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30.06.2014, 11:45

Befangenheitsantrag und Anzeige gegen HSV-Vorstände

HSV-AG beginnt zwei Wochen später als geplant

Eigentlich sollte in Hamburg der Start der HSV Fußball AG mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer am Dienstag erfolgen. Nun aber verzögert sich das Vorhaben um zwei Wochen. Klaus Meetz, ein ehemaliger Volleyball-Nationalspieler des Klubs, hat per Befangenheitsantrag gegen den zuständigen Richter Einspruch gegen die Eintragung der neuen Satzung ins Vereins- und Handelsregister eingelegt. Eine Tatsache, die auch Konsequenzen für die Spielerplanung haben kann.

Carl-Edgar Jarchow
Beruhigt die Gemüter: Der Vorstandsvorsitzende Carl-Edgar Jarchow beschreibt die Situation dennoch als "nicht schön".
© imagoZoomansicht

Nicht nur einen Befangenheitsantrag hat Meetz gestellt, er hat auch bei der Staatsanwaltschaft Hamburg Anzeige gegen den amtierenden Vorstand um Carl-Edgar Jarchow, Joachim Hilke, Oliver Scheel und Oliver Kreuzer erstattet. Er will eine Zweckentfremdung der Fan-Anleihe für den HSV-Campus erkannt haben. Weite Teile der 17,5 Millionen-Anleihe wurden bislang verwendet, um die Liquidität zu sichern. Durch die Formulierung im Anlageprospekt erscheint dies den Bossen als legitim. Die Staatsanwaltschaft hat den Eingang der Anzeige bestätigt und unter dem Aktenzeichen 3200 Js 205/14 ein Verfahren eingeleitet, da es sich um ein Offizialdelikt handelt. Laut Jarchow werde "bewusst versucht, dem HSV Schaden zuzufügen".

Weitreichende Folgen haben die Verzögerung und die Anzeige laut Jarchow aber nicht: "Die Situation ist nicht schön, und wir hätten sie lieber anders gehabt, aber Dietmar Beiersdorfer ist seit Wochen im Hintergrund in die Arbeit miteinbezogen und bleibt dies auch." Auch eine Einigung über einen Wechsel von Pierre-Michel Lasogga soll nicht beeinträchtigt sein. Der in der Vorsaison ausgeliehene Hertha-Angreifer würde zunächst einen Vertrag beim HSV e.V. unterschreiben, der dann in einen AG-Vertrag umgewandelt würde.

Muss Calhanoglu verkauft werden, damit Lasogga kommt?

Wie der Lasogga-Deal finanziert werden soll, ist hingegen noch unklar. Von Investor Klaus-Michael Kühne gibt es bislang nur Absichtserklärungen. Zudem wird der Einspruch bei ihm und den designierten Bossen der HSV-AG weit weniger gelassen betrachtet als bei den amtierenden Chefs. So ist es möglich, dass der HSV verstärkt eigene Bordmittel einsetzen muss. Die womöglich einzige Lösung: Ein Verkauf von Hakan Calhanoglu. Der derzeit krankgeschriebene Mittelfeldspieler wird von Leverkusen umworben. Dessen Berater Bektas Demirtas wird zu Wochenbeginn nach Hamburg reisen. In Kürze könnte sich also auch in dieser Personalie etwas tun.

30.06.14
 

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