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04.11.2014, 19:20

Hamburg: Trainer verteidigt rustikalen Stil und warnt

"Es ist egal, ob es den anderen gefällt"

Natürlich hat Joe Zinnbauer den Nachhall des Hamburger Auftritts gegen Leverkusen verfolgt. Dass frühere HSV-Idole die aktuelle Mannschaft für die demonstrierte Leidenschaft gelobt haben, ebenso, dass die Leverkusener die Härte moniert und gar von einer "Treibjagd" auf Ihre Spieler gesprochen haben.

Voller Einsatz, große Leidenschaft: Hamburgs Marcell Jansen (vorne) gegen Leverkusens Stefan Kießling.
Voller Einsatz, große Leidenschaft: Hamburgs Marcell Jansen (vorne) gegen Leverkusens Stefan Kießling.
© picture allianceZoomansicht

Hamburgs Trainer wertet das am vorigen Wochenende gewählte Stilmittel gegen einen individuell besser besetzten Gegner auch mit drei Tagen Abstand noch als das Richtige. Die Frage vor dem Trip nach Wolfsburg lautet daher: Geht der HSV wieder rustikal zu Werke?

"Der VfL hat eine der absoluten Top-Mannschaften der Liga", schwärmt Zinnbauer, "wir wissen, was da auf uns zukommt." Und was kommt auf die Niedersachsen zu? "Den Willen und die Leidenschaft aus dem Leverkusen-Spiel brauchen wir auch in Wolfsburg, egal ob es den anderen gefällt", fordert der 44-Jährige.

"Das aggressive Spiel gegen den Ball ist über 34 Spiele möglich"

Zweifel, ob seine Elf den enormen körperlichen Aufwand vom Samstag dauerhaft abrufen kann, kommen ihm nicht. "Das aggressive Spiel gegen den Ball ist über 34 Spiele möglich." Ihm indes kommt es darauf an, auch das Offensiv-Spiel nicht nur in homöopathischen Dosen sichtbar werden zu lassen. "Wir wachsen immer besser zusammen, können uns aber nicht nur auf das Spiel gegen den Ball konzentrieren, wir müssen auch das Spiel mit Ball verbessern."

Am Dienstagnachmittag bot sich seinen Schützlingen dazu in einem Testspiel gegen Germania Egestorf-Langreder (Oberliga Niedersachsen) Gelegenheit. Beim standesgemäßen 8:2-Erfolg erzielten Lasogga (2), Arslan, van der Vaart, Holtby, Ilicevic, Rudnevs und Green die Treffer für den HSV.

Insgesamt sieht Zinnbauer, mit Ausnahme des 0:3 von Berlin, einen stetigen Fortschritt bei seiner Formation. In Wolfsburg, ahnt er, wird ein weiterer nötig sein, um bestehen zu können. "Der VfL ist auf jeder Position top besetzt, hat als Zweiter riesiges Selbstvertrauen. Ich hätte mir jetzt lieber einen anderen Gegner gewünscht."

Understatement oder gar taktisches Geplänkel des Oberpfälzers?

Zur Erinnerung: Schon vor der Reise nach Dortmund hatte er tiefgestapelt, es ginge vor allem darum, keine Packung zu bekommen. Herausgekommen ist ein 1:0. Es waren drei Punkte von insgesamt sieben gegen bisher drei Champions-League-Starter. Sonntag geht es zu einem Bewerber für die Königsklasse. Vielleicht nicht die schlechtesten Voraussetzungen für den rustikalen HSV.

Sebastian Wolff

Tabellenrechner 1.Bundesliga
 

14 Leserkommentare

dirkbend
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05.11.2014 | 15:31

Peinlich, oberpeinlich, Rudi Völler !

Nein, die HSV-Spieler haben gegen Leverkusen nicht körperlos gespielt - war ja auch kein Basketballspiel [...]
4everVFLWOB
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05.11.2014 | 09:36

Alles richtig gemacht

Also was die Leverkusener teilweise für ein Spiel gesehen habe würde mich wirklich interessieren.
[...]
shoopdeluxe
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05.11.2014 | 09:00

Unentschieden

Mit einem guten Schiri hätte sich das ganze gar nicht erst so hochgeschaukelt und wir hätten sicher [...]
Cologne1968
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05.11.2014 | 08:47

Grenze des Körpereinsatzes

Als Köln-Anhänger bin ich weit davon entfernt, mit Leverkusen zu sympathisieren. Aber ich muss feststellen, [...]
the_moose
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05.11.2014 | 07:55

Was redet Leverkusen denn da!?

Ich kann dieses Gejammere von Leverkusen nicht begreifen!? Anstatt sich um eigene Unzulänglichkeiten [...]

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11FC Schalke 0414:1514
 
12Eintracht Frankfurt17:2312
 
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14Hertha BSC15:2111
 
15Borussia Dortmund12:1710
 
16Werder Bremen14:2410
 
17Hamburger SV4:149
 
18VfB Stuttgart14:259

weitere Infos zu Zinnbauer

Vorname:Josef
Nachname:Zinnbauer
Nation: Deutschland
Verein:FC St. Gallen