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05.03.2014, 14:54

Profiklubs wollen am 24. März abstimmen

Entscheidung über Torlinientechnologie naht

Am 24. März wird darüber entschieden, ob in Zukunft im deutschen Profi-Fußball Torlinientechnologie zum Einsatz kommt. Das bestätigte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwoch. Laut DFL-Präsident Reinhard Rauball ist auch denkbar, dass die Technologie ausschließlich in der Bundesliga eingesetzt wird. DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig lässt sich derzeit die vier lizenzierten Techniken vorführen.

Drin oder nicht drin?
Drin oder nicht drin? Die Technik kann bei der Beantwortung dieser Frage helfen.
© imagoZoomansicht

Der Aufschrei war groß am 9. Spieltag nach dem 2:1-Sieg von Bayer Leverkusen bei 1899 Hoffenheim - immerhin hatte die Werkself aufgrund eines Phantomtors von Stefan Kießling (70.) gewonnen. Schiedsrichter Dr. Felix Brych hatte damals nicht gesehen, dass der Ball die Torlinie nicht überquert hatte, sondern vielmehr durch ein Loch im linken Außennetz durchgerutscht war. Das hatte die Debatte über das Für und Wider von technischen Hilfsmitteln stark befeuert. Die Schiedsrichtergilde sprach sich deutlich dafür aus. "Wir sind jederzeit bereit", erklärte Herbert Fandel, Schiedsrichter-Chef beim Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Die FIFA hat schon längst entschieden und wird Torlinientechnik bereits bei der WM 2014 in Brasilien einsetzen. Der Weltverband vertraut dabei auf das deutsche System Goal Control, das schon beim Confederations Cup 2013 erfolgreich getestet wurde. Im deutschen Fußball ist man noch nicht so weit, nun soll aber von den Vertretern der 36 Erst- und Zweitligisten eine Grundsatzentscheidung gefällt werden. Sollte diese positiv ausfallen, könnte direkt im Anschluss über die genaue Art der Technologie abgestimmt werden.

Problematisch scheint dabei vor allem die Umsetzung bei kleineren, finanziell schwachen Vereinen, die sich den Einbau einer derartigen Technologie nicht oder nur schwer leisten können. Deshalb wird auch erwogen, dass die Torlinientechnologie, mit der umstrittene Torentscheidungen kontrolliert werden können, nur im Oberhaus zum Einsatz kommt. Dies hatte DFL-Präsident Rauball bereits im Februar durchblicken lassen. Auch müsse eine Lösung für den DFB-Pokal gefunden werden, wenn unterklassige Teams Heimrecht genießen.

Vier Systeme sind bisher von der FIFA freigegeben. Neben dem kamerabasierten Goal Control dürften auch das Hawk-Eye-System der englischen Premier League, die auf einem Chip im Ball basierende Technik der deutschen Firma Cairos sowie das Magnetfeldsystem des Fraunhofer-Instituts (GoalRef) eingesetzt werden.

05.03.14
 

kicker-sportmagazin

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