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03.04.2014, 23:42

Stuttgart: Cacau und Khedira fallen aus

Rüdiger: "Absteigen geht auf keinen Fall"

"Es wird immer knapper und enger", musste auch Stuttgarts Coach Huub Stevens auf der Pressekonferenz vor dem Derby gegen den SC Freiburg zugeben. Doch so richtig kann sich beim Traditionsverein aus Bad Cannstatt den Abstieg immer noch niemand vorstellen. Selbst Jürgen Klopp vergangene Woche, wie jetzt auch Christian Streich ("dass sie da stehen, ist kaum zu glauben") reiben sich verwundert die Augen. Doch eine erneute Pleite am Samstag und die Hoffnungen auf Rettung dürften schwinden.

Huub Stevens, Antonio Rüdiger und Christian Getner
"Wir müssen unsere Qualitäten aufrufen": Huub Stevens (mit Rüdiger und Gentner) glaubt an sein Team.
© picture allianceZoomansicht

Freiburg (H), Gladbach (A), Schalke (H), Hannover (A), Wolfsburg (H) und Bayern München (A) lauten die verbliebenen sechs Endspiele. Und damit dürfte im Ländle allen klar sein, wie bedrohlich die Lage ist. Dennoch herrscht beim VfB immer noch eine klaffende Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Trotz schlimmer Statistiken (nur ein Sieg aus 13 Spielen) scheint die Botschaft nur schwerlich ins Bewusstsein durchzudringen.

"Das hätte ich nie gedacht", gibt Verteidiger Antonio Rüdiger offen zu. "An Abstieg denke ich nicht. Absteigen geht auf keinen Fall, das darf kein Thema für einen Verein wie den VfB sein." Auch Jürgen Klopp war nach dem Dortmunder Gastspiel letzte Woche der Meinung, dass Stuttgart genug Qualität habe, man müsse jetzt Ruhe bewahren. Streich will mit dem Kollegen in Stuttgart nicht tauschen, weiß um den riesigen Druck und wundert sich: "Der VfB hat eine Mannschaft mit vielen richtig gestandenen Bundesliga-Spielern, die woanders hingehört. Dass sie da stehen, ist kaum zu glauben."

Kapitän Christian Gentner betonte zuletzt, dass er sich mit dem Abstieg "nicht beschäftigt". Und so nimmt die Talfahrt ihren Lauf und dem VfB gehen so langsam, aber sicher die Spiele aus, um die Saison noch zu korrigieren - zumindest so weit, dass der Abstieg irgendwie vermieden wird. Huub Stevens kann man nicht vorwerfen, dass er nicht weiß, worum es geht. "Es wird immer enger", meinte der 60-Jährige. Er habe bei seinem Amtsantritt gesagt, "wir haben zehn Endspiele, jetzt sind es nur noch sechs." Ein Punkt pro Spiel ist seine Bilanz - zu wenig.

"Wir müssen unsere Qualitäten aufrufen", sagte der Niederländer vor dem fast schon existenziellen Abstiegs-Duell. Es gelte: "Kämpfen und zusammenhalten." Viel mehr als die üblichen Floskeln wollen dann auch Stevens nicht einfallen.

Cacau und Khedira fallen aus

Personell möchte sich der erfahrene Coach nicht in die Karten schauen lassen. Denn seine Abwehr muss er umbauen, weil Georg Niedermeier nach seiner Roten Karte in der Partie gegen Dortmund zusehen muss. Denkbar ist, dass Karim Haggui zum Zug kommt. Stevens könnte aber auch Daniel Schwaab neben Antonio Rüdiger in die Mitte ziehen und Gotoku Sakai wieder als Außenverteidiger bringen. Er hoffe, "dass beide Optionen eine gute Antwort" wären auf den Ausfall Niedermeiers, sagte Stevens.

Verzichten muss der VfB auf Cacau. Der Stürmer kann wegen einer Bauchmuskelzerrung nicht spielen. Zudem fehlt Mittelfeldspieler Rani Khedira (muskuläre Probleme).

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