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21.09.2014, 20:25

Stimmen zu den Spielen

Hecking: "Siege helfen immer"

So sahen die Trainer die Leistungen ihrer Mannschaften ...

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen, jetzt trauere ich dem Sieg ein bisschen nach, aber nach dem Spielverlauf ist das Unentschieden so in Ordnung. Dass die Borussia am Ende des Spiels auch mit einem Punkt zufrieden war, sagt viel über unser Spiel aus."

Spielbericht

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir wollten unbedingt gewinnen. Wir haben es probiert und hatten mehr Ballbesitz, aber uns haben das Tempo und die Durchschlagskraft gefehlt. Dennoch kann ich mit dem Punkt leben."


Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir sind gut reingekommen. Junior Malanda hat vor dem 1:0 seine ganze Qualität gezeigt und den Elfmeter gezogen. Mit elf gegen zehn zu spielen, muss nicht immer einfach sein. Wir haben Leverkusen zu viel spielen lassen. Wir wollten in der zweiten Halbzeit enger bei den Gegnern stehen. Das haben wir sehr gut gemacht und Leverkusen nicht mehr ins Spiel kommen lassen. Siege helfen immer, um den Rhythmus zu finden."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Das war ein sehr schwieriges Spiel für uns, und nach der frühen roten Karte und dem 0:1 wurde es noch komplizierter. Mit zunehmender Spieldauer haben wir besseren Zugriff bekommen und das 1:1 gemacht, aber dann ist direkt vor der Halbzeit das 1:2 gefallen. Leider hat Wolfsburg dann durch ein schönes Tor das 3:1 gemacht, und mit dem Zwei-Tore-Vorsprung hatte Wolfsburg alle Karten in der Hand."


Kasper Hjulmand (Trainer FSV Mainz 05): "Ich glaube, dass wir es in der Verteidigung sehr gut gemacht haben. Das Dortmunder Umschaltspiel ist das beste in Europa. Unsere ganze Mannschaft hat sehr gut verteidigt."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Wir waren in der Birne zu passiv. Es war ein ganz normales Spiel mit vielen guten Momenten von uns, aber mit zwei Gegentoren verlierst du verdient. Es kam alles zusammen, deshalb sind wir der verdiente Verlierer."


Armin Veh (Trainer VfB Stuttgart): "Wir hatten ins viel vorgenommen, und das hat man am Anfang auch gesehen. Die Mannschaft war sofort im Spiel. Was uns gefehlt hat, war ein Tor, stattdessen haben wir gleich das Gegentor bekommen. Das tut natürlich keiner Mannschaft gut, zumal sie gerade auch nicht vor Selbstvertrauen strotzt. Jeder im Stadion hat gesehen, dass die Mannschaft gefightet hat, dass sie besser war als in den vergangenen Spielen, aber wenn du nur ein Tor in vier Spielen machst, kannst du auch keine Punkte haben."

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Für uns war es wichtig, dass wir uns von der aktuellen Situation in Stuttgart nicht täuschen lassen. Letztes Jahr haben wir hier 2:6 verloren und wollten nicht wieder ins offene Messer laufen. Am Anfang war Stuttgart richtig gut, aber wir haben dann zum richtigen Zeitpunkt das Tor gemacht. Das war sicher kein ganz klares Spiel für uns. Aber wir haben in der Defensive gut gestanden, und das war heute der Schlüssel zum Erfolg."


Werder-Coach Robin Dutt
Hatte nach dem Spiel in Augsburg noch Gesprächsbedarf: Werder-Coach Robin Dutt.
© picture alliance

Jens Keller (Trainer Schalke 04): "Wir können beide nicht zufrieden sein mit dem Schiedsrichter. Es waren ein paar Entscheidungen nicht optimal für beide Mannschaften. Wir waren in der ersten Halbzeit nicht aggressiv genug und haben zu viel gestanden. In der Halbzeit habe ich klare Worte gefunden. Wie die Mannschaft zurückgekommen ist, war großartig."

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "Ich glaube, dass mehr drin gewesen ist. Wenn man 2:0 führt, muss man sich selbst anhaften, nicht mehr daraus gemacht zu haben. Wir hätten in Überzahl ruhiger und klarer spielen müssen. Aber es war unheimlich viel Hektik im Spiel. Dafür sind wir als Team noch nicht gefestigt genug. Solche Entscheidungen sind mehr als bitter. Uns wurde die Chance genommen, ein besseres Ergebnis zu erzielen."


Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Ich habe sehr intensive 90 Minuten und eine sehr gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen. So einen frühen Rückstand muss man erst verkraften. Die Jungs haben sich nicht beeindrucken lassen und haben sich belohnt. Das war eine tolle kollektive Mannschaftsleistung. Vor einer Woche gab es noch die Fragen nach einem Fehlstart und einer Krise - jetzt haben wir sechs Punkte."

Robin Dutt (Werder Bremen): "Optimaler kann man in so ein Spiel nicht starten. Wir haben auch nach dem Ausgleich, bei dem wir uns nicht so gut verhalten haben, ordentlich gespielt. Der Elfmeter war dann ein Witz. Sascha Mölders steht einen Meter im Abseits. Er grätscht zum Ball. Da braucht man gar nicht diskutieren, das war nicht passiv. Wir haben uns aber nicht rausbringen lassen und hätten den Sack zumachen müssen. Augsburg ist dann aber eindrucksvoll zurückgekommen. Es war nicht unverdient. Die Chancenverwertung und das Abwehrhalten bei uns waren nicht so gut - und dann noch so eine Fehlentscheidung."


André Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): "Wir waren von Beginn an hervorragend im Spiel. Wir haben gebrannt, wollten unbedingt den ersten Heimsieg. Das Lob kann nicht groß genug sein. Nur die Tore hätten früher fallen müssen. Grundsätzlich aber ist alles nur eine Momentaufnahme."

Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96): "Wir haben den Ball in großen Teilen der ersten Hälfte kontrolliert, aber das war zu wenig. Wir haben einfach keine Chancen herausgespielt, waren nicht zwingend genug. Paderborn hat einen immensen Aufwand betrieben. Ich kann mit dem Engagement nicht unzufrieden sein, aber es war zu wenig."


Josef Zinnbauer (Trainer Hamburger SV): "Wir können natürlich mit diesem 0:0 sehr gut leben. Nach dieser Leistung haben sich die Spieler den Beifall der Fans verdient. Ich denke, alle Zuschauer sind zufrieden nach Hause gegangen. In unserer Situation ist dieses Unentschieden sehr wertvoll."

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Es war nicht ganz leicht, nach dem Champions-League-Spiel gegen Manchester City gut in die Partie zu kommen. In der zweiten Halbzeit wurde es ein bisschen besser, leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Wir müssen jetzt immer weiterarbeiten, bis Dezember liegt eine schwere Zeit vor uns."


Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Was da in der letzten Minute passiert ist, kann man nicht erklären. Die Zeit ist abgelaufen, der Schiedsrichter lässt weiterspielen. Ronny schießt aufs Tor und wird dann gefoult. Dann kann man nicht sagen, dann gibt man Freistoß. Ich bin einfach sprachlos, was da passiert und was mit der Mannschaft veranstaltet wurde. Ich muss mal schauen, wie ich die Mannschaft wieder aufrichte."

Spielbericht

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): "Ich kann mich sehr gut in die Freiburger hineinversetzen. Ihre Enttäuschung ist natürlich groß. So etwas passiert im Fußball. Für uns war der Punkt glücklich, aber er kann eine Initialzündung für die nächsten Wochen sein."

21.09.14
 
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