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23.10.2014, 15:15

Hamburg: Sturmtank trifft auf seinen Ex-Klub

Lasogga: Pfiffe wären "ein gutes Zeichen"

Alle Augen werden am Samstag auf ihn gerichtet sein: Pierre-Michel Lasogga kehrt als offizieller Ex-Herthaner ins Berliner Olympiastadion zurück und wird dabei sowohl auf Freunde als auch auf Leute treffen, die ihm seinen Wechsel zum Hamburger SV übel nehmen. "Ich freue mich riesig darauf", sagt der Stürmer, der im Falle eines eigenen Torerfolgs entscheiden muss: Jubelt er oder jubelt nicht?

Pierre-Michel Lasogga
Besonderes Spiel: Hamburgs Pierre-Michel Lasogga trifft in Berlin auf seinen Ex-Verein.
© Getty ImagesZoomansicht

"Wenn ich treffe, werde ich spontan entscheiden, wie ich damit umgehe", sagt Lasogga im Interview mit dem Hamburger Abendblatt. Wahrscheinlich wird es auch davon abhängen, wie die Hertha-Fans ihren einstigen Publikumsliebling empfangen. Pfiffe gegen sich würde der HSV-Torjäger als "ein gutes Zeichen" werten, verrät er auf der eigenen Vereins-Homepage. "Wenn sie enttäuscht sind, dann habe ich als Spieler dort nicht so viel falsch gemacht. Ich glaube, die Fans wissen, dass ich in jedem Spiel für Hertha alles gegeben habe und stolz war, für den Verein spielen zu dürfen. Es hat von Minute eins an gepasst zwischen mir und den Hertha-Fans." Und auch wenn sie pfeifen, "werden sie immer einen Platz in meinem Herzen haben. Denn die erste Profi-Station ist immer etwas Besonderes."

Dennoch hatte es nicht mehr gepasst zwischen Hertha und Lasogga. Oder besser gesagt: Zwischen dem Stürmer und Berlins Trainer Jos Luhukay, unter dem der Spieler das Vertrauen vermisste, welches er beim HSV vom ersten Tag an spürte. Und so war es nur logisch, dass er im Sommer nach vorherigem Leihgeschäft für 8,5 Millionen fest von der Haupt- in die Hansestadt übersiedelte.

Luhukay hat keine Angst

Unter Luhukay hatte Lasogga, gehandicapt durch einen Kreuzbandriss, in der Saison 2012/13 in der 2. Liga lediglich sieben Partien (ein Tor) bestritten, ehe er im September 2013 nach Hamburg gewechselt war. Dort erlebte er vor allem unter Trainer Bert van Marwijk seine beste Zeit, als er in 13 Partien zehnmal traf. Unter Mirko Slomka waren es zehn Spiele und vier Treffer, inklusive dem überlebenswichtigen im Relegationsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth. Mit Joe Zinnbauer als Chef bringt es der Stürmer bislang auf zwei Tore in fünf Partien.

Angst vor Lasogga? Die habe Luhukay nicht, versichert er. Der Hertha-Coach demonstriert vor dem Wiedersehen große Gelassenheit. "Lasogga macht mir keine Sorgen", sagt der Niederländer. Das soll jedoch keineswegs als fehlender Respekt vor dem bulligen Torjäger verstanden werden. "Wir spielen nicht gegen Lasogga, sondern gegen den HSV. Er ist ein guter Mittelstürmer", erkärt Luhukay. "Er hat jahrelang hier gespielt. Meine Jungs kennen ihn, wissen, wie er spielt. Da muss ich nicht viel sagen." Man darf gespannt sein, ob Lasogga am Samstag im Gegenzug Tore sprechen lässt...

Fragezeichen hinter Jiracek und Diekmeier

Personell stehen noch Fragezeichen hinter Mittelfeldmann Petr Jiracek und Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier. Der Tscheche zog sich im Training eine Hüftprellung zu und wurde am Donnerstag geschont. Er soll am Samstag aber genauso zum Kader zählen wir Diekmeier, der an einem Pferdekuss aus dem Hoffenheimspiel (1:1) laboriert. "Wir haben Dennis für diese Position, da gibt es erstmal keinen Grund zu wechseln", so HSV-Trainer Josef Zinnbauer.

Thomas Hiete

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weitere Infos zu Lasogga

Vorname:Pierre-Michel
Nachname:Lasogga
Nation: Deutschland
Verein:Hamburger SV
Geboren am:15.12.1991

weitere Infos zu Zinnbauer

Vorname:Josef
Nachname:Zinnbauer
Nation: Deutschland
Verein:FC St. Gallen

Vereinsdaten

Vereinsname:Hamburger SV
Gründungsdatum:29.09.1887
Mitglieder:75.722 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Blau-Weiß-Schwarz
Anschrift:Sylvesterallee 7
22525 Hamburg
Telefon: (040) 41551887
Telefax: (040) 41551234
E-Mail: info@hsv.de
Internet:http://www.hsv.de