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16.02.2014, 19:21

Schalke mischt jetzt richtig mit - HSV desaströs

Nürnberg klettert weiter - Wölfe wehren die Hertha ab

Augsburg verlor am Sonntag gegen Nürnberg mit 0:1, womit die beeindruckende FCA-Serie von acht Partien ohne Pleite endete, Hertha unterlag zum Abschluss gegen Wolfsburg 1:2. Der FC Bayern und Dortmund marschieren. Die Münchner gewannen gegen Freiburg 4:0, Shaqiri schnürte einen Doppelpack. Für den BVB war Aubameyang beim 4:0 gegen Frankfurt der Doppeltorschütze. Im Kellerduell zwischen Braunschweig und Hamburg traf Kumbela dreimal ins HSV-Herz. In Bremen schaffte Werder in der Schlussphase ein 1:1 gegen Gladbach. Der VfB verlor in Sinsheim gegen Hoffenheim 1:4. Schalke setzte seinen Siegeszug in Leverkusen fort.

Drmic ist Nürnbergs Lebensversicherung

Wieder zur Stelle: Nürnbergs Drmic traf per Kopf.
Wieder zur Stelle: Nürnbergs Drmic traf per Kopf.
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Im ersten Sonntagsspiel feierte der 1. FC Nürnberg seinen dritten Sieg in der Rückrunde und beendete gleichzeitig die Serie der zuletzt achtmal ungeschlagenen Augsburger. Den entscheidenden Treffer für die Franken erzielte einmal mehr Drmic, der seinen elften Saisontreffer mit einem mustergültigen Kopfball erzielte. Die Partie kam nur schwer in die Gänge, der erste Abschnitt verlief weitestgehend ereignislos, doch als die Verbeek-Elf in Front ging, entwickelte sich ein flottes und kampfbetontes Duell. Der FCA drückte nun die Nürnberger energisch in deren Hälfte, der Club seinerseits lauerte auf Chancen. Allerdings kam die Weinzierl-Elf kaum mehr zu guten Chancen, so dass Nürnberg den knappen Vorsprung über die Zeit brachte. Bemerkenswert noch eine Aktion von FCN-Trainer Verbeek: Er wechselte den eingewechselten Gebhart nach 26 Minuten wieder aus.

Knoche und Caligiuri drehen den Spieß um

In der letzten Partie des 21. Spieltags unterlag Hertha BSC dem VfL Wolfsburg mit 1:2. Unter dem Strich war der Auswärtsdreier etwas schmeichelhaft für die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking, die erst nach dem Ausgleichstreffer durch Knoches wuchtigen Kopfball (58.) im Anschluss an eine Ecke aufwachte. Fast eine ganze Stunde waren die Herthaner aktiver und zielstrebiger und wurden dafür auch schon in der ersten Hälfte durch Skjelbreds Treffer belohnt. Zu mehr reichte es jedoch trotz einiger guter Chancen (zweimal Ramos, Cigercis Flatterball) für die Luhukay-Elf nicht. Schlimmer noch, auf der anderen Seite packte Joker Caligiuri die ganze Wucht in einen Gewaltschuss, der für Keeper Kraft unhaltbar ins kurze Ecke zum 2:1-Siegtreffer einschlug.

FC Bayern marschiert weiter unbeirrt

Kleiner Imperator: Bayerns Shaqiri traf gegen Freiburg doppelt.
Kleiner Imperator: Bayerns Shaqiri traf gegen Freiburg doppelt.
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Der FC Bayern, mit fünf Personalwechseln gestartet, brauchte gegen den SC Freiburg rund 15 Minuten, um sich auf die forsche Spielweise der Breisgauer einzustellen. Am effektivsten gelang dies durch das eiskalte Verwerten von Torchancen. Dante nutzte die erste per Kopf, Shaqiri legte mit den nächsten beiden Gelegenheiten locker auf 3:0 nach und sorgte schon vor dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse. Nach dem Seitenwechsel lief die Partie nach dem bekannten Muster ab: Die Münchner ließen gewohnt sicher den Ball zirkulieren und Trainer Pep Guardiola ein paar Reservisten Spielpraxis sammeln. Unter anderem Schweinsteiger, der nach seinem Comeback im Pokal in Hamburg erneut eingewechselt wurde, sowie Götze, der vor dem CL-Duell beim FC Arsenal geschont wurde. Am Ergebnis änderte nur Pizarro in Durchgang zwei noch etwas und vollstreckte zum 4:0-Endstand.

