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26.07.2014, 22:05

Telekom Cup 2014: HSV trifft auf Gladbach

Bayern und Wölfe siegen im Elfmeterschießen

Die Bundesliga steht schon praktisch in den Startlöchern. Alle Teams befinden sich in der Vorbereitung und bereiten sich auf die neue Saison vor. Beim Telekom Cup üben der HSV, Wolfsburg, Gladbach und Titelverteidiger Bayern schon einmal den Ernstfall. Ein heißes Nord-Duell lieferten sich zunächst Hamburg und Wolfsburg, das sich im Elfmeterschießen durchsetzte. Ebenfalls in die Lotterie musste der FC Bayern München, und das trotz 2:0-Führung.

Obenauf: Wolfsburgs Naldo im Duell mit Pierre-Michel Lasogga (unten).
Obenauf: Wolfsburgs Naldo im Duell mit Pierre-Michel Lasogga (unten).
© Getty ImagesZoomansicht

Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich im ersten Halbfinale des Telekom Cups 2014 ein ausgeglichenes, allerdings auch wenig hochklassiges Spiel zwischen dem Hamburger SV und dem VfL Wolfsburg. Personell zeigten sich die Wölfe dabei in neuem Gewand, so standen mit Sebastian Jung und Aaron Hunt gleich zwei Neuzugänge in der Startelf. Dagegen fanden sich mit Gojko Kacar und Artjoms Rudnevs zwei Rückkehrer in der Anfangsformation der Hanseaten wieder. Spielerisch tat sich aber nicht sonderlich viel, beiden Mannschaften waren die Anstrengungen der Vorbereitung anzumerken. Zwar zeigte sich Hamburg einen Tick aktiver, konnte offensiv aber ebenso wenig glänzen wie die Niedersachsen, die nach 14 Minuten im Anschluss an einem ruhenden Ball über Naldo die beste Möglichkeit des ersten Durchgangs hatten.

Im zweiten Durchgang nahm die Partie dann etwas mehr Fahrt auf, auch weil Mirko Slomka mit den Hereinnahmen von Rafael van der Vaart und Per Skjelbred frische Akzente gesetzt hatte. Der Niederländer traf dann auch ins Schwarze, wurde dann aber zu Recht zurückgepfiffen - bei van der Vaarts Schuss ins lange Eck hatte der im Abseits stehende Petr Jiracek VfL-Schlussmann Patrick Drewes die Sicht genommen. Auf der Gegenseite rückte HSV-Schlussmann René Adler mit einigen guten Paraden in der Schlussphase der Partie ins Rampenlicht. Das Spiel endete nach der einstündigen regulären Spielzeit torlos und musste folglich im Elfmeterschießen entschieden werden: In diesem zeigten sich dann aber alle regulären Schützen zunächst treffsicher, ehe Kerem Demirbay zum Pechvogel avancierte und den Ball an die Latte drosch. Junior Malanda traf anschließend souverän und führte den VfL so ins Endspiel am Sonntag (LIVE! ab 18.15 Uhr bei kicker.de).

Trotz Pleite zeigte sich Slomka nach Spielende nicht unzufrieden: "Wir haben 60 Minuten zu Null gespielt, das hat funktioniert", erklärte der HSV-Trainer: "Schade nur, dass wir nicht belohnt worden sind. Aber nun wissen wir, dass wir uns das Glück hart erarbeiten müssen."

Lewandowski zaubert - Kruse stark beim Elfmeter

Feines Füßchen: Robert Lewandowski (Mi.) erzielt per Lupfer das 1:0.
Feines Füßchen: Robert Lewandowski (Mi.) erzielt per Lupfer das 1:0.
© Getty ImagesZoomansicht

Anschließend kam es zur Neuauflage des letztjährigen Finales zwischen dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach. Dabei hatte vor allem FCB-Trainer Pep Guardiola das Problem, das er noch auf zahlreiche WM-Fahrer verzichten musste. Dennoch lief der Meister mit einer schlagkräftigen Elf auf: Immerhin tummelten sich Größen wie Franck Ribery, Claudio Pizarro, Robert Lewandowski oder David Alaba in der Startelf, in der aber auch Platz für den erst 17-jährigen Gianluca Gaudino sowie Neuzugang Juan Bernat war.

Spielerisch kam das Duell dann aber eher bescheiden daher, beide Mannschaften zeigten sich zwar bemüht, offenbarten aber fehlende Spritzigkeit. Die Rädchen griffen jedoch bei der Fohlenelf ein Stück weit besser, sodass die Gladbacher nach einer Viertelstunde auch die erste dicke Chance hatten - Ibrahima Traoré scheiterte jedoch an FCB-Schlussmann Tom Starke. Kurz vor der Halbzeit brachte Lewandowski die Münchner mit einem Geniestreich dann doch in Führung - per wunderbarem Lupfer markierte der polnische Neuzugang die 1:0-Pausenführung (29.).

Nach Wiederanpfiff drängten die Borussen verstärkt auf den Ausgleich und wurden eiskalt ausgekontert: Ribery spritzte davon und überwand anschließend den gegnerischen Schlussmann Janis Blaswich mit einem gekonnten Schuss ins lange Eck aus spitzem Winkel - 2:0 (34.). Die Vorentscheidung? Keineswegs, denn die Gladbacher bewiesen Moral und verkürzten nach einem Handspiel von Holger Badstuber per Strafstoß über Max Kruse zum 1:2 (42.). Damit nicht genug, denn kurz vor dem Schlusspfiff ließ sich Javi Martinez düpieren und verschuldete anschließend gegen André Hahn den nächsten Strafstoß, den Kruse gnadenlos zum 2:2-Endstand nutzte (60.).

Auch das zweite Halbfinale musste demnach in der Elfmeterlotterie entschieden werden: Die ersten sechs Schützen zeigten sich anschließend bärenstark vom Punkt aus, ehe Rafinha antrat. Der Rechtsverteidiger scheiterte mit seinem schlampigen Schuss an Blaswich. Zur tragischen Figur sollte der Brasilianer dann aber doch nicht werden, denn zuerst parierte Starke gegen Oscar Wendt und riss kurz darauf die Arme erneut in die Luft, als Julian Korb den Ball an die Querlatte nagelte. Damit steht fest: Bayern München trifft am Sonntag im Finale auf Wolfsburg, während die Gladbacher im Spiel um Platz drei auf den HSV treffen.

26.07.14
 

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