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31.08.2014, 19:19

Bayer gibt weiter Vollgas - S04 remis gegen FCB

180 Minuten, keine Tore in Mainz und Freiburg

Am Sonntag kam Mainz gegen Hannover nicht über ein torloses Remis hinaus. Das selbe Ergebnis stand nach 90 Minuten zwischen Freiburg und Gladbach zu Buche. Das Topspiel zwischen Schalke und dem FC Bayern endete am Samstagabend 1:1. Zuvor probten die Aufsteiger den Aufstand. Köln siegte souverän beim VfB, Paderborn schoss den HSV in fast vergessene Zeiten. Die Vollgas-Fußballer aus Leverkusen mühten sich gegen Hertha, siegten aber verdient 4:2. Bremen ließ gegen Hoffenheim Punkte liegen (1:1), Frankfurt erkämpfte sich in Wolfsburg ein gerechtes 2:2. Der BVB siegte am Freitag in Augsburg 3:2.

Moritz verhindert Kiyotakes Premieren-Tor

Der Mainzer Junior Diaz gegen den Hannoveraner Bittencourt.
Ausgehebelt: Der Mainzer Junior Diaz (re.) gegen den Hannoveraner Bittencourt.
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Der 1. FSV Mainz 05, der am Sonntag für einige Bewegung auf dem Transfermarkt sorgte, kam gegen Hannover 96 nicht über ein torloses Remis hinaus und wartet nach dem 2:2 bei Aufsteiger Paderborn weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis. Die Niedersachsen dagegen bleiben ungeschlagen und können nach dem 2:1 gegen Schalke und dem Punkt beim FSV von einem gelungenen Start sprechen. Zumal die Mannschaft von Tayfun Korkut speziell im zweiten Durchgang die besseren Chancen hatte. Die Mainzer hingegen offenbarten große Probleme, wenn es darum ging, in der Offensive Durchschlagskraft zu entwickeln - allein Moritz versprühte ein wenig Gefahr. Auf der anderen Seite vergaben Joselu und Kiyotake, dessen Schuss Moritz auf der Linie rettete, den möglichen Siegtreffer.

Mehmedi schießt den Elfmeter in die Wolken

Auch im zweiten Sonntagsspiel fehlte die Würze - sprich die Tore. Freiburg hatten gegen die Borussia aus Mönchengladbach zwar die besseren Ansätze und mit Mehmedis Elfmeterfehlschuss die große Chance zur Führung, doch insgesamt hatte das von Taktik geprägte Duell nicht wirklich einen Sieger verdient. Die Favre-Elf, bei der Kramer erstmals nach der WM in der Startformation auftauchte, spielte über weite Strecken ohne großen Offensivdrang, schien sich mit einem Punkt frühzeitig einverstanden zu zeigen. Die Breisgauer mühten sich bis zum Ende der Partie nach Kräften. Doch die Defensive um den aufmerksamen Jantschke, der jedoch den Elfmeter an Philipp verschuldet hatte, konnte die SC-Vorstöße meist mühelos abwehren. Für die Streich-Elf brachte das torlose Remis den ersten Zähler, für Gladbach das zweite Unentschieden in Folge.

Höwedes besorgt den verdienten Zähler

Bayerns Lewandowskis Tor reichte nicht für drei Punkte auf schalke.
Bayerns Lewandowskis Tor reichte nicht für drei Punkte auf schalke.
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Der FC Bayern musste sich im zweiten Bundesligaspiel mit einem Remis begnügen, auf Schalke spielte der deutsche Rekordmeister 1:1. Die Münchner, die den erst am Freitag verpflichteten Xabi Alonso in der Startformation stehen hatten, setzten die Knappen vom Start weg unter Druck und machten schließlich folgerichtig durch Lewandowski das frühe 1:0. S04 brauchte eine halbe Stunde, um mit etwas mehr Mut nach vorne zu spielen - Ayhan nahm einen verunglückten Klärungsversuch von Neuer nicht an und traf das leere Tor aus gut 50 Metern nicht. Im zweiten Abschnitt verwaltete die Guardiola-Elf das Spiel zu sehr und die Schalker wagten sich immer mehr aus der Deckung. Mit Erfolg: Nach einer Standardsituation prallte das Leder Richtung Tor, Xabi Alonso versuchte gegen Höwedes zu retten, doch der Spanier schoss den Schalker Abwehrmann an und so flutschte das Leder über die Linie. Für einige Minuten hatte Schalke ein leichtes Übergewicht, doch obwohl bei den Bayern sichtbar die Kräfte schwanden, verteidigte der FCB ohne große Mühe das Remis.

