der VfB rutscht zurück auf Rang 17 und könnte bei einem Erfolg des BVB im Duell mit Gladbach die Rote Laterne übernehmen. Die Matchwinner für die Hanseaten hießen Prödl, der per Kopfball nach einer Ecke zur Stelle war, und Bartels, der einen Flachschuss im zweiten Abschnitt versenkte. Dass die Bremer zur Halbzeit führten, darf als schmeichelhaft bezeichnet werden, da die Schwaben in einer umkämpften Partie bis zur Pause die besseren Torgelegenheiten verzeichneten. In der zweiten Halbzeit agierte die Skripnik-Elf mit dem Zwei-Tore-Vorsprung clever, ließ Stuttgart kaum noch in den eigenen Strafraum und fuhr den ersten Heimdreier der Saison ein. Für Skripnik war es das dritte Erfolgserlebnis in Folge.

Die Bayern können auf Müllers Torinstinkt bauen

Zu kaltschnäuzig für die Frankfurter: Bayerns Müller und Kollegen.
Zu kaltschnäuzig für die Frankfurter: Bayerns Müller und Kollegen.
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Der FC Bayern übersprang auch die Hürde Eintracht Frankfurt. Die Münchner gewannen bei den Hessen mit 4:0. Die Guardiola-Elf, die ohne Robben begann, hatte in den ersten 45 Minuten erwartungsgemäß die Spielkontrolle, doch die letzten Pässe fanden nicht immer einen Abnehmer, so dass es bis zur Pause nur bei einem Treffer blieb. Die Frankfurter versuchten die Bayern früh zu stören, doch daraus entwickelten sich nicht viele Situationen, in denen die Schaaf-Elf die Gäste hätte überraschen können. Im zweiten Abschnitt legten die Frankfurter den Respekt etwas mehr ab und begegneten dem Rekordmeister phasenweise auf Augenhöhe. Doch dann konterte der FCB mustergültig zweimal und Müller war doppelt zur Stelle, der mit seinen insgesamt drei Toren die SGE im Alleingang abschoss. Den Schlusspunkt zum 4:0-Endstand markierte allerdings der eingewechselte Shaqiri.

Günter und Schmid vergrößern Schalker Sorgen

Die Schalker dagegen befinden sich nach der schlechten Vorstellung unter der Woche in der Champions League (2:4 bei Sporting) weiter in einer bedenklichen Verfassung. Die Knappen unterlagen beim SC Freiburg mit 0:2 - Günter schockte die Knappen bereits in der ersten Hälfte. In einem niveauarmen ersten Durchgang sollte der Freiburger Führungstreffer einer der wenigen Highlights sein, speziell von der di-Matteo-Elf kam nach zwei guten Szenen zu Spielbeginn in der Offensive fast nichts. Nach dem Seitenwechsel mühten sich die Schalker weiter um den Ausgleichstreffer, doch der SCF stand defensiv kompakt. Die Freiburger ihrerseits konterten und das erfolgreich: Schmid, der kurz zuvor nur die Latte traf, erhöhte für den SC zum 2:0-Endstand und fügte S04 eine weitere Niederlage zu. Die Breisgauer indes feiern den zweiten Dreier in Serie.

TSG-Köln: Sechs Tore in Hälfte eins - Olkowski der Matchwinner

Kölns Olkowski (re.) war für den FC der Matchwinner in Sinsheim.
Kölns Olkowski (re.) war für den FC der Matchwinner in Sinsheim.
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Richtig Spektakel dagegen war einmal mehr im Kraichgau geboten, wo Szalai schon früh die Hoffenheimer gegen Köln in Führung brachte. Doch der Aufsteiger aus der Domstadt schlug prompt zurück und drehte die Partie zu einer 3:1-Führung um. Eine Vorentscheidung war dies aber noch lange nicht, denn vor dem Seitenwechsel trat Firmino auf den Plan, der per Doppelpack zum 3:3-Halbzeitstand ausglich. Im zweiten Abschnitt sollte sich dieser Torreigen dann aber nicht mehr fortsetzen, zum Leidwesen der Zuschauer blieb es bis in die Schlussphase hinein ein Durchgang fast ohne Torschüsse. Dann aber fasste sich der Kölner Olkowski in der Schlussphase ein Herz und markierte per Linksschuss den vielumjubelten 4:3-Auswärtssieg der Geißbock-Elf. Hoffenheim dagegen verlor erstmals zuhause.

