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19.10.2014, 22:02

Bremen: Lemke-Nachfolger stärkt Dutt

Bode wird noch im Oktober Werder-Aufsichtsratschef

Dass Marco Bode Willi Lemke noch in diesem Jahr als Aufsichtsratschef von Bundesliga-Schlusslicht Werder Bremen ablösen wird, war schon bekannt. Jetzt ist der Zeitpunkt noch ein wenig konkreter geworden: Der Führungswechsel wird noch im Oktober vollzogen.

Marco Bode
"Wirtschaftliche Vernunft" - so lautet das Credo von Marco Bode, Bremens designiertem Aufsichtsratschef.
© imagoZoomansicht

"Das werden wir noch diesen Monat erledigen", sagte Bode am Sonntagabend in der TV-Sendung "Sky90". "Wir sind der Meinung, dass der Generationswechsel jetzt gut zu machen ist." Das Credo seiner neuen Aufgabe beschrieb er mit "wirtschaftlicher Vernunft": "Es geht darum, sportlichen Erfolg zu maximieren. Aber wir wollen dabei wirtschaftlich gesund bleiben."

Es sei jetzt an der Zeit, "die eine oder andere Option zu prüfen, die man vorher nicht so in den Blick genommen hat. Es gibt Möglichkeiten, ins Risiko zu gehen. Wir prüfen diese Dinge, aber wir werden das kalkuliert und überlegt machen. Ich würde mir nur wünschen, dass wir diese Überlegungen in Ruhe führen könnten. Das ist natürlich schwierig, wenn man 18. in der Tabelle ist."

Zur Trainerfrage, die seit Bremens desolatem 0:6 in München am Samstag immer häufiger gestellt wird, sagte Bode, was auch schon Manager Thomas Eichin geäußert hatte: Im Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Freitag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) wird Robin Dutt auf der Bank sitzen, eine Job-Garantie darüber hinaus gab auch Bode nicht ab.

"Wir haben alle sehr schlecht geschlafen"

Aber: "Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Robin die Kurve kriegen können. Natürlich wissen wir, dass die Situation schwierig ist und dass wir auch uns nicht frei machen können von der Analyse von Ergebnissen. Wir haben gestern gegen die Bayern eine Lektion bekommen, das tut sehr weh. Wir haben alle sehr schlecht geschlafen. Aber die bisherigen Spiele waren nicht alle so desolat, dass wir zu der Überzeugung kommen würden, dass es zwischen Mannschaft und Trainer nicht stimmt."

 
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