Aubameyang nicht zu halten - Jojic braucht 17 Sekunden

Borussia Dortmund, am vergangenen Dienstag verdienter Pokalsieger gegen Eintracht Frankfurt, ließ auch im Ligaspiel gegen die Hessen nichts anbrennen und fuhr einen verdienten 4:0-Heimsieg ein. Die Veh-Elf, die ohne Zambrano antrat, um den Peruaner nach dem hitzigen Pokalspiel zu schützen, bekam vor allem Aubameyang nicht in den Griff. Doppelpack zur 2:0-Halbzeitführung, speziell das erste Tor war dabei ein Hingucker, als Mkhitaryan den Ball perfekt durch die Frankfurter Abwehrreihe steckte. Wer gedacht hätte, die Klopp-Elf würde nach der Pause ihren Heimkomplex bekommen, sah sich schnell getäuscht. Djakpa schubste Lewandowski im Strafraum und der Pole markierte per Strafstoß souverän seinen 14. Saisontreffer. Den Schlusspunkt besorgte dann Joker Jojic, der nur 17 Sekunden nach seiner Einwechslung brauchte, um den 4:0-Endstand zu besorgen. Ein perfekter Bundesliga-Einstand für den Neuzugang von Partizan Belgrad.

Kumbela schießt den HSV und van Marwijk ab

Im brisanten Kellerduell zwischen Eintracht Braunschweig und dem Hamburger SV setzte sich in einem packenden und hitzigen Spiel der Aufsteiger aus Niedersachsen mit 4:2 durch. Zwar schoss der HSV in der Rückrunde wieder mal ein Tor, doch zu Punkten reichte es erneut nicht. Das Führungstor für die Hanseaten erzielte Lasogga im ersten Abschnitt, indem er einen Einwurf per Hinterkopf im Gehäuse der Niedersachsen unterbrachte. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Braunschweiger unter anderem mit dem Joker Kumbela die Zielstrebigkeit und konnten sich schon früh bei HSV-Keeper Adler bedanken, der eine Flanke vor die Füße von Kumbela klatschte, der so nur noch zum 1:1 einschieben musste. Nun hatte die Lieberknecht-Elf Blut geleckt und drängte den HSV weiter in die Defensive. Wieder kam eine Flanke vom rechten Flügel rein und wieder stand Kumbela goldrichtig, drückte das Leder zum 2:1 in die Maschen. Nun bäumte sich der HSV auf und kam durch Ilicevic zurück, doch die Hamburger hatten die Rechnung ohne Kumbela und den eigenen Keeper gemacht. Erneut patzte Adler, so dass Kumbela mit Tor Nummer drei die Eintracht auf die Siegerstraße schoss.

Einschlag beim HSV: Kumbela trifft zum 2:1.
Einschlag beim HSV: Kumbela trifft zum 2:1.
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Es sollte jedoch noch schlimmer kommen, denn Hochscheidt schraubte das Ergebnis noch auf 4:2. Für den HSV war es die vierte Niederlage in der Rückserie, insgesamt die achte in Folge. Die Chaostage beim Bundesliga-Dinosaurier fanden so in sportlicher Hinsicht ihre Fortsetzung und endeten am Samstagabend um kurz nach 21 Uhr mit Bert van Marwijks Entlassung.

Obraniak schlägt spät zu

Gegen Borussia Mönchengladbach holte der SV Werder einen späten Zähler, nachdem Neuzugang Obraniak in der Schlussphase einen Freistoß sehenswert in den Winkel schlenzte. Angefangen hatte das Spiel für die Bremer mit alptraumhaften Aussetzern. Besonders Lukimya erwischte einen rabenschwarzen Tag, sein Trainer Robin Dutt erlöste den Abwehrmann früh. Zuvor hatte der Innenverteidiger den Ball für Raffael aufgelegt, der eiskalt vollstreckte. Nach der Pause hatte Bremen den Schock verdaut und öffnete das Visier deutlich, allerdings blieb ihnen das Schussglück lange Zeit verwehrt, auch wenn sie mit enorm viel Engagement nach vorne stürmten. Belohnt wurde dies letztlich durch Obraniak, der nach dem 1:1-Ausgleich von seinen Kollegen förmlich erdrückt wurde.

VfB ohne Auftrag in Sinsheim

Abstiegsangst - das ist auch das Thema beim VfB Stuttgart. Die Schwaben verloren die Partie in Sinsheim mit 1:4 und müssen immer weiter nach unten blicken. Die Tore für die TSG Hoffenheim erzielte der Ex-Stuttgarter Schippock (2), der agile Volland und Firmino per Elfmeter. Die Stuttgarter zeigten in der Defensive erneut große Abstimmungsprobleme, zudem fehlte der Schneider-Elf in der Offensive ohne den Rot-gesperrten Ibisevic jegliche Durchschlagskraft. Als Rüdiger zum 1:3 traf, beendete sein Kollege Leitner mit einer übermotivierten Grätsche und der Ampelkarte die Aufholjagd.

