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20.10.2014, 13:09

Paderborn setzt den Höhenflug fort

SCP-Joker Ducksch: Der "gedopte" Hellseher

Es war ein Tor wie aus dem Lehrbuch, das die Wende brachte. Und es war ein Treffer, der zunächst mal den SC Paderborn erst so richtig ins Spiel brachte gegen Eintracht Frankfurt, aber darüber hinaus sehr viel mehr bewirkte. Marvin Ducksch tat das, was von einem Joker erwartet wird: Er startete ohne lange Anlaufzeit durch, schoss das wichtige und spektakuläre 1:1 und riss die Paderborner Mannschaft mit zum zweiten Heimsieg, mit dem der Aufsteiger auf Platz sieben kletterte.

Stoppelkamp, Ducksch und Kutschke
Nach seinem Ausgleichstor im Höhenflug: Marvin Ducksch mit Moritz Stoppelkamp (l.) und Stefan Kutschke.
© imagoZoomansicht

"Das Tor", jubelte die Dortmunder Leihgabe hinterher, "haben wir gebraucht." Zu ergänzen wäre: Auch er selbst hat diesen Treffer gebraucht, bei dem sich der Ball perfekt hinter Eintracht-Keeper Felix Wiedwald ins Tor senkte. Es war an der Zeit, sich mal nachhaltig in Erinnerung zu bringen, nachdem der Offensivmann wegen einer Wirbelblockade zunächst einen Teil der Vorbereitung verpasst hatte und später sogar wegen seiner wenig professionellen Ernährungsgewohnheiten (zum Beispiel Fast Food) einen Rüffel von Manager Michael Born eingefangen hatte.

"Er kommt vom großem BVB und hat am Anfang vielleicht gedacht, da läuft es in Paderborn von ganz alleine", erzählte Born am Sonntag. "Aber wenn er alles so umsetzt, dann ist er fraglos ein Gewinn für uns." Offensichtlich haben des Managers mahnende Worte den Adressaten erreicht. "Fans und Trainer mussten ja ein wenig Geduld mit mir haben", sagte der Torschütze nach seinem ersten Treffer für seinen neuen Klub selbstkritisch, "aber jetzt habe ich vielleicht mal ein bisschen zurückgezahlt."

Wir haben uns gesagt: Das wird heute unser Spiel.Marvin Ducksch über sein Zwiegespräch mit Stefan Kutschke vor der gemeinsamen Einwechslung.

André Breitenreiters Umbauten zündeten auf Anhieb; mit der Umstellung auf zwei Spitzen kam Paderborn so richtig ins Rollen. "Diese Wechsel haben sich so richtig ausgezahlt", lobte auch Mittefeldmann Mario Vrancic, den der sehenswerte Treffer von Marvin Ducksch kaum wunderte. "Ein überragendes Tor, Weltklasse. Aber wir wissen ja, was Marvin kann."

Dass es "ihr Tag" werden würde, hatten die beiden Hauptdarsteller, eben Ducksch und der gleichfalls eingewechselte und zum 3:1 erfolgreiche Stefan Kutschke, nach eigenen Angaben kommen sehen. "Wir haben uns vorher kurz unterhalten", erzählt Ducksch, "und wir haben uns gesagt: Das wird heute unser Spiel."

Gesagt, getan, in der zweiten Halbzeit setzte der Aufsteiger mit den beiden robusten, stabilen Jungs im Angriff die Frankfurter enorm unter Druck, wobei Ducksch auch noch unter erschwerten Bedingungen startete. Beim Aufwärmen hatte er sich leicht verletzt und nahm in der Halbzeitpause eine Schmerztablette. Dieses (erlaubte) Dopingmittel sollte er sich vielleicht merken.

Oliver Bitter

 
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weitere Infos zu Ducksch

Vorname:Marvin
Nachname:Ducksch
Nation: Deutschland
Verein:FC St. Pauli
Geboren am:07.03.1994

weitere Infos zu Breitenreiter

Vorname:André
Nachname:Breitenreiter
Nation: Deutschland


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