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30.07.2014, 20:37

Hoffenheim: 18-Jähriger arbeitet an seiner Marke

Süle: "Fastfood ist jetzt abgehakt"

Der Kerl ragt heraus, nicht nur an der Platte. Mit zwölf Jahren war Niklas Süle Bezirksmeister im Tischtennis, das kommt ihm nun auch im Schweizer Teamhotel der TSG zu Gute, wo die Profis in der wenigen freien Zeit gern Einzel, Doppel oder Rundlauf spielen. Freilich soll auch auf dem Fußballplatz Süles steiler Aufstieg weitergehen, dafür hat der zuletzt torgefährlichste Innenverteidiger der Bundesliga auch auf einiges verzichtet.


Aus Hoffenheims Trainingslager in Brunnen berichtet Martin Gruener

Will sich bei der TSG fest etablieren: Niklas Süle (re.).
Will sich bei der TSG fest etablieren: Niklas Süle (re.).
© imagoZoomansicht

Fünf Kilo nahm der 1,95 große Süle in den vergangenen Wochen ab. 93 Kilo bringt er nun auf die Waage, wirkt deutlich sehniger als noch im Frühjahr. Coach Markus Gisdol hat das freudig registriert, hatte er ihn doch mehrfach schon zum Maßhalten gemahnt. "Beim Thema Essen hatte ich ja leider ein paar Undiszipliniertheiten", gibt Süle offen zu. "Fastfood ist jetzt abgehakt. Man wird ja auch reifer." Dabei muss man sich stets vor Augen halten, dass Süle immer noch erst 18 Jahre jung ist.

Und doch hat er auf dem Platz schon einiges erlebt. Im dramatischen Endspurt samt Relegation hatte Gisdol den damals 17-Jährigen ins kalte Wasser geworfen. Süle schwamm sich frei und war über weite Strecken Stammkraft in der vergangenen Runde. Gewiss nicht ohne Fehler, doch stand er nicht nur wegen der wuchtigen Statur eindrucksvoll seinen Mann.

Und vorne schoss Süle auch noch vier Tore. Kein Innenverteidiger der Bundesliga traf vorige Saison häufiger. Gegen den FC Bayern gelang ihm sein erstes Tor, gegen den BVB überrumpelte er Roman Weidenfeller mit einem 31-Meter-Schuss. "Für die neue Saison will ich noch torgefährlicher werden", verspricht er, "das kann mein Markenzeichen werden."

Man sieht schon, dass sich jeder voll reinhaut, weil er spielen will.Niklas Süle

Der Kampf um die Plätze aber in Hoffenheim wird auch auf seiner Position um einiges härter. David Abraham, zuletzt häufiger verletzt, ist längst wieder fit, durch Neuzugang Ermin Bicakcic und Jannik Vestergaard verfügt die TSG nun über vier fast gleichstarke Innenverteidiger. Im Training jedenfalls ist bislang kein festes Pärchen auszumachen. "Man sieht schon, dass sich jeder voll reinhaut, weil er spielen will", sagt Süle. "Und natürlich müssen wir diese Saison weniger Gegentore bekommen." Bislang geht die Rechnung auf. Sechs Spiele, alle wurden zu Null gewonnen.

Nach dem vorletzten Test diesen Donnerstagnachmittag gegen AZ Alkmaar wird Süle sich beeilen, um schnell vor den Fernseher zu kommen. Deutschland gegen Portugal, das EM-Finale darf er nicht verpassen. Dreimal hat Süle für diese U19 gespielt, wegen Problemen an der Achillessehne aber musste er während der Saison auch Länderspiele absagen, nun setzt Coach Marcus Sorg in Ungarn auf seine eingespielte Truppe. "Mit Kevin Akpoguma und Davie Selke habe ich ständig Kontakt. Ich fiebere beim Finale wieder voll mit", sagt Süle. Natürlich schaut er auch ein bisschen wehmütig zu. "Aber eigentlich ist es besser, dass ich hier bei der Vorbereitung dabei bin, weil ich dieses Jahr hier noch mehr spielen möchte."

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