Taktisch schlaue Berliner von Brandt und Bellarabi bestraft

Leverkusens Jedvaj traf hinten und vorne.
Leverkusens Jedvaj traf hinten und vorne.
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Bayer Leverkusen konnte gegen Hertha BSC ihren bis dato gezeigten Tempofußball lange Zeit nicht auf den Rasen bringen. Die Berliner standen taktisch exzellent und machten es dem Werksklub sehr schwer, freie Räume zu finden. Zudem versuchte die Luhukay-Elf mit schnellen Vorstößen selbst zum Erfolg zu kommen - dies gelang ihnen in Form eines Eigentores von Bayer-Youngster Jedvaj, der eine Schieber-Flanke ins eigene Gehäuse lenkte. Zu Beginn von Hälfte zwei brachte Bayer-Trainer Roger Schmidt Brandt für Son und sofort wurde das Spiel der Hausherren druckvoller. Ausgerechnet Jedvaj war es dann auch, der kurz nach dem Seitenwechsel Castros Pass zum 1:1 veredelte. Nun hatte Leverkusen Oberwasser, aber Schieber verpasste den Westdeutschen eine kalte Dusche zur abermaligen Berliner Führung. Doch diese hielt nicht lange, weil Innenverteidiger Spahic eine der wenigen guten Calhanoglu-Standards zum 2:2 wuchtig einköpfte. Nun wurde das Spiel noch rasanter, Bayer drängte auf den Sieg und durfte sich nach zwei Pfostentreffern über das 3:2 von Joker Brandt freuen, den Schlusspunkt zum 4:2 setzte Bellarabi mit einem feinen Volleyschuss.

Kadlec hat das letzte Wort

Das erste Tor des Spieltages markierte der Wolfsburger Naldo gegen Eintracht Frankfurt. Wie vom Brasilianer bekannt, hämmerte er einen Freistoß auf den Kasten der Hessen, in dem Keeper Trapp keine gute Figur abgab und den wenig platzierten Schuss passieren ließ. Die Eintracht schüttelte sich und schlug durch einen von Jung abgefälschten Inui-Freistoß zum 1:1-Ausgleich zurück - auch hierbei sah VfL-Keeper Grün nicht allzu gut aus. Zumal sich der Schlussmann der Wölfe in der ersten Halbzeit noch einen kapitalen Bock leistete, den die Frankfurter jedoch nicht zur Führung nutzen konnten. Im zweiten Abschnitt ebbte das Niveau der Partie zunehmend ab, ins letzte Risiko wollten beide Teams zunächst nicht mehr gehen. Das änderte sich in der Schlussphase, als der Wolfsburger Arnold Trapp mit einem platzierten Flachschuss zum 2:1 überwand. Allerdings sollte dies nicht zu drei Punkten reichen, denn Kadlec nickte die Kugel aus kurzer Distanz zum 2:2 in die Maschen.

Galvez-Tor bringt die TSG aus dem konzept

Werder Bremen lieferte sich mit der TSG Hoffenheim einen temporeichen Schlagabtausch und hatte durch di Santo die erste Chance. Doch die spielerische Komponente brachte eindeutig die Kraichgauer ein, die mit schnellem Passspiel die Defensive der Dutt-Elf mehrmals aushebelten. In der 19. Minute gelang dies erfolgreich, als Rudy Offensivmann Roberto Firmino fand, der technisch astrein zur verdienten Halbzeitführung abschloss. Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Gäste zunächst alles unter Kontrolle, doch mit dem plötzlichen Ausgleichstreffer durch den Bremer Galvez riss bei Hoffenheim komplett der Faden und Bremen war dem Sieg einige Male näher. Doch der entscheidende Schlag wollte den Hanseaten nicht gelingen und so mussten sich die Hanseaten mit dem 1:1 begnügen.

