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14.01.2014, 22:03

Stuttgart: Zwischen fünf und sechs Millionen Verlust

Wahler: "Gelder effizienter einsetzen"

Der Boss ist da: Bernd Wahler, Präsident des VfB Stuttgart, weilt inzwischen beim Team in Kapstadt. Am Dienstag zog er gleich ein positives Fazit des ungewöhnlichen Trainingslagers - und lobte die verbesserte Stimmung und den Umgang innerhalb der Mannschaft. Wahler nannte erstmals auch Zahlen, in welcher Höhe der Verlust des Geschäftsjahres 2013 ausfallen könnte.


Aus dem Stuttgarter Trainingslager in Kapstadt berichtet Martin Messerer

Bernd Wahler
"Eventuell war das nicht das letzte Mal hier": VfB-Präsident Bernd Wahler über das Trainingslager in Kapstadt.
© picture allianceZoomansicht

Am Montagabend ist Bernd Wahler eingetroffen. Der VfB-Präsident verbringt damit insgesamt nur drei Tage in Kapstadt, allerdings sei der Trip deshalb "kein Problem, weil es keine große Zeitverschiebung gibt", sagte Wahler am Dienstagmittag im Kreise der Journalisten.

Der Vereinsboss hatte in seinem früheren Beruf als adidas-Manager bis zur WM 2010 immer wieder in Kapstadt zu tun. "Ich kenne mich in Kapstadt fast besser aus als in Stuttgart", so Wahler scherzhaft, aber durchaus mit ernstgemeintem Hintergrund. Sein erster Eindruck, quasi das erste Zusammentreffen im neuen Jahr mit der Mannschaft, sei gewesen, dass "die Stimmung gut und das Umgehen miteinander ein ganz anderes ist als noch im Sommer".

Dass die Truppe sich kollektiv über das Trainingslager in Kapstadt sehr positiv geäußert hat, ohne Ausnahme, habe ihn nicht überrascht. Eben aus dem Grund, dass er die südafrikanische Metropole gut kennt und auch sofort zugeraten hatte, als Sportvorstand Fredi Bobic vor einem Vierteljahr mit der Möglichkeit ankam.

Auch mit DFL-Vertreter Steffen Busch, der seit Montag im VfB-Hotel "The Westin" logiert, habe er schon gesprochen. Der Verbandsvertreter sei angetan von der Resonanz und dem Feedback im Land. Aus diesem Grund habe die DFL das Unternehmen auch mit 250.000 Euro bezuschusst, um einen neuen Markt zu öffnen. Zumindest um erste Schritte zu gehen.

"Für die DFL und unseren Verein ist es eine Win-win-Situation", kommentierte Wahler voller Zufriedenheit die neue Erfahrung. Man habe gute Kontakte geknüpft. Am Dienstagabend zum Beispiel war ein Treffen mit Ajax Cape Town, dem Partnerverein von Ajax Amsterdam, auf dessen Plätzen der VfB nun acht Tage lang trainiert hatte, anberaumt. Da wollte man ausloten, in welcher Form man künftig zusammenarbeiten kann.

"Eventuell war das ja nicht das letzte Mal hier", stellte Wahler eine Wiederholung in Aussicht. Am Donnerstag wird die Mannschaft wieder in zwei Gruppen die Heimreise antreten, im zweiten Flieger wird dann auch Bernd Wahler sitzen.

Dickes Minus auch 2013

Erstmals hat der VfB-Präsident Zahlen genannt, in welcher Höhe der Verlust des Geschäftsjahres 2013 ausfallen könnte. Wahler räumte ein, dass es aus nachvollziehbaren Gründen erneut ein Minus geben wird, der aber bei weitem nicht so hoch ausfalle wie im Vorjahr, als mit über neun Millionen Euro ein Rekordverlust in der Geschichte des VfB eingefahren wurde. "In diesen Tagen werden die letzten Zahlen daheim fertig gemacht", sagte Wahler in Kapstadt, "ich kann daher nicht sagen, ob es fünf oder sechs Millionen sind."

Zwei der nachvollziehbaren Gründe seien das Verpassen der Europa-League-Gruppenphase und die Verschiebung des Heimspiels gegen Bayern München (vom letzten Spieltag vor Weihnachten auf 29. Januar). "Insgesamt", so Wahler, "ist das eine Situation, die nicht toll ist, aber sie ist auch keine Katastrophe." Weitere Einsparungen im Lizenzspieleretat seien nicht geplant, "wir wollen den Kader nicht schwächen". Deshalb sollen die Gelder nicht geringer, sondern "effizienter eingesetzt werden".

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