Bayer trifft einfach nichts ins Tor - Glücklicher Punkt für Mainz

Die erste Halbzeit in Leverkusen sah einen anrennenden Werksklub, doch den Westdeutschen fehlte in vorderster Front die letzte Entschlossenheit. Die Mainzer indes waren in der Defensive ziemlich gebunden und hatten somit kaum Aktionen in der Offensive - und doch spielte sich der große Aufreger von Hälfte eins im Bayer-Strafraum ab. Der rückwärts fallende Spahic brachte Okazaki zu Fall, doch für Schiedsrichter Schmidt war es kein elfmeterreifer Kontakt. Auch in Hälfte zwei blieben die Leverkusener das aktivere Team, hatten mehrere Hochkaräter, doch zu Zählbarem konnte Calhanoglu, Bellarabi, Kießling und Kruse die Gelegenheiten nicht ummünzen. Für die Rheinhessen ist das torlose Remis ein sehr schmeichelhaftes Ergebnis.

Werner: Doppelpack und Vorlage

Der FC Augsburg musste sich zunächst gegen forsche Paderborner Angriffe erwehren, schlug dann aber durch Werner zur 1:0-Führung eiskalt zu. Auch nach dem Seitenwechsel nutzte der FCA die erste sich bietende Lücke im Deckungsverbund der Breitenreiter-Elf, um nachzulegen. Wieder war es Werner, der per Kopf zum 2:0 traf. Der kleine Offensivspieler der Fuggerstädter war auch beim Tor zum 3:0-Endstand beteiligt, als er für Defensivmann Callsen-Bracker auflegte.

Briand und Kiyotake stürzen Hertha in die Mini-Krise

Hannovers Briand jubelt über seinen ersten Bundesligatreffer.
Hannovers Briand jubelt über seinen ersten Bundesligatreffer.
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Hannover 96 entführte am Freitagabend mit einem 2:0-Sieg drei Punkte bei Hertha BSC - und das völlig verdient. Den Führungstreffer für die Mannschaft von Trainer Tayfon Korkut markierte Stürmer Briand mit seinem ersten Bundesligator. In einer umkämpften Partie, in der speziell der Berliner Heitinga mehrfach brutal einstieg, agierten beide Mannschaften im ersten Abschnitt auf Augenhöhe, doch unmittelbar vor der Pause schlugen die 96er nach einer Standard zu. Nach dem Seitenwechsel waren die Hannoveraner klar besser und hätten durch Kiyotake nachlegen können, doch Vorlagengeber Bittencourt stand zuvor im Abseits. Mit der Einwechslung von Ronny versuchten die Hauptstädter etwas geordneter nach vorne zu spielen, doch konnte die Luhukay-Elf im zweiten Durchgang das Tor von 96-Keeper Zieler kaum in Gefahr bringen. Anders 96, das zielstrebig nach vorne spielte und durch Kiyotake zum 2:0-Endstand nachlegte. Mit dem Auswärtssieg setzen sich die Hannoveraner, bei denen Stindl sein Comeback gab, weiter oben fest. Die Berliner müssen nach der dritten Pflichtspiel-Niederlage in Folge verstärkt nach unten blicken.

Tabellenrechner 1.Bundesliga
 
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1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München27:327
 
2VfL Wolfsburg22:923
 
3Bor. Mönchengladbach15:620
 
4Hannover 969:1119
 
5TSG Hoffenheim17:1417
 
6Bayer 04 Leverkusen17:1517
 
7FC Augsburg14:1215
 
81. FSV Mainz 0513:1215
 
9SC Paderborn 0716:1615
 
101. FC Köln11:1115
 
11FC Schalke 0414:1514
 
12Eintracht Frankfurt17:2312
 
13SC Freiburg11:1411
 
14Hertha BSC15:2111
 
15Borussia Dortmund12:1710
 
16Werder Bremen14:2410
 
17Hamburger SV4:149
 
18VfB Stuttgart14:259

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