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01.11.2014, 19:25

Bremen: Erster Saisonsieg lässt Werder hoffen

Debütant Skripnik braut den richtigen Mix

"Ich hoffe, dass wir die Kurve kriegen", hatte Bremens neuer Cheftrainer Viktor Skripnik vor dem Spiel in Mainz erklärt. Ein Anfang ist gemacht. 2:1, erster Saisonsieg - Werder hat zumindest bis zum Auftritt des SC Freiburg am Sonntag in Köln die "Rote Laterne" im deutschen Oberhaus weitergereicht. "Natürlich sind wir froh über die drei Punkte. Zum Schluss zählt nur das", so der Ukrainier nach seinem Bundesliga-Debüt.

Trainer Viktor Skripnik (re.)
Nicht mehr gekanntes Gefühl: Trainer Viktor Skripnik (re.) bejubelt den ersten Saisondreier.
© picture allianceZoomansicht

Mit dem 2:0 im DFB-Pokal bei Drittligist Chemnitz hat Bremen unter der Woche schon einmal einen Vorgeschmack erhalten, wie sich ein Sieg so anfühlt. Ein Gefühl, das Werder in der Liga in der laufenden Saison nicht kannte - bis Samstagnachmittag. Ein Systemwechsel hin zur traditionellen Mittelfeldraute, etwas Glück vor allem in der Anfangsphase und ein Doppelpack von di Santo als Antwort auf Okazakis 6. Saisontreffer - und fertig war der Mix, aus dem der erste Saisondreier gebraut war.

"Nach den ersten 20 Minuten hat man sich vielleicht nicht vorstellen können, dass wir gewinnen", war sich Skripnik bewusst, dass der Auftritt beim FSV durchaus auch in eine andere Richtung hätte laufen können. Doch Mainz nutzte seine Chancen nicht, Bremen, vielmehr di Santo, schon. Das Team von der Weser spielte beherzt, "wir sind an unser Limit gegangen", unterstrich Skripnik die nötige Grundlage für den Erfolg. "Was wir in der zweiten Hälfte geleistet haben, war großartig."

Leichteres Arbeiten vor dem Kellerduell

Es hat letztlich gereicht, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. "Nur Siege helfen", hatte Skripnik im Vorfeld betont, auch, um "ganz in Ruhe" arbeiten zu können. Und "wir werden richtig arbeiten", hatte er angekündigt. Mit dem ersten Sieg im Nacken fällt dies seinen Schützlingen in der kommenden Woche sicherlich leichter. Dann wartet mit dem VfB Stuttgart ein Kellerduell. Und die Chance für Werder, sich aus den Abstiegsrängen zu befreien.

Gute Aussichten für ein Team, das vor einigen Tagen noch am Boden lag. "Fußball ist Kopfsache. Man darf keine Angst vor dem Verlieren haben, sondern muss den Mut haben, zu gewinnen", so Skripnik nach seinem erfolgreichen Einstieg als Trainer in der höchsten deutschen Spielklasse.

1. Bundesliga, 2014/15, 10. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - Werder Bremen 1:2
1. FSV Mainz 05 - Werder Bremen 1:2
Überwachung

Bremens Co-Trainer Torsten Frings überwacht das Aufwärmprogramm der Werderaner.
© Getty Images

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