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07.04.2014, 12:30

Braunschweig: Eintracht hat das rettende Ufer dicht vor Augen

Correia glaubt an das "ganz große Wunder"

Mit dem deutlichen 3:0 im Niedersachsen-Derby gegen Hannover 96 setzte Eintracht Braunschweig ein beeindruckendes Signal. Der Aufsteiger, der seit dem 13. Spieltag auf dem letzten Tabellenrang notiert ist, hat das rettende Ufer plötzlich wieder ganz nah vor Augen. Und ist drauf und dran, das schier Unmögliche doch noch möglich zu machen.

Didier Ya Konan gegen Marcel Correia
Nicht nur in dieser Situation war Braunschweigs bärenstarker Innenverteidiger Correia einen Schritt schneller als Hannovers Ya Konan.
© picture allianceZoomansicht

Den ersten Titel haben sie bereits sicher in der Tasche: Durch das 3:0 gegen die Roten avancierten die Löwen aus Braunschweig zum "Niedersachsen-Meister". Jeweils vier Punkte gegen den VfL Wolfsburg und gegen den Erzrivalen 96 bedeuten im Ranking der drei niedersächsischen Erstligisten uneinholbar Rang eins. Eine Tatsache, die allerdings niemanden so richtig interessiert: "Dafür gibt es die goldene Ananas", sagt Ermin Bicakcic.

Das eigentliche Ziel ist ein anderes: "Wir wollen drinbleiben", so "Eisen-Ermin", der gegen Hannover sinnbildlich jene Eigenschaften verkörperte, auf die es im Abstiegskampf ankommt: Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und Siegeswille. Trotz Handicaps - wegen seines Mittelhandbruchs musste er mit einer Schiene spielen - warf sich der 24-Jährige unerschrocken in die Zweikämpfe, die er zu 90 Prozent für sich entschied. Gemeinsam mit seinem Nebenmann Marcel Correia bildete er ein schier unüberwindbares Innenverteidiger-Pärchen.

"Man hat gemerkt, welche Elf die Bedeutung des Spiels begriffen hat", unterstrich Correia. Denn durch die Siege des VfB Stuttgart (2:0 gegen Freiburg) und des Hamburger SV (2:1 gegen Leverkusen) war der Druck im Vorfeld nochmals gewachsen. Doch die Eintracht hielt diesem beeindruckend stand und bewies eine "wahnsinnige mentale Stärke", wie Trainer Torsten Lieberknecht seinem Team bescheinigte.

Genau diese innere Einstellung wird im Saison-Endspurt noch des Öfteren gefragt sein. "Wir haben das Potenzial für das ganz große Wunder und glauben daran", gab Correia die Stimmung beim Aufsteiger wieder. Noch allerdings sind die Braunschweiger auf dem letzten Platz notiert, der Weg zum nach dem großen Rückstand zur Winterpause kaum mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt und damit zur Sensation ist für die Niedersachsen noch weit. Und bereits am kommenden Wochenende steht mit dem Gastspiel am Samstagnachmittag beim SC Freiburg (15.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) das nächste Endspiel bevor: "Wir sind bereit für das nächste extrem schwere Spiel", kündigte Lieberknecht an. Widerspruch für diese Aussage muss der Eintracht-Coach nicht erst seit Sonntag nicht mehr befürchten.

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07.04.14
 

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