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02.03.2014, 20:37

Hecking sieht sich als Mahner bestätigt

Allofs: "Heute war es furchtbar!"

Die Ausgangslage in Wolfsburg war vor dem Auswärtsspiel in Sinsheim blendend gewesen. Vier Siege am Stück hatte der VfL gefeiert, darunter auch das 3:2 im DFB-Pokalviertelfinale in Hoffenheim. Hinzu kam, dass die Konkurrenz um die internationalen Plätze schwächelte - Leverkusen, Schalke oder Gladbach, alle ließen Federn. Die Niedersachsen waren auf zwei Punkte auf Platz vier herangerückt; und wollten mit einem Dreier den Sprung auf den Champions-League-Qualifikationsplatz schaffen. Daraus wurde nichts, denn die Wölfe erlebten ihr ganz persönliches Waterloo.

Maximilian Arnold
Sinnbildlich für die Wolfsburger Gemütslage: Maximilian Arnold.
© Getty ImagesZoomansicht

Desaströs präsentierten sich die Niedersachsen in Hoffenheim, vor allem defensiv stimmte es überhaupt nicht. Ein ums andere Mal rutschte der VfL von einer Verlegenheit in die nächste, und bekam schlussendlich von spielfreudigen Hoffenheimern eine Lektion in Sachen Fußball erteilt. VfL-Coach Dieter Hecking sah sich anschließend als Mahner bestätigt und betonte bei Sky, dass "wir in den letzten Wochen vermehrt darauf hingewiesen hatten, dass wir nicht so gut gespielt haben, wie es gemacht worden ist".

In die gleiche Kerbe schlug auch Sportdirektor Klaus Allofs: "Wir haben in den letzten Wochen vier Mal hintereinander gewonnen, in der Spielanalyse danach aber viele Fehler gesehen. Es hat sich angedeutet, weil wir schon in den letzten Spielen nachgelassen haben", sagte der 57-Jährige, um dann aber auch festzustellen: "Heute war es furchtbar!"

"Wir haben unsere schwarze Seite gezeigt, die ist auch noch vorhanden", stellte Allofs fest. Hecking konnte derweil nichts Gutes an der Leistung seiner Mannschaft erkennen, zumindest nicht mit Blick auf Durchgang eins. "Schlechter als in der ersten Halbzeit ging es nicht", meinte der Fußballlehrer: "Wenn du es nicht schaffst von Weiß zu Weiß zu spielen, sondern immer Blau anspielst, dann wirst du so abgestraft wie wir heute." Hecking lobte zwar die Leistung des Gegners, relativierte das aber gleich wieder mit der Aussage, "dass es ein herausragendes Spiel von 1899 war - begünstigt aber auch davon, dass wir heute nie auf dem Platz gewesen sind."

Dem Kraichgauern war das egal, dort herrschte eitel Sonnenschein, denn des einen Leid ist des anderen Freud. Die TSG feierte ihren höchsten Bundesliga-Sieg der Vereinsgeschichte und hat sich damit vorerst aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Der Vorsprung des Tabellenzehnten auf den Relegationsplatz beträgt inzwischen satte zehn Punkte. "Alles, was wir wollten, ist eine sorgenfreie Saison", nannte 1899-Sportdirektor Alexander Rosen das Ziel: "Heute haben wir einen großen Schritt in die Richtung gemacht."

02.03.14
 

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