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30.01.2014, 20:00

Bremen: Bartels und Galvez kommen im Sommer

Heilsbringer Perotti? - Verhandlungen mit Obraniak

Das ebenso tor- wie trostlose Remis zum Auftakt der Rückrunde gegen Eintracht Braunschweig hat den Handlungsdruck bei Werder Bremen erhöht. Ein Neuer soll her, der für die dringend nötigen Tore zuständig sein soll. Als Heilsbringer auserkoren haben die Werder-Verantwortlichen Diego Perotti vom FC Sevilla. Mit Ludovic Obraniak von Girondins Bordeaux steht Werder vor dem Abschluss.

Diego Perotti
Stellte seine Torgefährlichkeit auch in der Europa League unter Beweis: Sevillas Diego Perotti.
© imagoZoomansicht

"Uns hat der Killerinstinkt gefehlt", klagte Nils Petersen, mit fünf Treffern bester Torschütze Werders, nach der Partie gegen Braunschweig. Bereits zum fünften Mal in dieser Saison gelang dem Team von Trainer Robin Dutt kein eigenes Tor. Zwar legte Dutt gegen den Aufsteiger den Schwerpunkt auf die Defensive, doch grundsätzlich scheint Werder in den vorderen Reihen unterbesetzt zu sein.

"Wir suchen etwas für vorne", konkretisierte Manager Thomas Eichin. Und die Wahl der Hanseaten ist auf den 25-jährigen Perotti gefallen. Der argentinische Angreifer verlor beim FC Sevilla zwar seinen Stammplatz, passt als dribbelstarker Flügelstürmer aber in das Anforderungsprofil an der Weser. Unter Beweis stellte Perotti seine Fähigkeiten auch in den beiden Europa-League-Duellen gegen den SC Freiburg (2:0; 2:0), als ihm ein Tor und ein Assist gelangen.

Perotti soll vorerst ausgeliehen werden, zudem möchte sich Bremen eine Kaufoption sichern. "Nur ausleihen, das machen wir nicht", so Eichin, dem eine "realistische Summe" beim Vorverkaufsrecht vorschwebt. Aus Spanien wird kolportiert, dass sich beide Vereine bereits einig seien, allerdings zögere Perotti. Denn dieser liebäugelt auch mit einer Rückkehr in seine Heimat.

Gespräche mit Obraniak - Eichin gibt sich zurückhaltend

Zudem steht Werder in aussichtsreichen Verhandlungen mit Ludovic Obraniak von Girondins Bordeaux, wie dessen Berater Daniel Neuber dem kicker bestätigte: "Die Verhandlungen sind weit fortgeschritten. Es sieht ganz gut aus, dass der Transfer morgen noch über die Bühne gehen kann." Als Ablösesumme sind zwei Millionen Euro im Gespräch. Die französische Sportzeitung "L'Equipe" berichtete, der der 29-Jährige solle nach bestandenem medizinischen Test einen Vertrag über dreieinhalb Jahre unterschreiben.

Eichin selbst wollte einen Kontakt zu Obraniak auf Nachfrage zunächst weder bestätigen noch dementieren. Der Manager gab sich zugeknöpft und meinte lediglich: "Ich kenne ihn, er ist ein interessanter Spieler."

Galvez und Bartels kommen im Sommer - Ekici nach Istanbul?

Für die kommende Saison konnte Eichin bereits zwei Personalien unter Dach und Fach bringen. Von Zweitligist FC St. Pauli wird Mittelfeldspieler Fin Bartels ablösefrei zu den Grün-Weißen wechseln. Der 26-Jährige unterschrieb einen Dreijahresvertrag: "Fin ist ein norddeutscher Spieler mit Erstligaerfahrung. Er wird bei uns keine Eingewöhnungszeit brauchen und passt mit seinen Qualitäten hervorragend in unser Team. In der 2. Liga gehört Fin aktuell zu den herausragenden Offensivspielern. Ich bin sicher, dass er noch nicht am Ende seiner Entwicklung ist. Mit ihm haben wir eine weitere Option in unserer Angriffsreihe dazugewonnen", so Eichin.

Keinen Kommentar gab Eichin dagegen in Sachen Galvez ab. Nach kicker-Informationen ist der Deal aber bereits fix, auch wenn eine Bestätigung noch aussteht. Was eventuell daran liegen kann, dass der 24-jährige Innenverteidiger mit seinem Team Rayo Vallecano in der spanischen Primera Division mitten im Abstiegskampf steckt und keine zusätzliche Unruhe aufkommen lassen will. Galvez gilt als kompromissloser Abwehrmann, der aber auch im läuferischen und spielerischen Bereich zu überzeugen weiß.

Keine Zukunft an der Weser dürfte dagegen Mehmet Ekici haben. Der Deutsch-Türke, der als Leihspieler in der Saison 2010/11 beim 1. FC Nürnberg groß aufgetrumpft hatte, wechselte im Sommer 2011 von großen Hoffnungen begleitet für fünf Millionen Euro vom FC Bayern München nach Bremen. Wegen diverser Verletzungen fand er aber nie seine Form und konnte die in ihn gesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Der Mittelfeldspieler will sich verändern und steht weiterhin in Verhandlungen mit den Großklubs aus Istanbul. Beim FC Augsburg wird Ekici jedenfalls fehlen, das allerdings verletzungsbedingt - ebenso wie Kapitän Fritz. "Ekici hat immer noch an seiner Verletzung aus dem Trainingslager zu knabbern und für Clemens Fritz kommt das Spiel auch noch zu früh. Sie werden daher kein Thema sein", erklärte Dutt.

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