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24.09.2014, 23:18

Stuttgart zeigt spielerisch ansprechende Leistung

Gentner denkt auch nachts nach

Alles war möglich beim 2:2 von Stuttgart in Dortmund. Der erste Dreier nach 2:0-Führung war für den VfB genauso drin wie eine erneute Pleite, als die zuvor enttäuschende Borussia die Brechstange auspackte. Insgesamt war es für die Schwaben, die zuvor von Coach Armin Veh in der Spielersitzung von der Entlassung Fredi Bobics unterrichtet wurden, ein Schritt nach vorne. Der selbstbewusste Auftritt macht Hoffnung für die nächsten Spiele.

Gentner vs. Weidenfeller
Die Chance zum 2:3, die Christian Gentner nicht schlafen lassen wird. Der Kapitän scheiterte an Roman Weidenfeller.
© picture-allianceZoomansicht

"Wenn man 2:0 führt, dann möchte man gerade in unserer Situation das Spiel auch gewinnen. Am Ende hätten wir sogar noch verlieren können", war Veh hin- und hergerissen. Der Coach lobte die Vorstellung seines Teams: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht."

Dabei hatte der Coach im Vorfeld der Partie Bedenken geäußert, dass die Demission von Bobic seine Mannschaft unbeeindruckt lassen würde: "Eine normale Vorbereitung war das nicht." Offiziell teilte der VfB erst 50 Minuten vor dem Anpfiff die Trennung von Bobic mit, Veh war damit offensiv umgegangen und hatte seine Profis schon vorher unterrichtet: "Das kann an ja im heutigen medialen Zeitalter nicht geheimhalten."

Christian Gentner & Co. zerstreuten die Ängste ihres Trainers, konzentrierten sich auf das Sportliche und brachten Dortmund an den Rand einer Niederlage. Nach Daniel Didavis Doppelpack durften die Schwaben vom ersten Dreier träumen, ehe sie der Wucht der Gastgeber phasenweise nicht standhalten konnten.

Gentner scheitert, Rüdiger rettet

Noch vor dem Ausgleich nach Sven Ulreichs Patzer (Veh: "Das 2:2 ärgert mich natürlich maßlos") war die Vorentscheidung drin, doch Gentner scheiterte frei vor Roman Weidenfeller am Keeper. "Daran werde ich wohl noch nachts denken", so der Kapitän, der am rechten Flügel eine ansprechende Partie bot. Nun wird der Mittelfeldmann erst recht froh sein, dass Antonio Rüdiger in der Nachspielzeit mit seiner Rettungsaktion auf der Linie bei Lukasz Piszczeks Schuss wenigstens einen Zähler rettete.

Neben dem spielerischen Aufwärtstrend und dem Punktgewinn brachte der Spieltag zudem noch eine positive Begleiterscheinung: Der VfB gab die Rote Laterne wieder an den Hamburger SV ab.

24.09.14
 
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