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15.12.2013, 20:11

Stimmen zum 16. Spieltag

Keller: "Da hat jedes Bein gezittert"

So sahen die Trainer die Leistungen ihrer Mannschaften ...

Sami Hyypiä (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir haben in der ersten Halbzeit nicht auf unserem Niveau gespielt. Wir waren viel zu langsam und haben uns zu wenig bewegt. In der zweiten Halbzeit waren wir viel besser, aber wenn man kein Tor schießt, kann man nicht gewinnen."

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir haben in der ersten Halbzeit gut gestanden und haben nichts zugelassen. In der ersten Halbzeit haben wir Nadelstiche gesetzt, aus denen ein Tor resultierte. Am Ende haben wir es mit Glück und Geschick über die Zeit gerettet. Die Spiele werden im nächsten Jahr nicht weniger, aber wenn wir am Ende drei Mannschaften hinter uns lassen, haben wir etwas gelernt in dieser Saison. Es wäre bitter, wenn wir absteigen würden."


Trainer Jens Keller (Trainer Schalke 04): "Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht. In der ersten Halbzeit haben wir alle schlecht gespielt. Da hat jedes Bein gezittert. Aber wir hatten schon oft genug Pech gehabt, heute war das Glück mal auf unserer Seite. Wir sind froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Der Sieg tut dem ganzen Verein gut."

Spielbericht

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Es ist nicht unerklärlich. Die Jungs haben heute das 25. Spiel gemacht. Wir wechseln Amateurspieler ein, die man langsam aufbauen müsste, weil alle an der Kante sind. Wir haben am absoluten Limit gespielt. Wir haben nicht mehr die Kraft, richtig dagegen zu halten. Wir gehen in die Rückrunde und versuchen, das Unmögliche möglich zu machen."


Jens Keller
S04-Coach Jens Keller: "Da hat jedes Bein gezittert."
© picture alliance

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Das ist der Abschluss wie wir ihn uns in unserem letzten Heimspiel gewünscht haben. Die Mannschaft hat viel investiert, auch wenn wir im Spielaufbau nicht so klar waren wie in den letzten Wochen. Der Sieg ist verdient. Diego Benaglio hat uns zweimal die 2:1 Führung gerettet."

Spielbericht

Thomas Schneider (Trainer VfB Stuttgart): "Ich bin enttäuscht, dass wir verloren haben. Die Jungs haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Die entscheidenden Situationen waren aber gegen uns. Wir haben uns eine Vielzahl von Möglichkeiten erspielt, diese aber nicht genutzt. Das war der Unterschied zu Wolfsburg."


Mirko Slomka (Trainer Hannover 96): "Nach dem 0:1 sind viele Dämme gebrochen. Es war keine Konzentration, keine Ordnung mehr da. Das war schon finster, und wir konnten spüren welcher Druck momentan auf der Mannschaft lastet. Natürlich braucht man Glück, den Ausgleich noch zu schaffen. Aber die Mannschaft hat eine großartige Charakterstärke gezeigt."

Gertjan Verbeek (Trainer 1. FC Nürnberg): "Die letzten 20 bis 25 Minuten der ersten Halbzeit waren sehr gut von uns. Auch nach der Halbzeitpause hatten wir einige Chancen, waren aber ein bisschen weniger dominant. Jeder hat sehen können, dass das 2:3 abseits war. Nicht Zentimeter, sondern einige Meter. Das ist sehr schade. Es ist mein Job, die Köpfe der Spieler wieder nach oben zu bekommen."


Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Die Spieler hatten vielleicht schon Urlaub und Marokko im Kopf. Wir hatten in der zweiten Halbzeit Probleme. Wir hatten wie gegen Manchester einfache Ballverluste. Wir haben gute Spieler, da muss man solche Aktionen vermeiden. 2013 war für den FC Bayern ein unglaubliches Jahr. Jetzt fliegen wir nach Marokko und versuchen, den nächsten Titel zu gewinnen."

Bert van Marwijk (Trainer Hamburger SV): "Wenn wir vorige Woche so gespielt hätten, hätten wir drei Punkte mehr auf dem Konto. Es ist schwierig gegen die vielleicht beste Mannschaft der Welt. Da muss man Mut haben. Wir haben das in der zweiten Hälfte besser gemacht. Da hat man gesehen, dass wir auch einen Punkt hätten holen können. Es wäre mehr drin gewesen. Aber es hat die letzte Überzeugung gefehlt. Deshalb bin ich nicht zufrieden."


Thomas Tuchel (Trainer FSV Mainz 05): "Alles was nötig war - und das war sehr viel -, um gegen Gladbach zu verteidigen, hat sehr viel Mut und Selbstvertrauen erfordert. Am wichtigsten war, dass wir das gesamte Spiel zu 100 Prozent konzentriert waren. 10, 15 Sekunden reichen, um in Rückstand zu geraten und dann wahrscheinlich das Spiel zu verlieren. Umso mehr kann ich diesen Punkt wertschätzen. Das geht total in Ordnung."

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Das 0:0 ist korrekt. Mainz hat gut gespielt und war sehr organisiert. Es war schwer für uns, eine Lücke zu finden. Trotzdem haben wir gut gespielt. Insgesamt bin ich mit dem Punkt zufrieden, wir können damit leben."


Trainer Markus Gisdol (1899 Hoffenheim): "Wir haben gegen unserer fußballerisches Vorbild einen Punkt geholt. Es war ein rasantes, temporeiches Spiel. Da war fast alles drin. Den Punkt haben wir uns durchaus hart erarbeitet und verdient."

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Das war ein intensives Spiel. Meine Mannschaft hat über die gesamte Spielzeit gezeigt, dass sie gewinnen will. In der ersten Hälfte ist uns aber ein bisschen was missglückt. Am Ende wäre ein Sieg nicht unverdient gewesen, wir hätten aber auch verlieren können."


Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Der Sieg ist hochverdient. Wir sind schwer reingekommen, die Führung hat dann gut getan. Wir wollten nach der Pause einen schnellen Anschlusstreffer vermeiden, haben uns dann aber gefangen und es gut zu Ende gespielt. Die Tabelle ist gerade eine wunderbare Momentaufnahme. Es ist wirklich sensationell, dass wir 13 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz haben."

Torsten Lieberknecht (Trainer Eintracht Braunschweig): "Das Spiel war ein Spiegelbild der letzten Wochen. Wir haben die ersten 20 Minuten sehr gut begonnen. Vor dem Elfmeter gab es in der Entstehung schon einen individuellen Fehler. Wir waren danach zehn Minuten so konfus, wie ich es noch nie erlebt habe. Die Geduld unserer Fans ist jetzt aufgebraucht, wir müssen uns auf stürmische Zeiten einstellen."


Sieht Werder in einer "schlimmen Phase": Trainer Robin Dutt.
Sieht Werder in einer "schlimmen Phase": Trainer Robin Dutt.
© imago

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): "Es war nicht immer gut. Es war ein offenes Spiel. Zum Glück haben wir die Führung halten können."

Robin Dutt (Werder Bremen): "Jeder Ball, der in der Nähe unserer Box ist, wird gefährlich. Du kannst auswärts nicht immer drei Tore schießen, um etwas mitzunehmen. Wir sind in einer schlimmen Phase."


1. Bundesliga, 2013/14, 16. Spieltag
Bayer 04 Leverkusen - Eintracht Frankfurt 0:1
Bayer 04 Leverkusen - Eintracht Frankfurt 0:1
Geklärt

Zambrano (links) klärt vor Kießling.
© getty images

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