Dank Huntelaar: Schalke siegt einfach weiter

Effektive Zusammenarbeit: Flanke Farfan, Huntelaar vollstreckt zum 2:1 in Leverkusen.
Effektive Zusammenarbeit: Flanke Farfan, Huntelaar vollstreckt zum 2:1 in Leverkusen.
© Getty Images

In einem sehr ansehnlichen Topspiel am Samstagabend feierte Schalke mit 2:1 in Leverkusen seinen vierten Sieg im vierten Rückrundenspiel und greift weiter oben an. In den ersten 45 Minuten hatte zunächst Leverkusen ein bisschen mehr vom Spiel, doch Boenisch und Kießling vergaben gute Chancen. Als dann Bender sich in der eigenen Hälfte eine Blackout leistete und den Ball an Goretzka verlor, ging es ganz schnell - der Schalker Youngster lupfte den Ball frech zur nicht unverdienten Halbzeitführung über Leno in die Maschen. Nach dem Seitenwechsel war die Hyypiä-Elf sichtlich bemüht Druck aufzubauen, doch machten es Kießling & Co. im Abschluss zumeist zu umständlich. Dennoch wurden die Leverkusener belohnt: Erst rettete S04-Abwehrmann Santana mit dem Kopf auf der Linie, um den Ball bei der anschließenden Ecke unglücklich ins eigene Tor zum 1:1 abzufälschen. Mit diesem Erfolgserlebnis hatte der Tabellenzweite deutlich Oberwasser, aber Castro verließen alleine vor Torwart Fährmann die Nerven. Fast im Gegenzug servierte Farfan einen Freistoß tief in den Strafraum der Leverkusener, wo Huntelaar den Ball leicht über den Scheitel ins Netz gleiten ließ - es sollte der 2:1-Siegtreffer für die Königsblauen sein, der die Keller-Elf bis auf zwei Punkte an Dortmund und drei Zähler an Leverkusen heranbringt.

Müller hat den Blick für Malli

Der Mainzer Malli (Mi.) jubelt über sein Siegtor gegen Hannover.
Der Mainzer Malli (Mi.) jubelt über sein Tor gegen Hannover.
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Zum Auftakt des 21. Spieltags feierte Mainz am Freitagabend einen verdienten 2:0-Heimsieg gegen Hannover 96. Den Führungstreffer markierte Malli nach einem schönen Zuspiel von Müller in der 51. Minute. In der ersten Hälfte gab es kaum Torchancen zu verzeichnen, nur nach einer Leichtsinnigkeit von Karius und Noveski hatte Bittencourt freie Bahn, doch der FSV-Schlussmann bügelte den Fehler dann wieder selbst aus. In der zweiten Hälfte nahm die Partie etwas an Fahrt auf, doch blieb das Spiel taktisch geprägt. Hannover agierte bei der Jagd nach dem Ausgleichstreffer zu ungenau, um die Mainzer Defensive zu gefährden, die Tuchel-Elf vergab den möglichen zweiten Treffer zunächst mehrfach, ehe Choupo-Moting mit der letzten Aktion zum Endstand traf. Nach zwei Siegen zum Auftakt der Rückrunde kassierten die 96 nun die zweite Niederlage in Folge und die zehnte insgesamt in der Fremde. Mainz hingegen schiebt sich mit dem dritten Sieg im vierten Spiel der Rückserie an die internationalen Plätze ran.

Bilder des Spieltages
1. Bundesliga, 2013/14, 21. Spieltag
1. Bundesliga, 2013/14, 21. Spieltag
Hecking setzt auf Klose

Ohne Naldo war der VfL Wolfsburg nach Berlin gereist. Trainer Dieter Hecking setzte im Abwehrzentrum auf Timm Klose - erst der zweite Startelf-Einsatz des Ex-Nürnbergers bei den "Wölfen".
© picture alliance

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zum Thema

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München57:959
 
2Bayer 04 Leverkusen38:2243
 
3Borussia Dortmund51:2442
 
4FC Schalke 0441:3040
 
5VfL Wolfsburg35:2536
 
6Bor. Mönchengladbach37:2634
 
71. FSV Mainz 0531:3533
 
8Hertha BSC32:2631
 
9FC Augsburg30:3031
 
10TSG Hoffenheim44:4425
 
11Hannover 9629:3724
 
12Eintracht Frankfurt24:3821
 
13Werder Bremen25:4621
 
141. FC Nürnberg25:3620
 
15VfB Stuttgart34:4519
 
16SC Freiburg20:4018
 
17Hamburger SV35:5116
 
18Eintracht Braunschweig15:3915