Osako und Ujah schocken den VfB

Kölns Stürmer jubelt über das 2:0 in Stuttgart.
Kölns Stürmer jubelt über das 2:0 in Stuttgart.
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Der 1. FC Köln feierte beim VfB Stuttgart einen verdienten 2:0-Auswärtssieg und damit den ersten Dreier in der noch jungen Spielzeit. Die Geißbock-Elf legte den Grundstein zum Erfolg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Defensive und schlug im ersten Abschnitt doppelt zu. Osako staubte zur Führung mit seinem ersten Pflichtspieltor ab, noch vor der Pause nahm Ujah vom Strafraum genau Maß und versenkte die Kugel erneut im VfB-Gehäuse. Die Schwaben kamen im ersten Abschnitt kaum ins Spiel, speziell über die rechte Offensivseite ging so gut wie nichsts. Doch auch nach dem Seitenwechsel kam die Veh-Elf in der Offensive nicht wirklich zur Entfaltung, der VfB verzeichnete lediglich Halbchancen. Die Domstädter dagegen hätten durch Ujah sogar noch nachlegen können, fuhren unter dem Strich aber einen verdienten Dreier ein.

HSV wieder im alten Trott - 0:2 gegen Aufsteiger Paderborn

Auch der zweite Aufsteiger feierte am 2. Spieltag sein erstes Erfolgserlebnis. Der SC Paderborn überzeugte beim Hamburger SV mit einer guten Raumaufteilung und geschickt vorgetragenen Angriffszügen. Belohnt wurde der Auftritt im ersten Durchgang durch Kachungas Führungstor, wobei der SCP-Stürmer hauchdünn im Abseits stand. Kurz darauf erhöhte Kachunga zum 2:0, doch der Treffer wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt - wohl zu Unrecht. Dennoch waren die Hamburger mit dem knappen Rückstand gut bedient. In Hälfte zwei suchte der HSV weiter nach seiner Linie und musste nach einem krassen Fehlpass von Rudnevs, der in der 37. Minute für van der Vaart kam, das 0:2 durch Vrancic hinnehmen. Es kam noch schlimmer durch das 0:3 von Stoppelkamp. Paderborn scheint nach dem Remis gegen Mainz in der Liga angekommen zu sein und siegte verdient, die Slomka-Elf ist wieder in die Gefühlswelt der vergangenen Horror-Saison eingetaucht.

Augsburg wacht spät auf - BVB zittert sich zum ersten Sieg

Sokratis wird von seinen BVB-Kollegen nach dem 2:0 beglückwünscht.
Sokratis wird von seinen BVB-Kollegen nach dem 2:0 beglückwünscht.
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Borussia Dortmund hat sich am Freitagabend für den verpatzten Saisonstart (0:2 gegen Leverkusen) rehabilitiert und beim FC Augsburg einen am Ende zittrigen 3:2-Auswärtssieg eingefahren. Nach bemühtem Beginn der Fuggerstädter erhöhten die Borussen die Schlagzahl und kamen nach einer klasse Kombination zwischen Großkreutz und Reus zum 1:0 - Letzterer schob den Ball überlegt ein. Kurz darauf nutzte Sokratis eine Reus-Ecke per Kopf zum zweiten BVB-Treffer. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl agierte im ersten Abschnitt viel zu verhalten, hatte aber doch durch Werner und vor allem Djurdjic gute Chancen. Im zweiten Durchgang stand die Klopp-Elf dann etwas tiefer und hielt den FCA weitestgehend vom eigenen Tor fern. Auf der anderen Seite hätten Reus, Aubameyang & Co. die sich bietenden Räume für weitere Treffer nutzen können - das machte dann Joker Ramos, der das 3:0 besorgte. Spannend machten es dann Augsburgs Joker Bobadilla und Matavz, die auf 2:3 verkürzten, doch zu einem Zähler reichte es nicht. Während der BVB den ersten Dreier bejubelt, wartet der FCA weiter auf den ersten Punkt.

Bilder des Spieltages
1. Bundesliga, 2014/15, 2. Spieltag
1. Bundesliga, 2014/15, 2. Spieltag
Gut gelaunt ...

... zeigte sich Gladbachs Trainer Lucien Favre vor dem Gastspiel in Freiburg.
© Getty Images

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31.08.14
 
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