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23.10.2014, 15:19

Hoffenheim-Trainer warnt vor Paderborn

"Was das kostet!" Gisdol schimpft über Torrichter

Die Elfmeter-Entscheidung auf Schalke am Dienstag erhitzt weiter die Gemüter. Am Rande der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Paderborn echauffierte sich am Samstag auch Hoffenheims Trainer Markus Gisdol über Sinn und Unsinn von Torrichtern - mit deutlichen Worten.

Markus Gisdol
"Da geht mir echt die Hutschnur hoch": Hoffenheims Trainer Markus Gisdol stellt die Torrichter infrage.
© Getty ImagesZoomansicht

"Was macht eigentlich dieser Torrichter?", fragte Gisdol zwei Tage vor dem Heimspiel seiner Hoffenheimer gegen den SC Paderborn rhetorisch in die Runde und spielte auf den vermeintlichen Handelfmeter an, der Schalke in der Champions League zum späten 4:3-Sieg gegen Sporting Lissabon verholfen hatte.

Referee Karasev (Russland) zeigte am Dienstagabend in der Nachspielzeit auf Drängen seines Torrichters fälschlicherweise auf den Elfmeterpunkt, nachdem Jonathan Silva einen Kopfball von Klaas Jan Huntelaar ins Gesicht bekommen hatte. Sporting Lissabon hat inzwischen bei der UEFA sogar Protest gegen die Wertung der Partie eingelegt.

"Das Gesicht ging klar zum Ball", fügte Gisdol hämisch an, um ernsthaft konkret nachzuhaken: "Hat denn schon jemals ein Torrichter irgendetwas bewirkt, außer Spesen zu produzieren? Hat schon einer einmal dem Schiedsrichter geholfen? Da geht mir echt die Hutschnur hoch. Was das kostet. Was da zusammenkommt für Flüge und Essen." Also fordert er die Verantwortlichen auf: "Spendet das Geld für einen guten Zweck, das wäre sinnvoller."

Gisdol fordert gegen Paderborn "auch mal einen Quer- oder Rückpass"

Für das Spiel gegen den SC Paderborn am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de), das eigentlich Thema der Pressekonferenz war, erwartet die TSG rund 24.000 Zuschauer, rund 500 aus Paderborn. Die anderen 23.500 forderte Gisdol auf, seine Mannschaft gerade in diesem Spiel besonders intensiv zu unterstützen. "Das brauchen wir."

Es werde sicherlich gegen diesen kompakten Gegner nötig sein, "auch mal einen Quer- oder Rückpass zu spielen. Aber die sind gegen Paderborn nicht weniger wert als gegen Gladbach oder Bayern München." Gisdol warnte davor, den Aufsteiger zu unterschätzen. "Sie haben sehr clever das Märchen vom krassesten Außenseiter erzählt, jetzt sieht man, dass das ein Märchen ist." Seine Spieler müssten all diese Rahmenbedingungen ausblenden. "Da kommt eine total selbstbewusste Mannschaft." Gerade in solchen Spielen unbeeindruckt und unbeeinflusst aufzutreten und zu punkten, "das sind definitiv big points".

Michael Pfeifer

Bilder zur späten Strafstoßentscheidung auf Schalke
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Angesetzt
Angesetzt

In der Nachspielzeit setzt Schalkes Klaas Jan Huntelaar zum Kopfball an...
© imago

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10 Leserkommentare

mw1973
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24.10.2014 | 10:34

Bravo,Herr Gisdol!

Herr Gisdol hat absolut Recht.Die Torrichter sind schon bei ihrer Einführung(EM 2012) kläglich gescheitert.So [...]
Nimsy-van-Hinden
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24.10.2014 | 01:23

@ fandessvwilhelmshaven

Zitat:
"Das gebietet der Anstand, dass man zu Themen, die den eigenen Verein nicht betreffen, zu schweig[...]
sucinum
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23.10.2014 | 23:54

Torlinientechnik

Die Torlinientechnik hat sich doch schon bewährt und kann wenigstens die eine Aufgabe gut, dann könnte [...]
jan2.lt
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23.10.2014 | 18:44

Recht hat er

Den Aussagen von Herrn Gisdol ist nichts hinzuzfügen. Die Unfähigkeit der Torrichter ist mittlerweile [...]
FelixMaier86
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23.10.2014 | 18:44

Typisch Deutsch

Das ist mal wieder typisch Deutsch, dass sich manche über den Elfmeter für Schalke aufregen. Ich kann [...]

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weitere Infos zu Gisdol

Vorname:Markus
Nachname:Gisdol
Nation: Deutschland
Verein:Hamburger SV