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16.04.2014, 16:44

Leverkusen: DFB-Sportgericht verurteilt Sportdirektor

Referee-Kritik kostet Völler 8000 Euro

Die 1:2-Niederlage von Bayer Leverkusen beim Hamburger SV am Freitag vor zwei Wochen hatte gleich für mehrere Werkself-Verantwortliche Folgen: Am Samstag musste Trainer Sami Hyypiä gehen, am Sonntag redete sich Sportdirektor Rudi Völler in Rage - und muss jetzt zahlen.

Rudi Völler
Deutliche Worte, 8000 Euro schwer: Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler muss erneut eine Strafe zahlen.
© imagoZoomansicht

"Es gab nur einen Grund, wieso wir am Freitag verloren haben", hatte Völler in der TV-Sendung "Doppelpass" über Schiedsrichter Bastian Dankert aus Rostock geschimpft: "Der 13. Mann des HSV war Herr Dankert. Wenn der HSV den Antrag stellt, dass Herr Dankert noch eines der letzten Spiele pfeift, werden sie definitiv nicht absteigen."

Prompt forderte ihn der DFB-Kontrollausschuss zu einer Stellungnahme auf, ein Ermittlungsverfahren "wegen unsportlichen Verhaltens" wurde eingeleitet. Das Ergebnis, das der Verband am Mittwoch bekanntgab: Das DFB-Sportgericht verurteilte Völler zu einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro. Der 53-jährige Wiederholungstäter, den eine Schiedsrichter-Kritik 2011 schon einmal 10.000 Euro gekostet hatte, hat das Urteil akzeptiert.

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